Deutschland-Prognose: Zahl der Demenzkranken wird sich bis 2050 verdoppeln

Düstere Aussichten für Deutschland:*In*wenigen Jahrzehnten*wir die Zahl der Demenzfälle doppelt so hoch sein wie heute.*Schon jetzt leben 1,3 Millionen Menschen mit der Erkrankung. Besonders hart wird es die östlichen Bundesländer treffen.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...746878,00.html
  1. #20

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    Zitat von lohnsklave123 Beitrag anzeigen
    Welchen Sinn macht es Jugendliche die in Lohn und Brot sind aus Ihrem Arbeitsumfeld zu reißen und Ihnen einen ungeliebten Zwangsdienst aufzudrückenund.Warum sollen sie.....
    Sie haben doch heute schon den Elternunterhalt als indirekten Zwangsdienst: damit werden Kinder zwangsweise an den Kosten der Pflege der Eltern (und Schwiegereltern)beteiligt per Gehalts- und Vermoegenspfaendung.
    Wenn 4% der Bevoelkerung demenzkrank sind ist ihre Chance also bei 4 lebenden Elternteilen mindestes 1:8, dass sie fuer Demenzfolgekosten direkt zahlen duerfen, sofern keine groessere Vermoegensmasse bei den Erzeugern vorliegt, diese muesste zuvor aufgebraucht sein (kann sich im Bereich von 2500Euro/Monat bewegen).
    Statt Sondersteuer ist es halt derzeit wie eine Lotterie, in der man nur verlieren kann, wenn man spart und mittelpraechtig oder gut verdient (gibt ja Pfaendungsgrenzen bei ca. 1200Euro netto + ein paar Pauschalen fuer Versicherung/Existenzsicherung, den Hartz IV Aufstocker trifft sowas ja dann nicht).

    Uebrigens konnte man zumindest in der 90ern als Zivi durchaus zum Notarztwagenfahrer ausgebildet werden.
  2. #21

    Neurogenese

    Es gibt doch mitlerweile einige Demenzmittel in der Kategorie Racetam. Desweiteren kann man mit diversene Mitteln die Neurogenese antreiben, wie Studien gezeigt haben. Dazu zählen CB1/2 Anbindende Mittel (Cannabinoide) oder auch 5ht** Anbindung. Warum in diesem Bereich nicht geforscht wird, ist klar. CB1 und 5ht2a verursachen psychoaktive Effekte. Für mich kein Tabuthema aber anscheinend für den Rest der Gesellschaft.

    http://www.innovations-report.de/htm...cht-50360.html
    http://www.nature.com/npp/journal/v2.../1300320a.html
    Falls jemals Demenz in meiner Familie auftritt, weiß ich was ich zutun hab. Und hier redet keiner davon, dass die Leute dauernd "dicht" sein sollen:

    "Es zeigte sich, dass HU210 in hohen Dosierungen zwei Mal täglich für die Dauer von zehn Tagen verabreicht, die Bildung von Nervenzellen, die Neurogenese, um rund 40 Prozent erhöhte. "

    Desweiteren interessant:
    "Andere Freizeitdrogen wie Alkohol, Nikotin oder Kokain hemmen das Wachstum dieser Zellen."

    Neben Medikation ist natürlich auch Sport und allgemein ein gesundes Leben wichtig: http://www.innovations-report.de/htm...nz_169605.html

    Ich hoffe ich konnte jemanden helfen.

    Schönen Tag noch!
  3. #22

    Bahngleise

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Düstere Aussichten für Deutschland:*In*wenigen Jahrzehnten*wir die Zahl der Demenzfälle doppelt so hoch sein wie heute.*Schon jetzt leben 1,3 Millionen Menschen mit der Erkrankung. Besonders hart wird es die östlichen Bundesländer treffen.

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...746878,00.html
    Ich habe das selber bei meinem Vater erlebt. Mit 70 begann schleichend die Demenz, dann mit Mitte 70 wurde der Rollator sein wichtigster Begleiter ( körperlich alles OK, aber geistig nicht mehr in der Lage alles richtig zu koordinieren) und mit Ende 70 dann der Schlaganfall. Er liegt jetzt seit nunmehr 3 Jahren rund um die Uhr als Schwerstpflegefall im Altenheim.

    Schöne neue Welt und tolle Aussichten für ein längeres Leben in unserer medizinisch so fortschrittlichen Welt sage ich mir da. Achja, der Staat langt natürlich auch ordentlich hin, ich darf einige hundert Euro monatlich an Unterhalt abdrücken.

    Ich weiss nur eines: wenn es bei mir soweit ist,sprich die Demenz beginnt, lege ich mich rechtzeitig auf die Bahngleise, ich möchte niemanden belasten und mich selbst am allerwenigsten
  4. #23

    Bitte geben Sie einen Titel für den Beitrag an!

    Zitat von MarkH Beitrag anzeigen
    Es gibt nur eine Möglichkeit diese schlimme Krankheit zu bekämpfen: Demograhieindex berechnen und dort wo es besonders schlimm ist ein Grundeinkommen einführen.
    Was soll das bringen? Es gibt bereits Hartz IV und die Grundsicherung im Alter, beides erhaelt man ohne Gegenleistung. Nicht dass das alles sehr ueppig waere, aber gemessen an andern Laendern vielleicht nicht ganz uebel.
    Meinen Sie vielleicht ein Grundeinkommen fuer Pflege? Auch da gibt es bereits Zuschuesse und Verguenstigungen, aber solange es die Verpflichtung zum Elternunterhalt im Sozialgesetzbuch gibt verkennen Sie die eigentliche Problematik, Stichwort Sandwichgeneration.
  5. #24

    Bahngleise

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Düstere Aussichten für Deutschland:*In*wenigen Jahrzehnten*wir die Zahl der Demenzfälle doppelt so hoch sein wie heute.*Schon jetzt leben 1,3 Millionen Menschen mit der Erkrankung. Besonders hart wird es die östlichen Bundesländer treffen.

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...746878,00.html
    Ich habe das selber bei meinem Vater erlebt. Mit 70 begann schleichend die Demenz, dann mit Mitte 70 wurde der Rollator sein wichtigster Begleiter ( körperlich alles OK, aber geistig nicht mehr in der Lage alles richtig zu koordinieren) und mit Ende 70 dann der Schlaganfall. Er liegt jetzt seit nunmehr 3 Jahren rund um die Uhr als Schwerstpflegefall im Altenheim.

    Schöne neue Welt und tolle Aussichten für ein längeres Leben in unserer medizinisch so fortschrittlichen Welt sage ich mir da. Achja, der Staat langt natürlich auch ordentlich hin, ich darf einige hundert Euro monatlich an Unterhalt abdrücken.

    Ich weiss nur eines: wenn es bei mir soweit ist,sprich die Demenz beginnt, lege ich mich rechtzeitig auf die Bahngleise, ich möchte niemanden belasten und mich selbst am allerwenigsten
  6. #25

    Grundeinkommen ?

    Zitat von MarkH Beitrag anzeigen
    Es gibt nur eine Möglichkeit diese schlimme Krankheit zu bekämpfen: Demograhieindex berechnen und dort wo es besonders schlimm ist ein Grundeinkommen einführen.
    Was nützt einem ein Grundeinkommen, wenn er sich alleine nicht mehr versorgen kann ?
  7. #26

    Die Lösung: Fachpersonal aus dem Ausland

    Die Lösung des Problems könnte eine medizinische sein. Allerdings nicht aus Deutschland, wo man sich nach Kräften bemüht, Genforschung, PID und ähnliches zu be- und verhindern. Auch beim Thema Sterbehilfe und Tod allgemein beweist man ja allergrößte Feigheit. Mal ganz abgesehen von der Hörigkeit der Pharmaindustrie gegenüber, die ihr Geld ja nur mit der Krankheit, nicht aber mit Heilung oder dem Tod verdient.
    Die gesellschaftliche Folgen sind der Politik ja wie immer egal. Bewährtes Rezept: wir importieren "Fachpersonal" aus dem Ausland.
  8. #27

    Zitat von Dunedin Beitrag anzeigen
    Schöne neue Welt und tolle Aussichten für ein längeres Leben in unserer medizinisch so fortschrittlichen Welt sage ich mir da. Achja, der Staat langt natürlich auch ordentlich hin, ich darf einige hundert Euro monatlich an Unterhalt abdrücken.

    Ich weiss nur eines: wenn es bei mir soweit ist,sprich die Demenz beginnt, lege ich mich rechtzeitig auf die Bahngleise, ich möchte niemanden belasten und mich selbst am allerwenigsten
    Das machen sie eh nicht, da der Prozess viel zu schleichend ist. Wie beim Frosch, der wartet, bis das Wasser langsam kocht.

    Aber das deutsche System mit dem Elternunterhalt ist schon der Witz. Ehrlich gesagt ist mir das in meiner Lebensplanung zu riskant (einmal mit dem blauen Auge davongekommen, trotz eines Vermoegenpuffers). Bei mir sicher auch ein Grund, sich noch eine alternative Heimat zu suchen (neben 10 anderen guten Gruenden). Bei ihrem Nick Dunedin waere Neuseeland ja eine Option. An der Versorgungslage ihres Vaters aendern ihre Zahlungen ja rein gar nichts, der wird so gut versorgt wie jemand, wo die Kinder von Sozialhilfe leben.
  9. #28

    angesichts dessen finde ich es gut,

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Düstere Aussichten für Deutschland:*In*wenigen Jahrzehnten*wir die Zahl der Demenzfälle doppelt so hoch sein wie heute.*Schon jetzt leben 1,3 Millionen Menschen mit der Erkrankung. Besonders hart wird es die östlichen Bundesländer treffen.
    http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...746878,00.html
    ...dass das niveau der berichterstatttung bereis jetzt
    vorausschauend angepasst wird.
    1990 privatfernsehen, jetzt spon mit immer mehr panorama.
    wie waer es mit ner spezialausgabe namens iSpon ?
    laeuft natuerlich nur auf iPad, is klar.
  10. #29

    Eine befreundete Ärztin

    erzählte folgende Geschichte: Die Polizei ruft sie als Notdiensthabende um eine Person zu versorgen; was war passiert? Eine Seniorin hat einen Einbrecher gestellt und tatkräftig zupackend den Kellerraum verriegelt wo sich der Mann befand. Sie ahnen es, es war der eigene Ehegatte, sie hatte ihn schlicht nicht mehr erkannt. Der Mann war so aufgeregt das er kopflos nach seinem Ausweis und seiner Heiratsurkunde suchte und unter Tränen die Dokumente der Polizei zeigte. Die Ältere Dame bestand auf einer Festnahme und bezichtigte ihren Mann der Lüge, sie hätte diese Person niemals zuvor in ihrem Leben gesehen. Traurig, sehr sehr traurig. Aber vielleicht ist manchmal das Vergessen auch ein Segen.