Vogelgrippe: Fließband-Massaker an 200.000 Enten

Es ist die größte Massentötung von Geflügel in der deutschen Geschichte: Wegen der Vogelgrippe werden in Bayern mehr als 200.000 Enten gekeult. Die Behörden haben speziell konstruierte Tötungsmaschinen angefordert.

http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,504638,00.html
  1. #1

    Massentierhaltung

    Die Massentierhaltung begünstigt natürlich die Verbreitung des Virus. Die Tötung von 200000 Tieren ist eine vermeidbare Grausamkeit und mit unseren ethischen Grundprinzipien nicht vereinbar. Der Gesetzgeber sollte die maximale Zahl von Tieren eines einzelnen Betriebes begrenzen. Niemand kann mir erzählen, dass die Tiere in diesen Massen artgerecht gehalten werden.
  2. #2

    Massentierhaltung ist ein Verbrechen

    Schluß mit diesem Wahnsinn der Massentierhaltung.
    Hier wird auf Verdacht getötet.
    Das ist ein Verbrechen, gedeckt von einer korrupten Politik.
  3. #3

    Der Tag an dem...

    Aliens das selbe mit Menschen machen, weil eine Grippe ausbricht... tja, was wäre wenn?
    Die Enten können sich keine Alternative überlegen, das müssten schon die Menschen machen, wenn sie nur endlich einen Sinn darin sähen!!!!
    Die Maßlosigkeit sowie die Überheblichkeit des Menschen gehört in meinen Augen auch manchmal gekeult.
  4. #4

    Warum nicht alle?

    Wieder eine Existenz ruiniert
    Amtswillkür vom Schreibtisch aus

    Zitat aus dem Artikel:
    "Der Sprecher betonte, dass es sich bei der Keulung um eine Vorsichtsmaßnahme handele. Es sei noch bei keinem der Tiere die Krankheit ausgebrochen. Man hoffe deshalb, dass nach der Massentötung keine weiteren Maßnahmen notwendig seien. Durch die Keulung soll verhindert werden, dass sich die Vogelgrippe auf andere Betriebe überträgt."

    Also, eine reine Vorsichtsmaßnahme! Noch keine Krankheit ausgebrochen.... etc...

    Warum töten wir nicht alle Tiere, denn alle Tiere sind potentiell Überträger von Krankheiten
    Dann könnten wir den Rest an Lebewesen auch noch töten
    Übrig bleiben dann nur noch irgendwelche "Entscheidungsträger" die sich selbst natürlich von all dem ausklammern - aber die keulen sich dann selbst!

    Oder hatte dieser Betrieb etwa kommunalpolitische Probleme bis hin zu Feinden unter Entscheidungsträgern?

    Sicher - Massenhaltung ist Tierquälerei
    Auch sicher - unser aller "Geiz ist geil"- Haltung fördert genau solche Quälereien. DAS GEHÖRT GEÄNDERT! Dann kann der Landwirt auch tierfreundlich umstellen.

    Diese Aktion ist absolute Willkür von Oben, ohne Rücksicht auf Verluste.

    Nicht mehr so ganz an rationale Entscheidungen glaubend

    ... Steff
  5. #5

    Besser angeblich verseuchtes als gar kein Fleisch

    Bisher sind viel mehr Lebewesen durch solch unmoralische Präventivmaßnahmen ums Leben gekommen, als es durch den Virus je möglich gewesen wäre. Langfristig ergibt sich daraus doch ein weitaus größerer Schaden als wenn man nichts unternehmen würde. Warum machen wir es nicht wie mit den Rindern, es gibt Menschen die auch offenkundig "verseuchtes" Fleisch als Nahrungsmittel akzeptieren und die davon ausgehende Gefahr für sich anders Werten.
  6. #6

    virus

    hallo spiegelmaus,

    es gibt keinen beweis für einen virus.

    gruss
  7. #7

    vegane Ernährung

    Hallo,

    wenn sich die Menschen vegan ernähren würden, könnte man auf die Zwangstötung von 200.000 unschuldigen Enten verzichten.
  8. #8

    Komisches Gefuehl in der Bauchgegend

    Ich muss vorschieben, dass ich eigentlich zu den hartgesottenen "Fleischfressern" gehoere, ein gutes Steak immer zu schaetzen weiss und mit (IMHO) uebertriebenem "Tierschutz" nicht viel anfangen kann. Fleischfresser sind auf jeden Fall natuerlicher als Tierpsychologen.

    Es sind allerdings unter anderem solche Berichte, wo ich mir schon ernsthaft die Frage stelle, ob das alles noch so richtig ist, was wir da machen. Wenn man mal so einen Berg von Tierkadavern gesehen hat, der mit der Planierraupe weggeschoben werden muss - da regt sich was. Das hat nichts mehr mit "Fressen und Gefressen werden" zu tun. Und mit, obwohl ich selbst nicht religioes bin, verantwortungsvollem Umfang mit Gottes Schoepfung auch nicht. Da ist irgendwas aus den Fugen geraten und zur Perversion verkommen. Leben, wenigstens von allem, was Schmerz und Angst empfinden kann, sollte nicht auf diese Weise zum Industrieprodukt werden, welches man bei Nichtgefallen achtlos in die Tonne wirft.
  9. #9

    +

    Glücklich die Kreatur, die ausserhalb der Reichweite menschlicher Boshaftigkeit existieren darf.