"Heinz Strunk in Afrika": Stille Nacht, feuchte Nacht

Saufen, zocken, dann in die Disco. In seinem neuen Roman "Heinz Strunk in Afrika" fliegt der Hamburger Humorist nach Kenia - über Weihnachten! Thorsten Dörting, derzeit am*South Beach in Daressalaam, über ein Buch, in dem Sextouristen ein frohes Fest feiern, während der Mob auf den Straßen tötet.

http://www.spiegel.de/kultur/literat...736089,00.html
  1. #1

    Strunk macht Laune!

    Strunk ist schon ´ne Nummer für sich.

    Wer bei der Schnodderschnauze hochliterarisches erwartet ist auf dem falschen Dampfer.

    Ich mag seinen Stil!
  2. #2

    Jambo !

    der Hr. Oberlehrer aus Buxtehude auf Trip in Afrika, na ja ist ja wohl klar, wenns nicht so ist wie in Buxtehude oder Hamburg, its automatisch schlecht.
  3. #3

    Man könnte brüllen...

    ... vor Lachen, wenn es einem nicht im Halse stecken bliebe. Einfach super beobachtet und leider kein Einzelfall. Ist überall in Afrika dasselbe. Habe mich gleich an meine Erlebnisse in Nigeria erinnert. Wo diese Klientel in Ballungscentren auftritt, scheint "Sau rauslassen" zum Pflichtprogramm zu gehören. Am schlimmsten sind die Tommys und die Amis. Wehe, wenn sie losgelassen!
  4. #4

    irgendwie immer das gleiche

    Egal wo auf der Welt die Touristen und vor allem Sex-Reisende glauben die Gesetze sind so wie sie sind, wird auf Kosten der dortigen Bevölkerung "die Sau freigelassen". Da werden die Leute die dort wohnen - müssen - als Ware abgekanzelt. Wenige Wochen später ist man dann wohlbehalten wieder zu Hause und prahlt auch noch wie toll das alles war.

    Allein der Gedanke daran macht mich wütend.

    Betrachten wir doch mal alle Menschen dieser Welt mit dem nötigen Respekt, den sie verdienen. Das ist doch mal eine Botschaft - aber dafür brauche ich kein "Weihnachten".
  5. #5

    Ich hab so den Eindruck ihr Leute seid total zu mit euren

    Vorurteilen. Die Touristen kommen mit den Einheimischen sowieso fast nur im Business zusammen, also als Kellner, Hotelbedienstete usw. Die meisten weiblichen Personen der jeweilgen "Nachtschicht" im jeweiligen Land sind hinter den Touristen her und nicht umgekehrt, denn die verdienen Geld mit den Touristen, darum gehts. Wenn ich mir das immer so anschaue, ich wohn in Thailand, kann ich nur Eines erkennen. Fast JEDER tourist der mit den Maedchen herummacht leistet einen groesseren Beitrag zum Wohlergehen der Leute als vergleichsweise NGO's, Gutmenschen usw. warum ? Das Geld was ein Tourist ausgibt kommt DIREKT in die Haende der Beduerftigen, wenn jemand irgendetwas spendet kann er oder sie davon ausgehen dass etwa 70% der Spenden in Europa, USA etc. versickern und nur minimal am Ziel ankommt. Wenn jemand sehen will was WIRKLICH los ist (keine Heucheleien)hier:
    http://www.phuketnightlifecentral.com

    Zitat von weltbetrachter Beitrag anzeigen
    Egal wo auf der Welt die Touristen und vor allem Sex-Reisende glauben die Gesetze sind so wie sie sind, wird auf Kosten der dortigen Bevölkerung "die Sau freigelassen". Da werden die Leute die dort wohnen - müssen - als Ware abgekanzelt. Wenige Wochen später ist man dann wohlbehalten wieder zu Hause und prahlt auch noch wie toll das alles war.

    Allein der Gedanke daran macht mich wütend.

    Betrachten wir doch mal alle Menschen dieser Welt mit dem nötigen Respekt, den sie verdienen. Das ist doch mal eine Botschaft - aber dafür brauche ich kein "Weihnachten".
  6. #6

    Na...

    Nein, das Buch ist unterhaltsam und macht Spaß, wenngleich ich es bislang erst halb durch habe. Ist halt ein typisches Strunk-Buch, kauzig und eigenwillig wie immer. Und wer ein normales Buch in Form eines "Reisebericht-Romans" erwartet, sollte dieses Buch sowieso im Laden stehen lassen.
    Ich mag seine beobachtende, lästernde Art, sein Selbstmitleid, seine Spinnereien - tut gut in der angepassten Romanwelt.