Hochschulen - arbeiten Studenten zu wenig für ihr Studium?

Studenten sollen studieren, doch der Alltag sieht meist anders aus. Neben dem Studium räumen die Hochschüler auch Jobs sowie der Freizeit breiten Raum ein. Wie verträgt sich dies mit der Berufsausbildung? Arbeiten Studenten zu wenig für ihr Studium?
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Studenten sollen studieren, doch der Alltag sieht meist anders aus. Neben dem Studium räumen die Hochschüler auch Jobs sowie der Freizeit breiten Raum ein. Wie verträgt sich dies mit der Berufsausbildung? Arbeiten Studenten zu wenig für ihr Studium?
    In vielen Fällen gilt: Ohne Job kein Studium. Also stellt sich die Frage so nicht.
    Geändert von sysop (09.04.2014 um 13:32 Uhr)
  2. #2

    Ohne die Jobs (Supermarkt, Nachhilfe, Hiwi, Computerberatung, Haushaltshilfe)* hätten weder ich noch meine Freundin studieren können.
    Bei den Preisen für die Fahrkarten wären wir nicht mal bis zur Uni/ Hochschule gekommen.

    * Natürlich nicht alles gleichzeitig
  3. #3

    Wie man des pauschal überhaupt net beantworten kann. Mal ne so pauschale Antwort wie die Frage: Nein, sie tun nicht zu wenig fürs Studium.

    Manche kriegen gerade so kein Bafög und die Eltern haben nettto trotzdem net gerade viel übrig. Die müssen arbeiten (im Sinne von Geld verdienen); auch wenn sie dadurch ne Zeitlang länger studieren. Diese Leute tun absolut gesehen sozusagen zu wenig um in Regelstudienzeit zu studieren, aber relativ genug, um mit ihren Zielen fertig zu werden, z.b. sie machen insgesamt nciht zuwenig für ihr Studium (Genauere Definition folgt weiter unten)
    Einige, z.b. ich auch, kriegen Bafög, arbeiten trotzdem gerne ein paar Stunden/Woche für n nettes Taschengeld nebenher um sich was zu gönnen. Jeder, wieviel Zeit er aufbringen kann und mag. Es müssen auch die Studiengebühren erbracht werden (thx @ CDU an dieser Stelle) sowie das Studiticket und jeden Tag Billignudeln mit Billigsoße essen, sich nie was gönnen sowie nie Fortgehen ist kein Lebensstandard; was schon zum nächsten Punkt überleitet.

    Mit Freizeit: Die gehört zum Leben dazu. Partys, am PC rumgammeln wie jetzt z.b., Nicht-Fachlektüre lesen, mit Freunden was machen ect ist alleine schon als Ausgleich und Quell von Freuden vonnöten. Was für ein Abschluss jemand erreichen und wieviel jemand wissen will, muss er selbst wissen, einschließlich der Konsequenzen. Klar, man kann immer mehr machen, als man es schon aktuell tut, aber solange jemand die gesteckten Ziele erreicht, "arbeitet" er nicht zuwenig fürs Studium, sondern genau richtig. Zuviel wirds erst dann, wenn die Lebensqualität drunter leidet, alles von gerade genug bis dahin ist immernoch genau richtig.

    Sorry, dass ich des so sag, aber ich find die Frage, so wie sie dasteht, ziemlich dämlich gestellt (oder aber dies ist Absicht, um die Schreiber herauszufordern ;) )und ich sehe da auch keinen Diskussionsbedarf.

    Wahrscheinlich wird der Thread nacher iner Bachelor-Diskussion enden, und zu der Thematik schreib ich dann später noch was, wenn es so weit ist.
  4. #4

    job und studium können sich auch ausschließen

    bei meinem studium würde ich es nicht ohne bafög schaffen.
    60h in der uni sind normal und in abgabezeiten eher 80 bis 100h.

    wenn ich dann höre die studenten würden heutzutage weniger machen ist es absoluter nonsens!
    durch die studenreformen ist das ganze wesentlich schulischer geworden, aber die arbeitsintensität hat definitiv zugenommen.

    die "regelstudienzeit" ist schwer möglich, wenn man studiengebühren zahlen muss und neben dem studium auch noch seinen normalen lebensunterhalt bestreiten muss.
  5. #5

    Ein wichtiger Artikel. Auch wenn es mit Sicherheit viele gibt, auf die das nicht zutrifft, beschreibt der Artikel sicherlich den Alltag vieler Studierender.

    Ich kann aber die Kritik am sogenannten "Bulemie-Lernen" nicht teilen. Mir erscheint es nur sinnvoll, zwar über das Semester alles nachzuarbeiten, aber dann vor den Klausuren nochmal ein Schüppe draufzulegen, da viele Details, die man im Anfang vielleicht noch nicht im Gesamtzusammenhang der Veranstaltung sehen kann, sonst drohen unterzugehen. Das ist einfach Ergebnis/Noten-Optimierung.

    Der vorgeschlagene Blockunterricht macht in diesem Blickwinkel Sinn, weil dann mehr im Zusammenhang gelernt wird, und nicht so fragmentiert, mit 5 Veranstaltungen und mehr.
  6. #6

    Zitat von dankur Beitrag anzeigen
    Ein wichtiger Artikel. Auch wenn es mit Sicherheit viele gibt, auf die das nicht zutrifft, beschreibt der Artikel sicherlich den Alltag vieler Studierender.
    Darf man fragen, von welchem Artikel die Rede ist?
  7. #7

    Zitat von kamii Beitrag anzeigen
    Darf man fragen, von welchem Artikel die Rede ist?
    Dem Artikel in dem Heft von heute, S.156/157. :)
  8. #8

    http://www.zhw.uni-hamburg.de/zhw/?page_id=419

    Zitat von dankur Beitrag anzeigen
    An der Universität Hamburg hat bereits der Studiengang BA Medien- und Kommunikationswissenschaft teilgenommen, im Sommersemester 2010 wird auch der BSc Lehramt an Beruflichen Schulen untersucht. An den Partneruniversitäten Hildesheim, Ilmenau und Mainz werden darüber hinaus die Studiengänge Ingenieurinformatik, Mechatronik und Medientechnologie, Sozial- und Organisationspädagogik und Kulturwissenschaften sowie Erziehungswissenschaft erfasst. Damit decken die zu untersuchenden Studiengänge eine große fachliche Breite ab, von den Geistes- über die Sozial- bis zu den Ingenieurwissenschaften.
    Da wird "Studierbarkeit in BA-/BSc und MA-/MSc-Studiengängen" anhand dieser Auswahl überprüft?
  9. #9

    Zitat von dankur Beitrag anzeigen
    Dem Artikel in dem Heft von heute, S.156/157. :)
    Achso... oldschool medien ;)