Bedroht Doping die Rad-WM?

Sponsoren ziehen sich zurück, Dopingsünder dürfen starten, verdächtige Fahrer klegen ihre Teilnahme ein. Droht der Straßenrad-WM in Stuttgart ein ähnliches Foping-Debakel wie der Tour de France?
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sponsoren ziehen sich zurück, Dopingsünder dürfen starten, verdächtige Fahrer klegen ihre Teilnahme ein. Droht der Straßenrad-WM in Stuttgart ein ähnliches Foping-Debakel wie der Tour de France?
    Gut möglich. Die "richtigen" Fahrer starten dort ja ...
  2. #2

    Ein paar Tage lage habe ich mal geglaubt, der Radsport hätte seine Talsohle erreicht und schickte sich an, diese zu durchschreiten. Aber die Mafia gibt niemals auf, ein Abwärts findet sie auch in der aussichtslosesten Lage.

    Ich habe von dieser WM noch keine Minute angeschaut, und das wird auch so bleiben.
  3. #3

    das grenzt doch an hysterie!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sponsoren ziehen sich zurück, Dopingsünder dürfen starten, verdächtige Fahrer klegen ihre Teilnahme ein. Droht der Straßenrad-WM in Stuttgart ein ähnliches Foping-Debakel wie der Tour de France?
    ich kann dieses ganze doping-gequatsche nicht mehr hören!
    v.a. die "dunklen kanäle" die angeblich jeder kennt und dann doch keiner beweisen kann.
    da passen dann "enthüllungen" von kronzeugen ala team t - masseur usw. super dazu.
    und der politiker, der noch in den 80- er jahren doping forderte ( hr.minister s!!! ) der als vorkämpfer für "sauberen sport" - ich kann da nur müde lächeln ;-)
  4. #4

    Absagen - einpacken - heim gehen.
    Medien- und Veranstalterboykott.

    Den Drogenjunkies und ihren Helfer und Helfershelfern kann man nicht mehr helfen.

    Ich persönlich halte jeden einzelnen Zuschauer, der dort noch hingeht für entweder
    a) einen Ignoranten
    b) Dopingbefürworter oder
    c) Deppen.

    Selbst wenn ich für jeden Tag ne VIP-Karte hätte. Auf diese Farce würde ich gerne verzichten wollen und mir lieber daheim mit dem Hammer auf den Finger schlagen. (Da kommen auch Emotionen hoch)

    Brieli
  5. #5

    Naja.....

    Ich sag mal so: Wenn man sich vor Augen führt, dass bei der just zu Ende gegangenen Leichtathletik-WM völlig legal Sportler starten (und wohl auch Medaillen gewinnen durften) die einen Hämatokrit-Wert von pber 58 (!!!) hatten (denn die IAAF hält einen solchen Wert für durchaus legal), dann fragt man sich natürlich schon irgendwo warum gerade am Radsport so ein Exempel statuiert wird.

    Ich meine der Radsport ist völlig dopingverseucht, keine Frage, aber andere Sportarten stehen dem in nix nach, dort werden aber die Dopingregeln inzwischen immer laxer gehandhabt und es interessiert kein Schwein in den Medien.
  6. #6

    Ich finde es wurde nicht genug aufgeräumt, man hat darüber geredet, Einzelne beichteten einige Vergehen, doch inzwischen, wo die Medien ruhiger geworden sind, redet man schon nicht mehr so gerne darüber, wie all die Jahre zuvor. Damit meine ich nicht nur den Radsport, dort gibt man wenigstens vor Konsequenzen gezogen zu haben, kontrolliert teils auch genauer als früher. Die Startaufstellung ist jedoch in keinster Weise nachvollziehbar. Schäubles Handeln ist deshalb richtig, auch wenn er selbst mit seinen früheren Forderungen nach mehr Doping einen faden Beigeschmack hinterlässt.

    Was war eigentlich mit der Leichtathletik WM 07 in Osaka? Da war jene deutsche Diskuswerferin die in den deutschen Medien gefeiert wurde, sie siegte. Nicht das jene Disziplin ohnehin schon durch Doping bekannt ist, aber als Zuschauer leichte Akne, männliche Figur und eine tiefe Stimme bei einer Frau so deutlich sehen zu müssen, erstaunt den aufmerksamen Zuschauer. Kurz zuvor strahlte man in der ARD noch eine Doku über Doping aus, wo auch auf diese "Anzeichen" hingewiesen wurde. Das soll jetzt keine Unterstellung sein, schließlich gibt es auch natürliche "hormonelle Störungen", merkwürdig ist es aber, genauso so merkwürdig wie das Verhalten der Medien explizit in diesem Fall. Ist das Doppelmoral? Oder glaubt man den selbst interviewten Mediziner nicht die bekunden, dass jede Spitzenleistung, jeder Weltrekord, ohne Doping nicht mehr möglich wäre?

    Wenn nächstes Jahr mal wieder bei Olympia der tägliche Ländervergleich an Goldmedallien gezogen wird, dann werden wir mal wieder sehen wie es wirklich um den deutschen Sport steht und welche anderen Nationen das Problem lieber weitreichend "übersehen". Vielleicht sollte man auch TV Sendungen langsam umbenennen in "Dopingstudio" oder "Dopingschau", das hat doch etwas, fehlt nur noch das obligatorische Pharmasponsoring.
  7. #7

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sponsoren ziehen sich zurück, Dopingsünder dürfen starten, verdächtige Fahrer klegen ihre Teilnahme ein. Droht der Straßenrad-WM in Stuttgart ein ähnliches Foping-Debakel wie der Tour de France?
    Ha, "Foping-Debakel" ist wirklich gut! Ja, da wird gefoppt auf Teufel komm raus und ich werde mir sicher keine der Veranstaltungen anschauen.
    Ein Valverde, der sich ins Rennen klagt, ein Zabel, der nicht genug Rückgrat hat, von selbst auf den Start zu verzichten, ein Bettini ..... ! Nein, das ist eine Farce, ein Gefoppe, das muß ich mir nicht antun!
  8. #8

    Zitat von Hador Beitrag anzeigen
    Ich sag mal so: Wenn man sich vor Augen führt, dass bei der just zu Ende gegangenen Leichtathletik-WM völlig legal Sportler starten (und wohl auch Medaillen gewinnen durften) die einen Hämatokrit-Wert von pber 58 (!!!) hatten (denn die IAAF hält einen solchen Wert für durchaus legal), dann fragt man sich natürlich schon irgendwo warum gerade am Radsport so ein Exempel statuiert wird.

    Ich meine der Radsport ist völlig dopingverseucht, keine Frage, aber andere Sportarten stehen dem in nix nach, dort werden aber die Dopingregeln inzwischen immer laxer gehandhabt und es interessiert kein Schwein in den Medien.
    Zu releativieren bringt wenig. Natürlich wird sowohl in der Leichtathletik, im Schwimmen und sattsam bekannt im Gewichtheben diverse leistungssteigernde Mittel verabreicht/eingenommen.

    Nur nirgendswo wird so dreist gelogen wie im Radsport.
    Anzunehmen, daß 60% aller erfolgreichen Radsportler und Tour de France-Teilnehmer seit den 70ziger Jahren gedopt waren, ist eher untertrieben.

    Und nirgendswo wurde Doping so flächendeckend praktiziert und vor allem durch die Athleten abgesegnet wie im Rad"sport"!
    (wer glaubt Zabel, daß er genau eine Woche gedopt hat?)

    Wenn ein Valverde - sehe gerade, auch der ebenso unter starken Dopingverdacht stehende Australier Allan Davis -
    starten darf, dazu mindestens 2 Verbände jeden Ansatz, den Radsport "sauberer" zu gestalten, im Keim ersticken - der italienische etwas weniger als der spanische,
    (der Doping unverfroren als Tradition deklariert) -
    dann kann man ohne jeden Zweifel sagen , daß der Radsport am ENDE ist
  9. #9

    P.S. wird ja immer besser..........

    ...........sollte die Info vom ZDF stimmen, daß Bettini der Lieferant von Sinkewitz (Testerogel) war und der italienische Verband über diese Anschuldigung informiert ist, wird sogar der Tiefpunkt Tour de France 2007 getoppt.