Geißel Doping - ist der Radsport noch zu retten?

Der Radsport kommt nicht aus den negativen Schlagzeilen. Trotz aller Beteuerungen wird offenbar noch immer massiv gedopt. Nun steht der aktuelle Tour-Sieger Alberto Contador unter Verdacht. Hat der Radsport noch eine Zukunft?
  1. #1

    Lasst sie halt endlich dopen!

    Wenn alle Dopen sind die Chancen letzlich ja wieder gleich. Das ist wie bei der Formel 1. Da zählt auch nicht nur das fahrerische Können, da braucht man auch einen guten Ingenieur. Radfahrer brauchen dann eben einen guten Arzt der das letzte aus einem rausholt. Dann gibt es auch wieder neue Rekorde!

    Und die medizinische Wissenschaft gewinnt auch neue Erkenntnisse die vielleicht der Allgemeinheit zu gute kommen. Sagt man ja auch von der Formel 1. Das was da entwickelt wird kann später in normalen Strassenautos den Verbrauch optimieren. Also so wie uns die Raumfahrt das Teflon spendiert hat. Gut, das stimmt so nicht ganz genau, ist aber doch egal.

    Es gehört doch auch zur Freiheit, dass man sich reinpfeiffen kann was man will. Vielleicht sehen wir dann bald Radfahrer mit 4 Lungenflügeln und einer Figur wie ein Kängaruh. Das wäre immer noch interessanter, als einen wimmernden Radfahrer zu sehen der laufend seine Unschuld beteuert. Das ist kein Sport, das ist Soap.
  2. #2

    .

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Radsport kommt nicht aus den negativen Schlagzeilen. Trotz aller Beteuerungen wird offenbar noch immer massiv gedopt. Nun steht der aktuelle Tour-Sieger Alberto Contador unter Verdacht. Hat der Radsport noch eine Zukunft?
    Man lehnt sich m.E. nicht zu weit aus dem Fenster, wenn man behauptet, dass bislang jeder Tour-de-France-Sieger gedopt war.
  3. #3

    muhaha

    Eine völlig unerwartete und nicht abzusehende Meldung !

    Die Sensation schlechthin !!

    Geilste Ausrede 2010 :"Verunreinigte Nahrung"!!!! Na logisdch, ist schließlich überall drin !!!!
  4. #4

    .

    Zitat von FastFertig Beitrag anzeigen
    Wenn alle Dopen sind die Chancen letzlich ja wieder gleich. Das ist wie bei der Formel 1. Da zählt auch nicht nur das fahrerische Können, da braucht man auch einen guten Ingenieur. Radfahrer brauchen dann eben einen guten Arzt der das letzte aus einem rausholt. Dann gibt es auch wieder neue Rekorde!

    Es gehört doch auch zur Freiheit, dass man sich reinpfeiffen kann was man will. Vielleicht sehen wir dann bald Radfahrer mit 4 Lungenflügeln und einer Figur wie ein Kängaruh. Das wäre immer noch interessanter, als einen wimmernden Radfahrer zu sehen der laufend seine Unschuld beteuert. Das ist kein Sport, das ist Soap.
    Das ist doch zynisch. Man muß endlich den Mut aufbringen, aus diesem Zombiezirkus auszusteigen, man = die öff.-rechtl. Medien mit den Konsequenzen für die Sponsoren. Und dann sog. Argument, es gäbe Verträge! Dann werden eben die UCI und Akteure wie Contador schadensersatzpflichtig gemacht. Die ehrlichen Sportler und Funktionäre können einem Leid tun.
  5. #5

    nichts neues...

    ich bin schon lange der Meinung das grundsätzlich der Profisport jeglicher Disziplin durch Lug, Trug und Trickserei verseucht ist. (meines Erachtens gilt das nicht nur für den Sport, sondern für jeglicher Sache wo es um richtig viel Geld geht...)
    Nun hat er sich der Contador sich erwischen lassen.

    nichts neues...
  6. #6

    ..

    ja wie, der war ungedopt gar nicht viel besser als seine gedopte konkurrenz?! ist ja kaum zu glauben...
  7. #7

    Glaub ich nicht.

    Ich glaub nicht so recht, dass da diesmal was dran ist. Das Clenbuterol wurde bei Contador und Ovtcharov bei den Wettkämpfen nachgewiesen. Die Einnahme davon macht aber vor allem während des Trainings Sinn, das könnten die vor den Wettkämpfen auch absetzen.
    Diese kleinen nachgewiesenen Mengen könnten wirklich vom Fleisch kommen, wenn das Zeug auch in der Tierzucht eingesetzt wird.
  8. #8

    Natürlich hat der Radsport eine Zukunft

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Radsport kommt nicht aus den negativen Schlagzeilen. Trotz aller Beteuerungen wird offenbar noch immer massiv gedopt. Nun steht der aktuelle Tour-Sieger Alberto Contador unter Verdacht. Hat der Radsport noch eine Zukunft?
    Natürlich hat der Radsport eine Zukunft. Sogar eine schöne, wenn folgendes konsequent umgesetzt wird:
    - sofortiges Aberkennen des Tour de France Sieges von Alberto Contador und zuschlagen desselben an einen sauberen zweiten oder dritten oder vierten (der erste saubere, auch wenn man auf Platz 50 kommt).
    - Saftige Geldstrafe, so dass sich der Betrug für Alberto Contador sicher nicht finanziell lohnt.
    - Die für schweren Betrug übliche Gefängnisstrafe für Contador.

    Wenn diese Dinge hart und ohne Kompromisse durchgezogen werden hat der Radsport eine Zukunft, eine schöne.
    Andernfalls hat er auch eine Zukunft. Eine schwarze.
  9. #9

    Gähn

    Gähn. Die Medien machen die Heuchelei mit, weil sie was zu berichten haben.

    "Radsportler gedopt" ist in Wirklichkeit KEINE Nachricht, ähnlich wie "Der Himmel ist blau" oder "Der Regen ist naß".
    Hört endlich auf mit der Heuchelei und gebt Doping frei.