Banken: Blindflug ins Desaster

Wer haftet für das Fiasko der Banken, an denen der Staat beteiligt ist? Nur die Manager, die Milliarden mit hochspekulativen Anlagen verzockten, oder auch die Politiker in den Aufsichtsgremien, die ebenso skrupel- wie ahnungslos alles abnickten?

http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,737853,00.html
  1. #160

    Gaga

    Zitat von berglicht Beitrag anzeigen
    Da fällt mir "Oswald Spengler" ein, der mal übers "Dritte Reich" gasagt hat:
    Das "Dritte Reich" ist die Organisation der Arbeitslosen durch die Arbeitsscheuen!! Zitat Ende!
    Hier die "Politikerkaste" bei den Landesbanken die ihrer Aufgabe nicht gerecht wurden und überall dort,wo sie ihre Finger mit drin haben und IMMER zu Lasten des Steuerzahlers!
    ........

    Der Staat müßte, wenn er schon hilft und sich beteiligt, klare Regeln und Grenzen setzen. Beispielsweise eine Transaktionssteuer einführen.
    Nur, leider, versteht heute kein Politiker mehr, was bei den Banken eigentlich abgeht. Was nun nicht so wundert, verstehen die hochkarätigen Finanzfachleute ihre eigenen Produkte schon lange nicht mehr. Sie machen nur noch, was kurzfristig Gewinne abwirft, freuen sich darüber wie kleine Kinder und überlassen die Risiken dem Staat, sprich Steuerzahler.
    rabenkrähe
    Geändert von ( um Uhr)
    Es gibt ein Leben vor dem Tod. Der wahre Pazifist ist bereit, mit der Waffe für seine Überzeugung zu kämpfen.....
  2. #161

    Zitat von Rolf-Dieter Gmeiner Beitrag anzeigen
    Da muss man wohl differenzieren; denn ein Herr Ackermann wird wohl wissen was Sache ist, der Minister oder Abgeordnete XY eher nicht. Verantwortung tragen sie nach unserem System. Nur nicht alle können sie wirklich stemmen.
    Schmunzel - Glauben sie Wirklich das derjenige der im Spielkasino das Roulett dreht und die Kugel reinwirft "versteht" was er da physiklisch, mathematisch und spieltheoretisch tut?

    Wohl eher nicht - und so sollten sie auch Ackermann und Co. einschätzen - sie drehen das Roulett, aber wirklich verstehen ist da nicht.

    Es gibt ein klassisches Banking - Papiergeld aufbewahren, oder welches zu bestimten Konditionen verleihen , also aus Tressor nehmen und in die Hände anderer drücken!

    Die meisten haben immer noch diese Vorstellung - aber in den Tressoren ist schlicht nichts mehr - da werden "Ziffern" die von zu erbringender Arbeitsleistung notiert, Kredite werden nicht aus Geld, sondern entweder frei aus der Luft oder in "Gegengeschäften getätigt".
    Da basteln Finanzmathematiker an formalen Systemen wie man Zahlen möglichst optimiert - aber an der Realität getestet oder Verstanden ist das keineswegs alles!

    Man bedient sich letztlich einer Sammlung von ziemlich ungeprüften Formeln - setzt sie neu zusammen - und hofft dann das keiner Merkt das man deren Ergebnisse überhaupt nicht prüfen oder voraussagen kann!

    Davon ist auch ein H.Ackermann schlichtweg unbelekt - niemand in diesem System "versteht" was er da tut - er schraubt nur Bauteile zusammen, aber er weiß weder woraus diese Bestehen noch wie das Ergebnis schlichtweg aussehen wird - Es herrscht das Sankt Floriansprinzip .. hoffen das es einfach gut geht ..

    Und bei jedem kleinen oder grossen Crash kommen dann ein paar "Propheten" aus den Löchern die gross und breit erklären - wie komplex das doch ist und das man ja nicht wirklich feststellen könne was man da letztlich tut - aber das müsse eben so sein - Crashs sind danach die normalität des Finanzwesens...

    Eine seltsame Logik in Flugzeuge zu steigen bei denen man noch nicht mal weiß das sie fliegen - und das als Sichere Anlagen zu verkaufen!

    Und das alles ohne das es jemand direkt kriminell ausnutzt - die Schäden durch Trickreichen Betrug kommen da ja noch obenauf!

    => Das Nichts T2
  3. #162

    Das Nichts ..T2

    Hinzu kommen noch rein Historische Mängel - zb: das Bilanzsystem -was wunderbar bei "festen physikalischem Geld" funktioniert - was aber reinsten Unsinn notiert wenn man schlicht mit "Schuldscheinen arbeitet" - Man kann mit jemand beliebig viele Schuldscheine gegenseitig austauschen - Mio , Mrd. Billionen so in seine "Bilanz schreiben" - aber dahinter steht dann absolut nichts!
    Die Folge - wir wissen längst nicht mehr was überhaupt an "Geld" existiert - wo eigentlich "Geld" dahinter steckt sondern schlicht nur eine Math. Illusion von Bilanzen.

    Und wenn wir uns dem mal annähern, siehe Stresstest, dann wird bei 6% Ausszahlungsquote noch frech erzählt - das wäre doch sicheres Geld .. ..

    Ackermann weiß mit Sicherheit wie Unsinnig dieses System ist - er kennt wohl viele der Unwägbarkeiten eines solchen dubiosen Umganges mit "Geld" - die Politiker die praktisch grad eine Jura ausbildung haben in der die Mathematik nur zur Berechnung der Einkommen vorkommt sind da schlicht einfach nur dumme Abnicker!

    Würden die Menschen auch nur ahnen wie wenig "festes" hinter all diesen Konstruktionen um Geld existiert würden sie sofort alle wieder auf Tauschhandel umsteigen - aber diese Ahnung ist dank "Abwählen von Mathe" in der Schule schon nicht vorhanden - alle "glauben" an etwas da, was ebenso Sinnig ist wie die Berechnung eines Mönches der Ausrechnen wollte wieviele Engel durch ein Nadelöhr gehen ... beides ist sich sehr sehr ähnlich - es wird mit Dingen gerechnet die keine Maße haben, die keine physikalische Repräsentation überhaupt kennen - wo das Nichts der Engel durch das Nichts des Loches passen soll!

    Steinbrück und Merkel hatten nach dem Lehmann-Crash nur einen Horror - das die Leute zur Bank gehen - ihr Geld haben wollen und sehen das da nichts ist .. also hat man ein neues Nichts auf das Nichts aufgesetzt - ein Versprechen das das Nichts durchs Nadelöhr paßt :))

    Was erwarten sie von Politikern die ihre Verantwortung auf dem Erhalt des Nichts aufbauen?