Übergewicht bei Kindern – wird das Problem zu sehr dramatisiert?

Eine Welt von Dicken: Wenn man den wortgewaltigen Darstellungen von Ernährungswissenschaftlern und Medizinern Glauben schenkt, gehört Übergewicht in den Industrieländern zu den größten Bedrohungen für die Gesundheit. Speziell Kinder sind gefährdet. Wie groß ist das Problem wirklich? Oder wird hier überdramatisiert?
  1. #150

    Übergewicht bei Kindern - wird das Problem zu sehr dramatisiert?

    Zitat von ich-steffen Beitrag anzeigen
    Kinder sind die wehrlosesten Opfer der Werbeindustrie. Sie haben noch keinen eigenen Willen entwickelt und in den Medien wird es bis zur K***grenze ausgenutzt. Wie schon bei anderen Beiträgen erwähnt, grenzt die zunehmende Teilnahmslosikgeit vieler Eltern, fast der grob fahrlässigen .....
    Sie sind aber einseitig! Unabhängig von den von Ihnen genannten Parteien haben doch die die anderen Parteien - Grüne , SPD, die an der Regierung waren , denselben und schlimmeren Schaden angerichtet. Wenn ich an die lächerlichen und immer in jedem Jahr über 30 Millionen kostenden "Demonstrationen im Wendland" allein wegen des Castor - Transportes - denke, sollten die Parteien verboten werden. Sie schleppen aus der ganzen Republik ihre "Fans" an und die freuen sich, dass sie wieder Bambule machen können und geben das auch noch vor laufender Kamera bekannt.
    Um wieviel mehr sauberer könnten unsere Nahrungsmittel sein, wenn wir diese rausgeworfenen Kosten in die Forschung stecken könnten.
    Überdies, neulich war ein einfacher LKW- Fahrer im Fernsehen, gelernter Fleischer , und hat -Dank seines Berufes - einen Riesenskandal mit faulem Fleisch für u.a. Berliner Döner - aufgedeckt. Und was ist ihm widerfahren, seine Arbeit hat er verloren - das spricht für die "Seriosität" des deutschen Spediteurs und einen "feuchten Handdruck" denn er mußte ganz schön betteln, um die staatlichen Gesundheitsbehörden zum "Tun" zu bewegen. Fast: "Außer Spesen ,nichts gewesen"! Und die Bürger BErlins ? Lassen ihre Kinder weiter Hamburger, Döner und Co. nicht essen sonder fressen, denn die Mütter müssen dann nicht kochen. So beißt sich die Katze in den Schwanz, eine verkommene GEsellschaft hat eben verkommene Regeln und da passen auch die Säuglingsmorde hinein.
    Auch das gab es in der Häufigkeit und aus so nichtigem Anlaß früher - vor der lächerlichen 68ziger Generation, nicht.
  2. #151

    Zitat von x.adama Beitrag anzeigen
    Die wenigsten werden von Chips und Süßigkeiten dick. Schon gar nicht zum Mittagessen, denn dann wären Chips kein Problem!

    Die meisten "Dicken" essen schon früh das reichliche und gut gekochte üppige Mittagessen, dass sich der Familienvater auf dem Tisch wünscht. Wer hart arbeitet, muss viel essen. Darum wiegt der Vater und die Mutter auch schon 150 kg und mehr, ohne ihre Freizeit am PC zu vertun.

    Die Chips werden dann ein Problem, wenn man nur Hobbys hat, während denen man sich vor allem langweilt und essen kann.

    Ich selber habe nur Süßes gegessen und massig Pommes und Chips. Aber immer Sport getrieben und niemals Übergewicht. Selbst jetzt, wo ich den Sport sein lassen muss, habe ich keine Gewichtsprobleme, obwohl das Sixpack unter einer Fettschicht nicht mehr sichtbar ist (Ist es überhaupt noch da?)

    Lasst die Kinder essen, was ihnen schmeckt. Aber spielt mit ihnen und bringt sie zum Sport, wen sie alleine keine Initiative entwickeln. Aber vor dem PC ist nicht nur für die Kinder bequemer, sondern auch für die Eltern, die sich dann nicht über zerrissene und verdreckte Kleidung aufregen müssen oder warum ihr Sohn/Tochter, schon wieder so spät nach Hause kommt.
    Sie haben Recht! Meine Juengste ( 26) stopft, seit ihrer Kindheit, all die Schokolade in sich, die sie kriegen kann. Sie wiegt 52 kg und traegt Kleidergroesse 36. Sie fechtet wettkampfmaessig und trainiert dafuer 2x in der Woche; sie geht regelmaessig joggen und schwimmen.
    Die Bewegung macht es. Eine gewisse Menge Suessigkeiten oder ' Junk Food' sind nicht schlimm, wenn Kinder/Erwachsene sich bewegen. Keiner meiner Kinder ist uebergewichtig und ich bin es auch nicht. Meine beiden grossen Enkel ( 3 und 5) haben ein ungeheures Bewegungsbeduerfnis und gehen bei Wind und Wetter mit ihren Eltern raus. Sie wandern, fahren Rad und spielen Fussball. Aber das ist besonders in dem Alter fuer die Eltern natuerlich viel anstrengender als wenn die Kinder vor dem Computer oder dem Fernseher sitzen , was schon etliche in dem Alter tun. Wie meine Tochter resigniert sagte: man schafft es nicht, seine Kinder muede zu laufen ( was eigentlich ihr Ziel war), man trainiert sie nur, dass sie fitter werden.
  3. #152

    Wohlstandsproblem

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Eine Welt von Dicken: Wenn man den wortgewaltigen Darstellungen von Ernährungswissenschaftlern und Medizinern Glauben schenkt, gehört Übergewicht in den Industrieländern zu den größten Bedrohungen für die Gesundheit. Speziell Kinder sind gefährdet. Wie groß ist das Problem wirklich? Oder wird hier überdramatisiert?
    Natürlich wird es überdramatisiert.
    Ich möchte für dieses Thema etwas weiter ausholen.
    Es ist doch wie überall in der Natur.
    Der Vogel mit dem buntesten und leuchtendsten Gefieder, wird nicht nur von Weibchen begehrt, sondern auch von Fressfeinden erspäht.
    In der Natur wird jeder Vorteil durch einen Nachteil erkauft.
    Vorteil und Nachteil werden gegeneinander abgewogen.
    Wenn man in einem Überfluss- und Wohlstandsland wie Deutschland aufwächst, besteht nunmal eine erhöhte Gefahr dick zu werden.
    Das ist halt der Nachteil den wir durch unseren vermeintlichen Wohlstand erkauft haben.
    Damit muss man halt leben.
    Uns geht es sowieso viel zu gut.
    Es gibt keine Insel der Glückseligen, nirgendwo.
    Zumindest nicht für die meisten.
    Daher sollte man das Thema nicht so dramatisieren.
    Es ist alles ein Teil der natürlichen Ordnung.
  4. #153

    Kindesmishandlung

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Eine Welt von Dicken: Wenn man den wortgewaltigen Darstellungen von Ernährungswissenschaftlern und Medizinern Glauben schenkt, gehört Übergewicht in den Industrieländern zu den größten Bedrohungen für die Gesundheit. Speziell Kinder sind gefährdet. Wie groß ist das Problem wirklich? Oder wird hier überdramatisiert?
    Ich glaube mal gar nicht, dass das Problem ueberdramatisiert ist. Ich moechte mal behaupten, dass es eine Form von Kindesmishandlung ist seine Kinder fettleibig werden zu lassen. Die armen Wuermer haben von klein auf Probleme. Nicht nur werden sie gehaenselt, sie koennen nicht so schnell rennen, sind nicht gut im Sport ... und auf lange Sicht haben sie tolle Aussichten auf Zuckerkrankheit, Gelenkprobleme und alle anderen Krankheiten die mit Uebergewicht zusammenhaengen.
    Der Dreijaehrige hat doch sicher noch kein Geld fuer MacDonalds und Cola. Sind doch die Eltern die das kaufen. Bei uns wimmelt es von Fast-Food Ketten und Werbung im Fernsehen. Meine Tochter meinte sogar einmal, dass die Mutter der Freundin ihre Kinder richtig liebt, weil sie ihnen immer MacDonalds kaufte. Mittlerweile wissen meine fast erwachsenen Kinder, dass ich es aus Liebe nur ab und zu erlaubt habe. Bei uns gibt es Wasser, Tee und Milch im Kuhlschrank. Jahrenlang glaubten meine sie haetten roten Syrup der hier so beliebt ist. Sie fanden erst viel spaeter heraus, dass es kalter Hagebuttentee war :D. Ich kaufe keine suessen Getraenke, die goennen wir uns ab und zu wenn wir ausgehen. Dasselbe mit Suessigkeiten, ich kaufe ein wenig und wenn es weg ist wartet man bis zum naechsten Einkauf. Wenn es nicht da ist kann man es nicht verzehren. Und wenn man richtig Lust auf etwas zu schmausen hat sieht auf einmal sogar ein Apfel gut aus. Eine vernuenftige Mahlzeit zu kochen dauert nicht viel laenger als Paeckchen anruehren. Hat nichts mit Zeit zu tun, ich arbeite vollzeit und bin bei Gott keine Super-Mama.
    Solange die Werbung Eltern und Kindern vormachen darf, dass sie nur gluecklich sein koennen wenn sie Produkt A oder B verzehren wird sich das nicht aendern. Die Industrie selbst muss gezwungen werden ihre Methoden zu aendern. Vielleicht sollte man Zucker-und Fettgehalt versteuern. Dann werden gesuendere Alternativen zur Billigware.
  5. #154

    Zitat von ulysses380 Beitrag anzeigen
    Ich glaube mal gar nicht, dass das Problem ueberdramatisiert ist. Ich moechte mal behaupten, dass es eine Form von Kindesmishandlung ist seine Kinder fettleibig werden zu lassen. Die armen Wuermer haben von klein auf Probleme. Nicht nur werden sie gehaenselt, sie koennen nicht so schnell rennen, sind nicht gut im Sport ... und auf lange Sicht haben sie tolle Aussichten auf Zuckerkrankheit, Gelenkprobleme und alle anderen Krankheiten die mit Uebergewicht zusammenhaengen.
    Der Dreijaehrige hat doch sicher noch kein Geld fuer MacDonalds und Cola. Sind doch die Eltern die das kaufen. Bei uns wimmelt es von Fast-Food Ketten und Werbung im Fernsehen. Meine Tochter meinte sogar einmal, dass die Mutter der Freundin ihre Kinder richtig liebt, weil sie ihnen immer MacDonalds kaufte. Mittlerweile wissen meine fast erwachsenen Kinder, dass ich es aus Liebe nur ab und zu erlaubt habe. Bei uns gibt es Wasser, Tee und Milch im Kuhlschrank. Jahrenlang glaubten meine sie haetten roten Syrup der hier so beliebt ist. Sie fanden erst viel spaeter heraus, dass es kalter Hagebuttentee war :D. Ich kaufe keine suessen Getraenke, die goennen wir uns ab und zu wenn wir ausgehen. Dasselbe mit Suessigkeiten, ich kaufe ein wenig und wenn es weg ist wartet man bis zum naechsten Einkauf. Wenn es nicht da ist kann man es nicht verzehren. Und wenn man richtig Lust auf etwas zu schmausen hat sieht auf einmal sogar ein Apfel gut aus. Eine vernuenftige Mahlzeit zu kochen dauert nicht viel laenger als Paeckchen anruehren. Hat nichts mit Zeit zu tun, ich arbeite vollzeit und bin bei Gott keine Super-Mama.
    Solange die Werbung Eltern und Kindern vormachen darf, dass sie nur gluecklich sein koennen wenn sie Produkt A oder B verzehren wird sich das nicht aendern. Die Industrie selbst muss gezwungen werden ihre Methoden zu aendern. Vielleicht sollte man Zucker-und Fettgehalt versteuern. Dann werden gesuendere Alternativen zur Billigware.
    Ich stimme Ihnen voll und ganz zu. Bei uns ist der McDonalds- Besuch immer eine Belohnung, meist bei einem guten Zeugnis. Dann darf auch mal Cola getrunken werden. Ansonsten befindet sich in meinem Haushalt das Gleiche, wie bei Ihnen. Und selbstgemachte Pizza schmeckt auch viel besser (und es ist auch preiswerter, weil man damit mehr als eine Person satt bekommt).

    MfG
  6. #155

    Gut

    Zitat von ulysses380 Beitrag anzeigen
    Ich glaube mal gar nicht, dass das Problem ueberdramatisiert ist. Ich moechte mal behaupten, dass es eine Form von Kindesmishandlung ist seine Kinder fettleibig werden zu lassen. Die armen Wuermer haben von klein auf Probleme. Nicht nur werden sie gehaenselt, sie koennen nicht so schnell rennen, sind nicht gut im Sport ... und auf lange Sicht haben sie tolle Aussichten auf Zuckerkrankheit, Gelenkprobleme und alle anderen Krankheiten die mit Uebergewicht zusammenhaengen.
    Der Dreijaehrige hat doch sicher noch kein Geld fuer MacDonalds und Cola. Sind doch die Eltern die das kaufen. Bei uns wimmelt es von Fast-Food Ketten und Werbung im Fernsehen. Meine Tochter meinte sogar einmal, dass die Mutter der Freundin ihre Kinder richtig liebt, weil sie ihnen immer MacDonalds kaufte. Mittlerweile wissen meine fast erwachsenen Kinder, dass ich es aus Liebe nur ab und zu erlaubt habe. Bei uns gibt es Wasser, Tee und Milch im Kuhlschrank. Jahrenlang glaubten meine sie haetten roten Syrup der hier so beliebt ist. Sie fanden erst viel spaeter heraus, dass es kalter Hagebuttentee war :D. Ich kaufe keine suessen Getraenke, die goennen wir uns ab und zu wenn wir ausgehen. Dasselbe mit Suessigkeiten, ich kaufe ein wenig und wenn es weg ist wartet man bis zum naechsten Einkauf. Wenn es nicht da ist kann man es nicht verzehren. Und wenn man richtig Lust auf etwas zu schmausen hat sieht auf einmal sogar ein Apfel gut aus. Eine vernuenftige Mahlzeit zu kochen dauert nicht viel laenger als Paeckchen anruehren. Hat nichts mit Zeit zu tun, ich arbeite vollzeit und bin bei Gott keine Super-Mama.
    Solange die Werbung Eltern und Kindern vormachen darf, dass sie nur gluecklich sein koennen wenn sie Produkt A oder B verzehren wird sich das nicht aendern. Die Industrie selbst muss gezwungen werden ihre Methoden zu aendern. Vielleicht sollte man Zucker-und Fettgehalt versteuern. Dann werden gesuendere Alternativen zur Billigware.
    In Frankreich hat man alle Automaten mit Süssigkeiten aus den Schulen entfernt. Ferner liegt dort ein Entwurf zur Besteuerung von Süsswaren u.ä. vor, ist aber nicht verabschiedet.
    Sie haben Recht, wennSie Ihre Kinder von klein auf an den Geschmack von Wasser und normalem Tee vertraut machen und Icetea und Cola mit Tonnen von Zucker keine Chance geben.
    Es kommt sehr auf Gewohnheit an!
    Überbmuttern und nur "Das Beste fürs Kind" wird zwar in der Werbung groß geschrieben, zielt aber auf den Absatz von schädlichen Produkten ab.
  7. #156

    Zitat von krabba@vulkan.fr Beitrag anzeigen
    In Frankreich hat man alle Automaten mit Süssigkeiten aus den Schulen entfernt. Ferner liegt dort ein Entwurf zur Besteuerung von Süsswaren u.ä. vor, ist aber nicht verabschiedet.
    Sie haben Recht, wennSie Ihre Kinder von klein auf an den Geschmack von Wasser und normalem Tee vertraut machen und Icetea und Cola mit Tonnen von Zucker keine Chance geben.
    Es kommt sehr auf Gewohnheit an!
    Überbmuttern und nur "Das Beste fürs Kind" wird zwar in der Werbung groß geschrieben, zielt aber auf den Absatz von schädlichen Produkten ab.
    Selbstverständlich nur den guten Orangensaft, zum Durst den Apfelsaft und niemals Cola und wenn schon dann Honig und bloß keine Nussnugatcreme. Was dann in der Biovolkesseele sooo gesund ist, stellt sich in Zahlen ganz anders dar.
    Versteckter Zucker - wieviel worin enthalten ist
    Und bloß kein Burger , dann doch lieber ein Käsebrot , wenn schon - wirklich?
    Kalorientabelle, Kalorien, Nährwert: Fast Food
    Ja , da gehen sie dann dahin , die Ideologien.
    Klar , vor 40 Jahren haben wir uns an der Schule immer den geschmacklosen Naturjoghourt geholt, nie ein Fertigkakaogetränk und schon gar kein Brötchen mit diesem XXX drauf, dessen Wort man nun nicht mehr genutzen darf - will sagen das ist das einzige , was sich zu früher geändert hat. Aber auch zu Hause waren , für uns doch alle diese Rollbraten , Rouladen, zum Griechen Italiener Fremdworte nicht wahr?-)
    Hallo - es waren die 70er - Fressen stand bei vielen an erster Stelle. Von Cola Tritop über die ersten Limonaden - da war uns der Zuckeranteil doch auch Schei....egal. Welche Elternlusche stellte denn Wasser hin, wer wollte sein Kind denn so blamieren. Die Tüte Pommes war wenigstens noch ne Tüte Pommes, und nicht wie bei Meckes ne halbe Kartoffel, und der Schlag Mayo für zehn Pfennig extra , da macht man heute 5 Schlag draus.
    habt ihr das alles vergessen? Oder wart ihr diese ohne Freunde ( heutige GrünenPolitiker) mit Hasenbrot und aufgeschnittenen halben schon angebraunten Apfel von Mutti? Alles was es neu gab , in den immer größeren Supermärkten, haben wir doch ausprobiert und in den Hals gestopft , weil es doch noch keine Ess , Gewissens Modepolizei gab , die einen jeden Bissen und Tun verleiden wollen.
    Es gab da noch keine Muttis , die das Klima mit Ökostrom schützen wollen, aber ihre Kinder zur Schule fuhren . Wir hatten Bewegung , wir mussten überall mit den Rad hin - überall. Entfernung und Wetterausreden gabs nicht. Und klar hat man wenigsten kochen gelernt , weil man helfen musste , sonst gabs Ärger - und es gab noch keinen Pizzadienst und schon gar kein Handy.
    Also - damals interessierte die Rückseite der Verpackung nicht, und die Eltern waren nie das Vorbild , das Gemüsesticks in Joghourt tunkte, sondern doch eher Käse und Mettigel, Chips und Salzstangen. Schokoriegel bis BIFI sind schon dreissig Jahren Verkaufschlager an Tankstellen. Und ? sind wir verfettet aufgewachsen? Nein. Bringt euch und euren Kindern bei, was ausser der Mikrowelle noch für Geräte gibt in der 30.000 Euro Küche. Und unsere Eltern haben uns auch zugetraut mittags mit Kumpels das Mittagessen selber zu machen , damit man auch nicht alleine essen muss - selbstgemachter Burger oder Pizza schmeckt viel besser - gemeinsam.
  8. #157

    Keine Erkenntnisprobleme

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Eine Welt von Dicken: Wenn man den wortgewaltigen Darstellungen von Ernährungswissenschaftlern und Medizinern Glauben schenkt, gehört Übergewicht in den Industrieländern zu den größten Bedrohungen für die Gesundheit. Speziell Kinder sind gefährdet. Wie groß ist das Problem wirklich? Oder wird hier überdramatisiert?
    Hier kann gar nichts "überdramatisiert" werden!
    E i n Blick auf viele Mitmenschen beweist es, d i e sind entschieden zu dick und überernährt. Dies zeigt sich besonders bei Kindern und Jugendlichen.

    Die Ärzte dürfte es freuen --- Kundschaft von morgen!

    -
  9. #158

    So war's

    Zitat von hartwig2 Beitrag anzeigen
    S

    Es gab da noch keine Muttis , die das Klima mit Ökostrom schützen wollen, aber ihre Kinder zur Schule fuhren . Wir hatten Bewegung , wir mussten überall mit den Rad hin - überall. Entfernung und Wetterausreden gabs nicht. Und klar hat man wenigsten kochen gelernt , weil man helfen musste , sonst gabs Ärger - und es gab noch keinen Pizzadienst und schon gar kein Handy...
    ....Und unsere Eltern haben uns auch zugetraut mittags mit Kumpels das Mittagessen selber zu machen , damit man auch nicht alleine essen muss - selbstgemachter Burger oder Pizza schmeckt viel besser - gemeinsam.
    Hartwig spricht mir aus der Seele. Ich hatte als 6jähriger einen Schulweg von ca. 1,5 km. Das war schon 1/2 Stunde Fußweg am Morgen. Am Mittag war der Weg oft noch länger, es gab ja soviel anderes und wichtiges auf dem Weg. Später war die Schule knapp 3 km entfernt. Zum Schwimmbad war es noch etwas weiter. Man hat also an einem Tag locker 12 bis 15 km abgelascht. Das Fahrrad kam bei mir erst später. Und heute? Werden in immer größeren SUVs immer dickere Kinder zu Schule gefahren, wie es mal ein Forist ausdrückte?
  10. #159

    leider kann man das erst 1/2 JH später sagen!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Eine Welt von Dicken: Wenn man den wortgewaltigen Darstellungen von Ernährungswissenschaftlern und Medizinern Glauben schenkt, gehört Übergewicht in den Industrieländern zu den größten Bedrohungen für die Gesundheit. Speziell Kinder sind gefährdet. Wie groß ist das Problem wirklich? Oder wird hier überdramatisiert?
    leider kann man das dem einzelnen Menschen erst 1/2 JH später sagen!

    viele Krankheit, die besonders hartnäckig zu begegnen sind, anders als durch rechtzeitige Gewichtsreduzierung (Gelenkerkrankungen, Kreislauf-, und schwerwiegendste Stoffwechselstörungen, nicht nur die berühmt berüchtigte Zuckerkrankheit, die wohl, so genannt, an dick werden schrecklich erinnert) machen Ärzten, Krankenkassen, und den dünnen Patienten schwer zu schaffen.

    wie beim Auto, sollte man dazu übergehen, die Solidarität nach dem Übergewicht zu regeln: Dicke wären unter sich solidarisch, und Dünnen unter sich. Falls es wirklich armlos ist und kein Unterschied macht, ...

    ... passiert nichts!

    aber wetten, dass was passiert?