Pferdekrise in Irland: Verhökert, vergessen, verhungert

In den Boomjahren leisteten sich viele Iren edle Pferde als Statussymbol - in der Krise werden die Vierbeiner zur Last. Die Folge: Viele Tiere werden einfach ausgesetzt und streifen herrenlos über die Insel.*Ihnen droht im Winter ein qualvoller Hungertod.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...730403,00.html
  1. #50

    Wm- Titel

    Zitat von mcghee Beitrag anzeigen
    Lernen Sie doch erst mal richtig Deutsch.
    Neunmalkluge Beiträge über Rechtschreibfehler sind ja so ermüdend und redundant. Bitte bleiben lassen.
  2. #51

    o

    Zitat von oja Beitrag anzeigen
    einsammeln und dort hin bringen, wo in der zweiten "Camargue" günstige Lebensbedingungen für Pferde herschen? Den Rest müsste dann die Natur regeln...
    Klar, kein Problem! Besorgen Sie Geld (viel) dann machen wir im Frühjahr eine Luftbrücke in die Mongolei. Dazu mieten wir uns die Antonov 225. Da passen vllt. 30 Pferde rein.
    Wenn wir 5100 Pferde wegbringen muss nur 170 x geflogen werden. Das kann nicht teuer sein. Mit tiermedizinischer Kontrolle kommen wir hoffentlich unter 5 Millionen € weg (Mengenrabatt!). Wild geschätzt.

    nb. Da taucht die Frage auf: Wie teuer ist ein Flugkilometer (gesamt) - NICHT umgerechnet auf ein normales Ticket.
  3. #52

    Ausgemachter Unsinn!

    Gleitet die Spiegel Redaktion jetzt komplett ins Reich der Märchenerzähler ab?
    Ich lebe seit über 6 Jahren in Irland und diese halb verhungerten Pferde an Strassenrändern und auf Verkehrsinseln sieht man in ganz bestimmten Gegenden hier immer! Diese Pferde gehören aber nicht reichen Leuten, sondern Zigeunern, sogenannten "Travellers" und es gehört, aus welchem Grund auch immer, zu deren "Kultur" diese Pferde zu halten (teilweise unter abenteuerlichen Bedingungen...).
    Mit der Wirtschaftskrise hat das nichts zu tun und wenn hier 20 000 herrenlose Pferde rumlaufen würden, wäre das sicherlich schon jemandem aufgefallen...so einen Unsinn habe ich wirklich lange nicht mehr gelesen!
  4. #53

    Alles nur aufgesetzt und aufgebläht

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In den Boomjahren leisteten sich viele Iren edle Pferde als Statussymbol - in der Krise werden die Vierbeiner zur Last. Die Folge: Viele Tiere werden einfach ausgesetzt und streifen herrenlos über die Insel.*Ihnen droht im Winter ein qualvoller Hungertod.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...730403,00.html
    im Rahmen der Anpassung der Lebensverhältnisse in der EU. Das war mein Eindruck in Irland. Dann hatten einige auch bei denen, die von ganz unten gekommen waren und jetzt Unternehmer mit sei´s nur Bead&Breakfast waren, vergessen, das der Staat Steuern braucht und man sich normal verhalten sollte bei der Preisgestaltung, damit die Leute das Land und den Platz in guter Erinnerung halten. Ich erinnere mich an einen Milchviehhalter, der nebenbei ein tolles Bead&Breakfast betrieben hat mit wirklicher Gegenleistung für geringeres Geld als manche Kaschemme auf dem Weg und an ein Gespräch mit diesem, in dem wir über die Zukunft des Landes aufgrund der regierenden Elite genau zu dem Schluss gekommen sind, was wir heute sehen. Dass es dabei immer die Ärmsten tirfft und der Mensch nicht fähig ist, sein Verhältnis mit den ihm ausgelieferten Kreaturen zu regeln, nun ja, das setzt sich ja unter dieser Fehlschöpfung der Natur weiter oben untereinander fort. Es gäbe sicher eine Menge Wege, vielen dieser Tiere in den Bauernhöfen ein Überleben und eine den ökonomischen Verhältnissen angepasste Zukunft zu garantieren. Aber auch die Bauern haben inzwischen gelernt, wie es bei der Preisgestaltung geht und dass nur so ein "gutes" Leben möglich ist, und so nehmen alle Schaden: die Bauern, die Kinder in den Grossstädten, denen das rundum als Progamm zugute kommen könnte und die Hilflosesten in der Kette: die Tiere. Es ist offenbar unmöglich ein Mensch zu sein, auch unter besten Bedingungen. Das hat sicher weitere Folgen.
  5. #54

    Wm- Titel

    Tja, wenn der Pöbel auf einmal zu Geld kommt macht er erstmal alles damit außer etwas Sinnvolles. Und weil man ein Gaul in der Garage hat, wenn man reich ist, machen das halt alle.
    Hätten die Iren mal lieber die Unternehmenssteuer auf ein realistisches Maß angehoben und auf nachhaltiges Wachstum gesetzt anstatt auf schnelles Geld und Luxus, welcher sich alsbald in Luft auflöst.
  6. #55

    oooo

    Zitat von HaNuTa Beitrag anzeigen
    Weil man nicht weiß, ob die Tiere u. U. Medikamente bekommen haben, die den Verzehr verbieten würden - steht übrigens im Artikel. Deswegen gibts auch kein Hundefutter draus.

    Und was die zweite Camargue angeht: warum wohl gibts immer weniger Wildpferde in Australien, in Amerika? Weil das Land, auf dem die Pferde grasen, auch als Weideland für Rinder genutzt werden kann.
    na wenn die infrastruktur vergammelt, kann man doch wieder mit pferdefuhrwerken- und kutschen durch die landschaft fahren. sicherlich gibt es bei der EU offene ohren für ein wahninnig "spannendes" projekt der kombination aus tier- und umweltschutz. und mit etwas tüftelei sind die neuen fuhrwerke auch bequemer als anno dunnemals.
  7. #56

    Wahnsinn der Menschheit in den Augen der Pferde!

    Vor vielen Jahren habe ich mir eine Dokumentation über den zweiten Weltkrieg im Fernsehen angeschaut.
    Es wurde auch ein original schwarz-weiß Film, der ein Schlachtfeld bei Stalingrad zeigte, abgespielt.
    Man sah überall krepierte, steifgefrorene deutsche Soldaten.
    Sie lagen in grotesken Stellungen am Boden.
    Der Wind peitschte über den Schnee, der langsam begann die Körper zuzudecken. Die Kamera schwenkte über die armseligen Toten die sich, als sie noch am Leben waren, mit allem was sie finden konnten vor der Kälte zu schützen versuchten.
    Die Kamera schwenkte langsam weiter und zeigte zerstörte Häuser, zerfetzte umgeschmissene Karren, explodierte Fahrzeuge, am Boden liegende Waffen, das weite öde Land und überall den Tod. Im Kameraschwenk tauchte ein bis auf die Knochen abgemagertes Pferd auf. Es gehörte einmal augenscheinlich den Soldaten. Alleine stand es inmitten des Grauens. Fast bewegungslos stand es da und wartete auf den Tod. Der Kameramann verweilte auf dem Pferd und man konnte in seine Augen sehen. Sie spiegelten all den durch Menschen verursachten Wahnsinn wieder. Man sah, dass das Pferd dadurch selbst seinen Verstand verloren hatte.
    Der Kameramann fing, in den Bildern der Augen des Tieres, seine Seele ein. Dieser kurze Film hat mich persönlich sehr betroffen gemacht.
    Alle Lebewesen verdienen Achtung.
    Wenn einige Poster bei der Pferdekrise in Irland hier nur an wirtschaftliche Aspekte denken und keine Achtung vor den Pferden zeigen finde ich das gar nicht gut.
    Ich denke die Pferde dort leiden aus völlig sinnlosen, von idiotischen Menschen verursachten Gründen und dass hier einige Poster nur ans platt machen und aufessen denken zeigt Verrrohung die zu nichts gutem führt.
  8. #57

    .

    Lustisch, dass einige hier im Forum nicht einmal bei diesem eher beiläufiugen Thema nicht con ihren Marxismus oder Nationalismus-Thesen lassen können.

    Ich finde den Arktikel genz schrrcklich nicht wegen der Tiere, sondern wegen der nun aufgebrachten Tierschützer in Deutschland, die sich wohl bald zur ersten Rettungsflügen gen Irland aufmachen werden.
  9. #58

    bedingt intelligent

    Zitat von suum.cuique Beitrag anzeigen
    Nichts im Beutel aber grosse Spruenge....
    Es wird gegessen was auf den Tisch kommt, so kommen die nie aus den Schulden raus.
    Das Leben in Irland ist kein Ponyhof, -bruell- passt ja prima
    da Irland EU-Mitglied ist, darf jedes Lebensmittel, das dort verkehrsfaehig ist, auch in allen anderen EU-Laendern verkauft werden. Klar, wer verhungert, ist auch ein bedingt taugliches Steak. Dumm nur, dass das dann auch bei uns im Laden liegen koennte.
    Im uebrigen moechte ich daran erinnern, dass es der laxe Umgang mit der Fleisch- und Lebendmittelhygiene war, der uns die BSE-Krise beschert hat. Haette man in England nicht die Vorganben hinsichtlich der Temperatur, des Druckes und der Dauer der Erhitzung von Tiermehl untergraben, haetten Prionen niemals ihren Weg durch die Nahrungskette ueberlebt.
    Waere Irland NICHT EU-Mitglied, kaeme derart suspektes Pferdefleisch evtl auch auf Ihren Teller. Aber wenn ich manch einen Kommentar hier lese, gilt fuer die Mehrheit wohl "Brown in, brown out"....hauptsache satt.
  10. #59

    Sehr Richtig

    Zitat von Brillalein Beitrag anzeigen

    Einige Iren haben ein Problem, das heißt: Gier
    Das stimmt, die Iren sind einfach nur Gierig geworden. Jeder denkt nur an sich, das faengt im Strassenverkehr an, wo man eigentlich nicht in die yellow box fahren soll an einer kreuzung.
    Es ist leicht den Buergern die schuld zu geben, klar koennen wir sagen das man sparen muss...etc. Aber fuer uns deutsche ist es einfach, wir hatten 2 Kriege, mussten immer wieder neu anfangen, da haben unsere Eltern gelernt fuer schlechte zeiten zu sparen, da diese wussten das diese immer kommen.

    In Irland ist es etwas anders, die hatten nie etwas, England hat die Iren verhungern lassen in der kartoffelkriese (ueber 2 mio Menschen), und sogar noch das bischen Getreide was in Irland gewachsen ist nach England exportiert. Als nun das ganze Geld ins Land kamm hat kein Buerger daran gedacht das es auch wieder anderes herum kommen kann, nach 800 Jahren miesere wollte man einfach nur gut leben.

    Die Politiker haetten die Buerger schuetzten muessen, vor z.b. 110% Mortage um ein haus zu kaufen, strengere richtlinien fuer die vergabe von krediten...etc
    Wenn einer in den Boom Jahren darauf hinwies das zuviel ausgegeben wird, wurde er als schwarz seher und Negativer Charackter gebrandmarked von der Politik.

    Gruss
    Bernd