Personalisierte Werbung - Schnüffel-Attacke oder legitime Geldquelle?

Der Holtzbrinck-Verlag investierte Millionen in StudiVZ und will mit dem Studentennetzwerk jetzt richtig Geld verdienen - durch personalisierte Werbung, die auf die Vorlieben der Nutzer zugeschnitten ist. Bloße Schnüffel-Attacke oder legitime Geldquelle für Kostenlos-Portale?
  1. #140

    Zitat von Silver_Future Beitrag anzeigen
    Ich möchte mich direkt bei Herrn Rieken bedanken, für soviel Borniertheit und Verrat gegenüber seinen Usern (und potentiellen Geldbringern). Gott (oder Allah oder Buddha oder Uri Geller) sei Dank kennt man nun den Namen eines dieser Top-Manager und hat auch sein Bild, um alle denen, die im Falle von Hirnbrand in deutschen Führungsetagen ermitteln, sachdienliche Hinweise zu geben.

    Mein lieber Freund....da kriegt der Schäuble vom BVG eins über die Mütze für sein staatliches Schnüffelprogramm, und im gleichen Moment dankt ein "Top-Manager" dem lieben Gott für die Möglichkeit zur Denunziation im Rahmen seines Unternehmens und gegenüber seinen Kunden.
    Letzte Woche hat sich der Todestag von den Scholl-Geschwistern gejährt.
    Wird Zeit, daß politische Bildung und das Üben in Zivilcourage in teuer (selbst) bezahlten Managerseminaren zum Programm wird. Soziale Kompetenz-Trainings, Emotionale Kompetenz Üben - wann wird mal wieder mit grundlegendem Denken und Fühlen in den Managerebenen begonnen? Wirtschaft ohne jede Ethik. Zum Ausschnüffeln und nervigen bewerben ist der User ja gut genug. Die geistigen Brandstifter sind schon wieder unterwegs, nur diesmal kommen sie im Anzug und sind international "gebildet"....Währet den Anfängen!

    Und überhaupt StudiVZ. Wer braucht das? Als ehemaliger Student und diplomierter Soziologe, der viel mit social community networks zu tun hat, steht die Erekenntnis, daß das Portal spätestens mit dem Ende des Studiums sowas von überflüssig ist. Und Studenten als Geldeinnahme Quelle zu sehen, nun, wenn der Schuß mal nicht nach hinten los geht, was deren Kaufkraft und Werbebeschallunsgaufnahmewillen angeht.

    Leider gibt´s aber immer noch genug von den Fatzkos, die mal so werden wollen wie der feine Herr Rieken. Warum nicht gleich das Portal "Lackaffe BWL/VWL/Jurist" gründen? Eliten unter sich...

    Da lobe ich mir myspace. Da darf man zwar keine Nippel bei Aktfotografie zeigen, aber allein die Profile, die sich ums Kiffen und die Persiflage und Polemik von Religion drehen sind so mannigfaltig und auch kreativ, daß es erstmal egal ist ob Fake oder wahr. Und da soll noch einer über die prüden, christlich-fundamentalen Amis schimpfen...

    Herr Rieken - -werden sie doch oberster Kommisar einer Kampagne: Haltet das Internet sauber, denunziert einen User!

    Armes Deutschland...
    WORD!
  2. #141

    Über Facebook scheiden sich mittlerweile die Geister, mir sind die Applikationen auch zu viel, hier ein genialer Song dazu:

    Der Anti Facebook Song
  3. #142

    Da dieses Thema gerade enorme Wogen schlägt, möchte ich die Probleme rund um den Datenschutz in Social Communities in einer Diplomarbeit aufarbeiten.

    Hierzu würde ich mich freuen, wenn Sie/Du/Ihr meine Umfrage beantworten könntet. Das ganze dauert 10 Minuten, und wer die Ergebnisse zugeschickt bekommen möchte, findet am Ende der Umfrage alle notwendigen Informationen dazu.

    http://datenschutz.ownz-the.eu/
  4. #143

    Vielleicht bin ich ja auf weiter Flur mit dieser Meinung, aber mir persönlich ist personalisierte Werbung lieber als irgendwelche Werbung. Also hätte ich nichts dagegen, dass Werbung meinen persönlichen Interessen zugeschnitten wird.
    Ist doch besser Angebote die einen wirklich interessieren könnten zu bekommen, als einfach wahllos mit Werbung überschüttet zu werden.
    Wenn z.B. Technik zu meinen Interessen zählt, möchte ich keine Werbung für Kosmetikprodukte sehen. Werbung über technische Neuheiten allerdings, würde mich nicht stören, da mich dieses Thema ja interessiert.
    Nicht personalisierte Werbung ist für mich einfach lästig und ich ignorier diese total.