Hassen Sie Ihren Job?

Der "DGB-Index 'Gute Arbeit'" bringt zu Tage, dass die Hälfte aller Beschäftigten ihre Arbeit als "mittelmäßig" einstufen. Ein gutes Drittel findet seine Arbeit gar schlecht. Wie zufrieden sind Sie mit Ihrer Arbeitssituation?

Der Artikel zum Thema:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,505045,00.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mögen Sie Ihre Arbeit?
    Sehr!
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der "DGB-Index 'Gute Arbeit'" bringt zu Tage, dass die Hälfte aller Beschäftigten ihre Arbeit als "mittelmäßig" einstufen. Ein gutes Drittel findet seine Arbeit gar schlecht. Wie zufrieden sind Sie mit Ihrer Arbeitssituation?
    Meine Arbeit mag ich. Meinen Telearbeitsplatz auch. Das Team und die Projektleitung sind auch ok.
    Die Entscheidungen, die das Konzernmanagement mittlerweile trifft und die mangelnde Wertschätzung, die es seinen Mitarbeitern entgegenbringt (den "Kostenfaktoren") finde ich zum K.....
  3. #3

    Also wenn es mir finanziel möglich wäre, dann würde ich natürlich lieber gestern als heute aufhören zu arbeiten. Ich fände schon was um meine Zeit totzuschlagen.

    Aber da ich leider arbeiten muss um mir die Sachen zu leisten die ich mir leisten will halte ich meine jetzige Arbeitssituation für ganz OK.

    Zitat Homer Simpson:
    *wütende Stimme* "Ich darf nicht um Geld betteln, ich darf nicht mein eigenes Geld drucken," *weinerliche Stimme* "es wird von mir verlangt für mein Geld zu arbeiten." *verzweifelte/anklagende Stimme* "In was für einer Welt leben wir?!"
  4. #4

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wie zufrieden sind Sie mit Ihrer Arbeitssituation?
    Ohne den Job möchte ich - im Moment jedenfalls - nicht leben. Nicht nur wegen des Geldes. Es macht meistens ziemlich viel Freude, man kommt in Kontakt zu häufig netten Menschen und ich wüßte nicht, was ich den ganzen Tag sonst anstellen sollte.

    Die DGB-Fragestellung greift aber zu kurz. Ich glaube, wenn ich mich morgens um kurz nach 5 für gut 1 Stunde und länger im Berufsverkehr rumquälen müsste, wäre ich heilfroh, wenn ich Zuhause bleiben könnte. Toller Job hin oder her.
  5. #5

    Ich möchte ohne meine Arbeit nicht leben.
    Wir hier Diskutierenden sollten mehrheitlich sowieso in der Regel zufrieden mit unserer Arbeit sein, lässt sie uns doch immerhin Zeit, auch mal ein Posting für das Spiegel-Forum zu schreiben.
    Das unterscheidet uns immerhin zum Beispiel vom Malocher im Bergwerk oder vom Wanderarbeiter in Shenzen, der für seine 60-Stunden-Woche ein paar Euro bekommt.
    Und auch von der niedrig bezahlten Friseuse oder Altenpflegerin.
    Keine Frage - wir sind priviligiert und haben allen Grund, unsere Arbeit zu schätzen (vorrausgesetzt, sie ist auch sinvoll).
  6. #6

    Meine Arbeit ist OK und die Kollegen sind nett. Mein Arbeitsweg ist auch sehr entspannend (ca. 20 Min. mit dem Rad).
    Ich mache micht nicht tot und verdiene über 60.000 € im Jahr.
    Das einzige was stört ist der Vorstand.
    Der verlangt jedes Jahr mehr Gewinn, obwohl wir schon blendent verdienen.
    Aber so ist halt das System, immer höher, weiter, schneller. Ansonsten geht der Aktienkurs in den Keller.
    Aber was soll man von einem Geldsystem, welches das exponentielle Wachstum in sich trägt auch verlangen? Also müssen wir auch immer weiter wachsen.
    Also kurz gefasst, das System ist krank aber meine persönliche Situation ist zufriedenstellend.

    Mit bestem Gruß
  7. #7

    tja auf manche jobs trifft der artikel zu

    auf viele jobs trifft der artikel zu wie die faust aufs auge.
    leider ist da ein fehler unterlaufen Zitat:"Der berufliche Alltag ist geprägt von Arbeits- und Zeitdruck, körperlich einseitiger oder schwerer Arbeit oder schweren emotionalen Belastungen" DGB-Chef Sommer eher trifft zu "Der berufliche Alltag ist geprägt von Arbeits- und Zeitdruck, körperlich einseitiger UND oder schwerer Arbeit UND oder schweren emotionalen Belastungen" so siehts doch aus. falls das einer nicht glaubt sollte mal mit pflegern und pflegerinnen reden.
  8. #8

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Hassen Sie Ihren Job?
    Und Sie?
    ;-)
  9. #9

    Wird Zeit für einen Wechsel

    Tach,

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der "DGB-Index 'Gute Arbeit'" bringt zu Tage, dass die Hälfte aller Beschäftigten ihre Arbeit als "mittelmäßig" einstufen. Ein gutes Drittel findet seine Arbeit gar schlecht. Wie zufrieden sind Sie mit Ihrer Arbeitssituation?
    Mässig bis schlecht. Durch mehrere Verantwortungsbereiche geschoben macht mir der Job schlichtweg keinen Spass mehr. Ich habe schon seit längerem innerlich gekündigt und sitze eigentlich nur noch an der Arbeitsstelle, weil ich zu wenig Anreiz erhalte, den Arbeitsplatz zu wechseln. Will sagen: Für meine Tätigkeit krieg ich übermäsig viel Entlöhnung. Zudem reicht es, sich durch die im Grossbetrieb entstandenen Strukturen konsequent zu blenden, um mit einem Minimum an Arbeitseinsatz ein Maximum an Anerkennung rauszuholen.

    Tschüss

    Peter