Geißel Doping - ist der Radsport noch zu retten?

Der Radsport kommt nicht aus den negativen Schlagzeilen. Trotz aller Beteuerungen wird offenbar noch immer massiv gedopt. Nun steht der aktuelle Tour-Sieger Alberto Contador unter Verdacht. Hat der Radsport noch eine Zukunft?
  1. #310

    Machs gut, micha.
  2. #311

    Wird eh nix

    Es wird niemals eine Vollständige Kontrolle geben, deshalb ist das legalisieren von Doping die einzig Faire Möglichkeit.
    Das ist auch für die Sponsoren und Zuschauer viel einfacher wenn es diese Diskussionen über Doping nicht mehr gibt.
    Dann wird sich auch zeigen ob das überhaupt so gefährlich ist wie oft behauptet, wenn einer in Paris Tod vom Rad fällt hat er halt zuviel eingeworfen, oder den falschen Doc.

    Damit würde sich der Sport auch neue Sponsoren erschließen.
  3. #312

    Doping ist kein Verbrechen

    Zitat von iron mace Beitrag anzeigen
    Es wird niemals eine Vollständige Kontrolle geben, deshalb ist das legalisieren von Doping die einzig Faire Möglichkeit.
    Das ist auch für die Sponsoren und Zuschauer viel .....
    Es würde doch reichen wenn diese Hysterie abebbt.
    Wie wie Furien springen doch die ach so betroffenen Sportfans im Kreis wenn ein Radfahrer erwischt wird, während sie anderen Sportarten zu Ignoranten mutieren.

    Doping muss verboten bleiben, die Suche muss den Stand der Wissenschaft wiederspiegeln und alle Sportarten müssen endlich gleich behandelt werden.

    Ich habe schon mal gefordert das es in allen Profiligen Verbandsärzte geben muss die die Sportler über die Saison begleiten und untersuchen dürfen und das Recht haben Sportler mit auffälligen Veränderungen in der körperlichen Entwicklung für Wettkämpfe zu sperren. Das körperliche Veränderungen, wie z.B. Knochenwachstum im Erwachsenenalter endlich diagnostiziert wird. Es muss Höchstwerte für bestimmte Zustände geben, ähnlich dem Hämatokritwert, der auffällige Werte reglementiert.

    Jeder Leistungssportler wird alles geben um besser zu werden, sonst wär er ja kein Leistungssportler geworden.
    Es wird immer Mittel und Wege geben diese Leistung von Aussen zu verbessern. Das war immer so und wird immer so bleiben. Also den Ball flach halten und diese fundamentalistischen Grundeinstellungen wieder auf einen normalen Level zurückfahren.

    Es wird beim Fußball gedopt, es wird bei Schauspielern gedopt, bei Managern und Politikern. Die Medizin macht halt große Fortschritte und die Zeit wo Doping gleichzeitig Gift war, sind lange vorbei.

    Doping ist kein Verbrechen.
  4. #313

    Zitat von iron mace Beitrag anzeigen
    Es wird niemals eine Vollständige Kontrolle geben, deshalb ist das legalisieren von Doping die einzig Faire Möglichkeit.
    Das ist auch für die Sponsoren und Zuschauer viel einfacher wenn es diese Diskussionen über Doping nicht mehr gibt.
    Dann wird sich auch zeigen ob das überhaupt so gefährlich ist wie oft behauptet, wenn einer in Paris Tod vom Rad fällt hat er halt zuviel eingeworfen, oder den falschen Doc.

    Damit würde sich der Sport auch neue Sponsoren erschließen.
    Welche denn zum Beispiel? UnitedHealthcare?
  5. #314

    Zitat von iron mace Beitrag anzeigen
    Es wird niemals eine Vollständige Kontrolle geben, deshalb ist das legalisieren von Doping die einzig Faire Möglichkeit.

    Das ist doch kompletter Schwachsinn. So gewinnt halt der, der sich die beste medizinische Betreuung leisten kann.
    Auch wenn es den Anschein hat, dass die Doper und die Hintermänner immer einen Schritt voraus sind, der Kampf gegen Doping sollte niemals aufgegeben werden. Will irgend jemand in Zukunft eine "geile Sportshow" mit zugeknallten Mutanten sehen?
    Ich jedenfalls nicht.
    Warum auch immer bei dem Begriff "Geissel Doping" sofort die meistkontrollierte Sportart nicht mehr zu retten sein soll, erschliesst sich mir auch nicht unmittelbar.
    Jede Sportart ist betroffen, im Radsport wird soviel kontrolliert, dass auch ab und zu jemand auffliegt. Man sollte sich mal die Kontrollstatistiken im Schwimmen,Leichtathletik, Fussball, Bi/Triathlon, Rudern, Gewichtheben im Vergleich zum Radsport anschauen, Blutkontrollen sind hier immer noch selten, (manche Athleten wurden nach eigener Aussage "noch nie" kontrolliert) und werden nicht selten durch einflussreiche "Funktionäre" wenn schon nicht verhindert-so doch zumindest nicht explizit erleichtert.
    Ein offensiverer Umgang der Betreuer und Teammanager mit dem Thema Doping wäre sicherlich ebenfalls wünschenswerter als die häufig anzutreffende "uns wirds schon nicht erwischen"-Mentalität.
  6. #315

    Zitat von iron mace Beitrag anzeigen
    Damit würde sich der Sport auch neue Sponsoren erschließen.
    Der Rennradsport ist tot. Er hat sich selber niedergewirtschaftet!
    Wer ist die Ursache am Doping? Antwort: Der Sponsor.

    Keine Siege, kein Geld! Ganz einfach!

    Fahre schon 2 Jahre kein Rennrad mehr, weil doof.
    MTB rockt. Durch Wälder und auf Berge - ohne deppige Autofahrer auf der Piste!
    Gescheiter Metal im Player, 2 Liter Mineral und auf der Hütte 2 Biere, Obstler + 1 x Currywurst mit Pommes.....danach Dusche, extremeCouching + Beinpflege. Dazu einen Weizen!

    Profisport ist Mord und gefährdet Kinder und Jugend.
    Sportfunktionäre stelle ich auf gleiche Stufe wie einen Drogendealer! Amen!
  7. #316

    Neuer gigantischer Doping-Skandal!!!

    Passt zwar nicht hundertprozentig, da es um Fußball geht, aber indirekt eben doch:

    Bei der U-17-Fußball-WM wurden 109 Spieler positiv auf Clenbuterol getestet, das ist mehr als die Hälfte aller Teilnehmer!

    Variante 1: Was für ein unglaublicher Doping-Skandal!! Jetzt werden schon (wieder?) 16-jährige gedopt! Und dann haben die auch noch die Frechheit zu behaupten, das läge an verunreinigtem Fleisch! So eine durchsichtige Lüge! Das hat ja bereits der Contador behauptet, und der ist Radsportler und somit notoroscher Lügner und Doper!
    Es kann nur eine Schlussfolgerung geben: Es muss noch akribischer beim Pinkeln zugesehen werden, gerade bei Minderjährigen, möglichst von mehreren Kontrolleuren. Das Meldesystem muss drastisch verschärft werden, in Zukunft muss nicht nur ein halbes Jahr im Voraus gemeldet werden, wo man sich aufhält, sondern auch mit wem und vor allem, was man jeweils zu essen gedenkt, wo diese Nahrungemittel gekauft werden sollen und wer kocht. Das ist ja wohl das Mindeste!

    Variante 2: Wir erleben gerade den Super-GAU der Dopingfahndung, zumindest was die Clenbuterol-Fälle angeht. Der Fall Contador dürfte endgültig erledigt sein.
    Anscheinend gibt es doch die Möglichkeit, ohne sein Wissen Stoffe aufzunehmen, die auf der Dopingliste stehen.
  8. #317

    Es ist kein EPO oder ähnliches, aber Doping ist es doch, wenn es sich denn herausstellt, dass zutrifft, was die schweizer Zeitschrift Tribune de Genève berichtet. Der französischen Sportzeitung L'Équipe scheint's hinreichend glaubwürdig zu sein um ebenfalls zu vermuten, dass Vinokourov seinen Sieg anno 2010 bei Liège-Bastogne-Liège von seinem russischen Konkurenten Alexandr Kolobnev für 100.000 Euro gekauft hat.
  9. #318

    muhaha

    Zitat von K1llaH Beitrag anzeigen
    Eine völlig unerwartete und nicht abzusehende Meldung !

    Die Sensation schlechthin !!

    Geilste Ausrede 2010 :"Verunreinigte Nahrung"!!!! Na logisdch, ist schließlich überall drin !!!!
    Alles völlig richtig,nur,seit Ihr eigentlich schon mal 150 km im Renntempo von ca: 40 bis 45 km gefahren? Wenn nicht, Klappe etwas weniger aufreisen.!!!
  10. #319

    Zukunft ?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Radsport kommt nicht aus den negativen Schlagzeilen. Trotz aller Beteuerungen wird offenbar noch immer massiv gedopt. Nun steht der aktuelle Tour-Sieger Alberto Contador unter Verdacht. Hat der Radsport noch eine Zukunft?
    Der Radsport hat sicherlich nocht eine Zukunft, zumindest im Freizeitbereich. Ansonsten sieht man ja was ARD und ZDF bzw. die Einschaltquoten bei der Tour de France vom Thema Profiradsport halten.
    Nicht allzu viel, wie ich finde auch ganz zu recht. Als Sponsor würde ich es mir auch zweimal überlegen, ob ich meine Werbemillionen dafür ausgebe, da möglicherweise beim Bekanntwerden eines Dopingfalls der eigene Ruf auch in Mitleidenschaft gezogen wird, was beim Profiradsport in den letzen Jahren nicht so unwahrscheinlich war. Da gibt es genügend Sportarten, die deutlich weniger dopingbelastet und attraktiver sind.
    Ich fahre dann lieber selbst mit dem Rad oder spiele Fussball anstatt mir diesen verlogenen Zirkus anzuschauen.