Sind die Ost-Universitäten zu echten Konkurrenten der West-unis geworden?

Nach der Wende strömten die Studenten zunächst in den Westen, das Renommee der dortigen Universitäten war unbestritten. Inzwischen scheint sich das Blatt gewendet zu haben, auch die Bildungsstätten in den neuen Ländern ziehen immer mehr Studierende an. Sind die Ost-Universitäten nun echte Konkurrenten der West-Unis?
  1. #1

    Daß diese Frage so lange ohne jedwede Antwort blieb, ist ein hervorragendes Zeichen.

    Die Frage "Ost oder West" stellt sich zumindest an Unis offenbar nicht mehr.

    Ich selbst kann dazu auch nichts wesentliches beitragen.

    Das einzige was mir in den letzten Jahren auffiel war, daß große Downloads (z.B. Linux-DVDs) über das Uni-Netz, die von Nachbar-Unis (und somit Weit-West-Unis) in aller Regel endlos lang brauchten, über 'Ost'-Unis in aller Regel weit schneller zu bewerkstelligen waren.
    Aber auch das ist Geschichte - die Spiegelserverauswahl erfolgt inzwischen in der Regel automatisch ...
  2. #2

    schwachsinn

    achso, sächsisch geht angeblich mal gar nicht, soso, aber schwäbisch, bayrisch und hessisch ist toll, gell?

    Ossis müssen nicht nur die unerträgliche Sprache der Wessis ertragen sondern auch noch deren Dämlichkeit.

    PS:bin übrigens Berliner
  3. #3

    ätzender Artikel

    der Fernab von der Realität geschrieben wurde, Sachsenunis und nur Sächsisch? Da stell ich mir ernsthaft die Frage wer da Religionswissenschaft studiert, in den Mint Fächern ist mir noch kein rein Sächsisch sprechender Kommilitone begegnet, das Sächsisch der jungen Generation beschränkt sich auf ein nu.

    Der Rest genauso ein Witz, von aussterbend bedrohte Unis, die Uni-Leipzig und Dresden sind so knacke Voll das es jeden Tag auf neue ankotzt. Statt der bescheuerte Werbung sollten sie lieber neue Lehr- Bibliothek- und Mensaräume schaffen, ganz zu schweigen von Fachkundigen Betreuern. Die demotivierten Studenten als billige Übungsleiter nerven gewaltig.
  4. #4

    -

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Nach der Wende strömten die Studenten zunächst in den Westen, das Renommee der dortigen Universitäten war unbestritten. Inzwischen scheint sich das Blatt gewendet zu haben, auch die Bildungsstätten in den neuen Ländern ziehen immer mehr Studierende an. Sind die Ost-Universitäten nun echte Konkurrenten der West-Unis?
    Was heisst echte Konkurenten? Das waren sie schon immer.
    Wenn der allgemeine Westdeutsche halt von DRECK, NAZIS uä daherplärrt und so schon die dummen Vorurteile seiner Eltnergenaration BILD nachplappert, was soll man da machen?
    Wenn soviel Dummheit und Desinteresse dann natürlich auf sächsisch trifft, wundernt es micht nicht, dass Anastasia kein Wort versteht - villeicht liegts auhc an den Religionswissenschaften ;)

    Wer sächsishc nciht versteht, versteht kein Deutsch!
    Wer mal vesucht Oberbayerisch oder PLatt zu deuten, dem seh ich das nach, aber sächsisch ist zu verstehen - problemlos.

    Aber hernach müsste man zugeben, dass es im Osten ja gar nicht so schlimm ist, NEIN, das ein Teil der hier "Besuchenden" sogar bleiben möchte, aber es kann nicht sein, was nicht sein darf.
  5. #5

    Sächsisch...

    Ich bin an einer sächsischen Hochschule und hier redet eigentlich kaum jemand richtig sächsisch. Die vielen Zugereisten hier haben noch nie erwähnt, dass sie Verständigungsprobleme hatten, kein einziges Mal. Und ich kenne viele ehemals Ortsfremde. Übrigens sind die nicht nur wegen den angeblich so guten Studienbedingungen geblieben, sondern auch, weil ihnen in Dresden das Drumherum gefallen hat. Meine ehemalige Fakultät ist übrigens gar nicht neu, weder Gebäude noch Ausstattung. In dem Arikel steckt nicht wirklich viel Wahrheit, um genau zu sein.
  6. #6

    aha?

    also das niemand an die ostdeutschen unis wollte, empfand ich während meines studiums nie so. habe powi und kmw in leipzig studiert. ein sitzplatz auf dem fußboden und völlig überfüllte seminare waren da wahrlich keine ausnahme...

    solche storys kenne ich auch von freunden, die in jena, dresden und rostock studiert haben...
  7. #7

    es geht voran?!!

    schön, nach so vielen Jahren deutsche Einheit lernen endlich auch die Spätgeborenen im Westen, was der Ossi schon immer wusste.
    Probieren geht über studieren. Sich selbst ein Bild machen ist eben besser. Der Ossi hatte nur Westfernsehen und durfte nicht reisen.
    Der Wessi durfte reisen und wollte nicht.
    Nun die kernfrage: welche Bürger sind mehr manipuliert? Die die nicht durften und sich trotzdem um einen weiteren Blick bemühten oder die die durften und sich freiwillig einschränken ließen. (Stichwort:Schere im Kopf)
    Schön das es sich langsam verändert.
    Gottseidank weiß die Wirtschaft, entgegen alle drögen altideologischen Sprüchen von schlechter Lehre im Osten, wie gut die akademische Bildung auf vielen Fachgebieten im Osten war und ist.
  8. #8

    "Ostdeutschland"?

    "Das allein aber kann nicht erklären, warum die allermeisten Westabiturienten den Osten mieden. Vermutlich waren es auch Imageprobleme, wie sie Peer Pasternack wahrgenommen hat, Direktor am Institut für Hochschulforschung an der Universität Halle-Wittenberg - frei nach dem Motto: Das ist doch eigentlich Osteuropa."



    Ja ja, das kommt davon wenn man in den Medien über Jahrzehnte Mitteldeutschland als "Ostdeutschland" verfälscht. Meine westpreußischen Vorfahren wurden sich im Grabe umdrehen dass man Wittenberg als "Ostdeutschland" bezeichnet.
  9. #9

    Blühende Landschaften

    Ein guter Freund von mir studiert in Rostock.
    Wir waren den schon einige Male besuchen, ich hab mich in die Stadt schon ein wenig verguckt. Man kann Abends durch ruhige Straßen gehen, ohne die Befürchtung zu haben, schnell in einen Konflikt mit anderen Interessensgemeinschaften zu geraten. Die Stadt macht auf mich einen unglaublich sauberen Eindruck und die Miete ist spottbillig! Für das Geld, für man dort als Einzelperson eine 2 Zimmerwohnung mit EBK warm bekommt, kriegt man in meiner Umgebung nichtmal ein feuchtes Loch. Der monetäre Aspekt könnte für mein Dafürhalten sogar ein ganz ausschlaggebender sein (nicht nur für die Studenten selbst, sondern besonders für die Familien/Krediten, von denen sie finanziert werden) in eine ostdeutsche Uni zu gehen. Nach der ganzen Kohle, die dort in neue Unis gesteckt wurde, können sich einige im Westen nur die Finger lecken. Was nicht bedeuten soll, dass ich es den Ostunis nicht gönnen würde.

    Schöne Grüße aus Bonn