Karriere als Diplomat: Glamouröses Leben*voller Entbehrungen

Um die Welt jetten und in exotischen Ländern unter diplomatischer Immunität leben - das ist das Klischee vom Diplomatenjob. Doch der begehrte Beruf hat auch Schattenseiten. Und bis Absolventen überhaupt beim*Auswärtigen Amt antreten dürfen, müssen sie durch ein knüppelhartes Auswahlverfahren.

http://www.spiegel.de/karriere/ausla...752065,00.html
  1. #1

    Teilweise unnütz

    Wie entstehen Kriege? Diplomaten belügen Journalisten und glauben dann, was sie in der Zeitung lesen.

    Die meisten Diplomaten könnte man abschaffen. Das meiste ist hirntote Routine zur Überhöhung der Nationalstaaten - man lädt sich gegenseitig zum Nationalfeiertag ein und macht small talk.

    Innerhalb der EU bräuchte man wirklich keine Botschaften mehr. Bedenklich ist auch, dass Deutschland alleine 3 Botschafter in Brüssel hat: NATO, EU, Belgien. Vor allem letzterer hat nun wirklich nichts sinnvolles zu tun.
  2. #2

    Die 2 Mio. € für die Ausbildung im Ausland zahlt der Arbeitervater vom Ersparten.

    "bis Absolventen überhaupt beim Auswärtigen Amt antreten dürfen, müssen sie durch ein knüppelhartes Auswahlverfahren."

    Das immer die Gleichen aus den gleichen Familien gewinnen.
  3. #3

    [QUOTE=brux;7474820]Wie entstehen Kriege? Diplomaten belügen Journalisten und glauben dann, was sie in der Zeitung lesen.
    Woher ist das Zitat? Ist das nicht von Bismarck?
  4. #4

    Karriere als Diplomat

    Zitat von firem Beitrag anzeigen
    "bis Absolventen überhaupt beim Auswärtigen Amt antreten dürfen, müssen sie durch ein knüppelhartes Auswahlverfahren."

    Das immer die Gleichen aus den gleichen Familien gewinnen.
    Das stimmt zwar nicht ganz, aber manchmal kann man sich des Eindrucks nicht ganz erwehren ;-)
    Übrigens fällt die Mehrzahl (ca. 3/4)der Mitarbeiter des Auswärtigen Amtes und seiner Auslandsvertretungen nicht in die vom SPON beschriebene Kategorie. Aber auch sie haben Familien und die gleichen Probleme. werde aber gerne vergessen.
  5. #5

    Ich bin seit 44 Jahren im Ausland unterwegs

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Um die Welt jetten und in exotischen Ländern unter diplomatischer Immunität leben - das ist das Klischee vom Diplomatenjob. Doch der begehrte Beruf hat auch Schattenseiten. Und bis Absolventen überhaupt beim*Auswärtigen Amt antreten dürfen, müssen sie durch ein knüppelhartes Auswahlverfahren.

    http://www.spiegel.de/karriere/ausla...752065,00.html
    und habe dabei viele deutsche und auch andere Botschaften inkl. Personal kennengelernt. Was man da so erlebt, hat nicht viel mit einem "knueppelharten Ausleseverfahren" zu tun. Das sind groesstenteils ziemlich anspruchslose Verwaltungsjobs, die man nach einem 3-monatigem Einfuehrungskurs machen kann. Wichtige Sachen erledigt der Botschafter selbst. Den meisten der normalen deutschen Angestellten geht es eigentlich nur um die finanzielle und soziale Absicherung. Es wird nicht viel bezahlt aber der Job ist sicher und die Rente auch. Viel Arbeit gibt es meistens nicht. Schliesslich steht ja auch oertliches Personal zur Verfuegung.
  6. #6

    .

    Zitat von marypastor Beitrag anzeigen
    und habe dabei viele deutsche und auch andere Botschaften inkl. Personal kennengelernt. Was man da so erlebt, hat nicht viel mit einem "knueppelharten Ausleseverfahren" zu tun. Das sind groesstenteils ziemlich anspruchslose Verwaltungsjobs, die man nach einem 3-monatigem Einfuehrungskurs machen kann. Wichtige Sachen erledigt der Botschafter selbst. Den meisten der normalen deutschen Angestellten geht es eigentlich nur um die finanzielle und soziale Absicherung. Es wird nicht viel bezahlt aber der Job ist sicher und die Rente auch. Viel Arbeit gibt es meistens nicht. Schliesslich steht ja auch oertliches Personal zur Verfuegung.
    Bis auf die Aussage der geringen Einkünfte kann ich Ihre Aussage bestätigen. Die verdienen sehr gut, speziell, wenn es um Länder geht, wo noch eine Erschwernis-Zulage hinzukommt die bis zu 100% Gehaltsaufschlag ausmachen kann.

    Grundsätzlich sind Botschaftsmitarbeiter sehr ungehalten, wenn man als externer mit Anfragen und Problemen kommt. Die sind so sehr mit ihren Botschaftsinternen Organistaionsabläufen beschäftigt, daß alles Externe den perfekten Ablauf nur stört.

    Den allerletzen Platz in der (Un-)Höflichkeitstabelle haben die Konsularabteilungen. Hier wirst Du nur als Bittsteller entsprechend behandlet, obwohl die Konsularabteilung eine Service-Stelle mit ausgesprochener Höflichkeit sein sollte da diese ja von unseren Steuergeldern bezahlt wird, wie alle anderen Botschaftangehörigen ebenfalls.

    Die Arroganz der Botschaftsmitarbeiter ist oft unbeschreiblich und die jeweiligen Botschafter schreiten trotz massiver (auch schriftlicher) Kritik nicht ein.

    Hinweis: Ich sprech nicht für die Visa-Abteilung innerhalb der Konsularabteilung. Darüber ein Wort zu verlieren würde Seiten von Beschwerden füllen.