Briefgeschäft: Post-Chef Appel fordert höheres Porto

Saure-Gurken-Zeit bei der Deutschen Post: Den Deutschen vergeht die Lust am Briefeschreiben, die Konkurrenten unterwandern den Mindestlohn. Der eiserne Sparkurs allein, so fürchtet Post-Chef Frank Appel, wird da kaum helfen. Er fordert höhere Preise für Briefporto.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...717315,00.html
  1. #20

    Erde an Dodol

    Zitat von Dodol Beitrag anzeigen
    Wenn er unbedingt seinen Mitarbeitern einen so hohen Lohn bezahlen will, soll der Postchef das aus seiner eigenen Tasche bezahlen. Uns kleinen Leuten wird dann einfach das Geld aus der Tasche gezogen werden. Typische gewerkschaftsgetriebene Preistreiberei.
    Wie man bei 9,80€ (Brutto!) von hohem Lohn sprechen kann ist mir schleierhaft?
    Guter Lohn für gute Arbeit sollte die Devise sein!
    Insofern kann bei den Lohndrückern der alternativen Zustelldiensten auch keine zuverlässige u. korrekte Zustellung erwartet werden.

    Bei ständig wechselndem Personal, überfordertem u. ausgebeutetem Menschen, die bei Wind u. Wetter draußen sind, dafür skandalöse 5€/Std. erhalten, kann man schon fast von moderner Sklaverei sprechen.

    Im übrigen muss dann der von Ihnen als "kleiner Mann" beschriebene Steuerzahler, eben durch die Hintertür draufzahlen.
    Eben durch die Hartz4 Zuzahlungsregelung.
    Da Menschen zwar einerseits voll (und schwer) arbeiten, aber mit dem mickrigen Lohn kaum sich, geschweige eine Familie ernähren können.

    Bevor man also wieder einmal vom Untergang des Morgenlandes schwadroniert, bloss weil faire Preise bezahlt werden sollen, sollte man sich zuvor besser informieren!

    Leider kennen heute alle zwar von allem den Preis, aber nicht den Wert!!

    Mir ist es deutlich lieber mein Briefträger wird fair entlohnt, ist dafür engagiert u. zuverlässig und ich muss nicht bei wichtigen Briefen zittern, wann u. ob sie überhaupt meinen Briefkasten je erreichen ......!!!
  2. #21

    Gute Idee!

    Zitat von URicken Beitrag anzeigen
    Dazu brauche Sie aber nicht die Post - nehmen Sie HERMES; ist ca. 20% preiswerter!
    Genau, nehmen Sie Hermes. Kann zwar sein, dass ihr Paket/Päckchen/etc. dann drei Tage lang im Privatkofferraum eines unseriösen, unterbezahlten Hermes-"Mitarbeiters" ("Im Auftrag von Hermes") durch die Gegend gefahren wird statt zugestellt zu werden, aber dafür sind die ja 20% billiger!
  3. #22

    Von Amts wegen immer der bequeme Weg

    Zitat von Gas-Gerd Beitrag anzeigen
    Wie man bei 9,80€ (Brutto!) von hohem Lohn sprechen kann ist mir schleierhaft?
    Guter Lohn für gute Arbeit sollte die Devise sein!
    Insofern kann bei den Lohndrückern der alternativen Zustelldiensten auch keine zuverlässige u. korrekte Zustellung erwartet werden.

    Bei ständig wechselndem Personal, überfordertem u. ausgebeutetem Menschen, die bei Wind u. Wetter draußen sind, dafür skandalöse 5€/Std. erhalten, kann man schon fast von moderner Sklaverei sprechen.

    Im übrigen muss dann der von Ihnen als "kleiner Mann" beschriebene Steuerzahler, eben durch die Hintertür draufzahlen.
    Eben durch die Hartz4 Zuzahlungsregelung.
    Da Menschen zwar einerseits voll (und schwer) arbeiten, aber mit dem mickrigen Lohn kaum sich, geschweige eine Familie ernähren können.

    Bevor man also wieder einmal vom Untergang des Morgenlandes schwadroniert, bloss weil faire Preise bezahlt werden sollen, sollte man sich zuvor besser informieren!

    Leider kennen heute alle zwar von allem den Preis, aber nicht den Wert!!

    Mir ist es deutlich lieber mein Briefträger wird fair entlohnt, ist dafür engagiert u. zuverlässig und ich muss nicht bei wichtigen Briefen zittern, wann u. ob sie überhaupt meinen Briefkasten je erreichen ......!!!
    Anstatt zu rationalisieren und die Briefträger effizient einzusetzen wird, da es immer noch ein Quasimonopol der Post gibt, aus Bequemlichkeit und Faulheit der Manager, Gewerkschafter und Politiker eben am Preis gedreht. Eigentlich kann der Postbote (und viele andere Staatsbedienstete) wegen mir ruhig mehr Geld verdienen, wenn er denn entsprechend dafür arbeitet.

    Und, von 10 Euro brutto kann man, wenn auch bescheiden, gut leben.
    Und, bei Wind und Wetter müssen viele Menschen arbeiten.
    Und, werden wir nicht alle überfordert und ausgebeutet?
    Und, hätte man der Telekom bis heute so ein Monopol gelassen, würde ein örtlicher Telefonanruf sicher immer noch rund 12c kosten und die Auswahl der Telefone würde sich auf 2 Farben beschränken, und die bei den Ausgebeuteten so beliebten Mobiltelefone wären unerschwinglich.

    Ergo, Fortschritt für den kleinen Mann gibt es nur wenn ausdauernd modernisiert und ständig rationalisiert wird. Mag man vielleicht bei der Gewerkschaften und ihren Genossen im Jammer nicht, ist aber so.
    Daher sollten alle Monopole (Strom...) und Staatsbetriebe abgeschafft werden, denn die mögen Effizienzsteigerungen so wie der Teufel das ...
  4. #23

    Der Nachfolger von Steuerbetrüger Zumwinkel kann fordern was er will

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Saure-Gurken-Zeit bei der Deutschen Post: Den Deutschen vergeht die Lust am Briefeschreiben, die Konkurrenten unterwandern den Mindestlohn. Der eiserne Sparkurs allein, so fürchtet Post-Chef Frank Appel, wird da kaum helfen. Er fordert höhere Preise für Briefporto.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...717315,00.html
    Soll der Herr Appel die Briefe mit überhöhtem Porto selbst bezahlen, Deutschland schreibt nur noch übers Internet. Der Treppenwitz ist die Werbung für einen E-Mail Brief für € 0,55? Die Vorstände bei der Post scheinen einen Knall zu haben.
    Beim Obermann dreht die Staatsanwaltschaft die Bude nach Beweismitteln um. Was die getürkten Monatsabrechnungen der Telekom sicherlich nicht beeinträchtigen wird.
    Und die Postbank ist jetzt schon eine der teuersten Banken. Die versaut für die Allgemeinheit vollends der Ackermann.
    So sehen die ehem. staatl. Monopoleinrichtungen nach der Privatisierung aus. Ein Haufen hochgewürgter Müll.
  5. #24

    Scheinheilig

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Saure-Gurken-Zeit bei der Deutschen Post: Den Deutschen vergeht die Lust am Briefeschreiben, die Konkurrenten unterwandern den Mindestlohn. Der eiserne Sparkurs allein, so fürchtet Post-Chef Frank Appel, wird da kaum helfen. Er fordert höhere Preise für Briefporto.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...717315,00.html
    Was Herr Appel hier verschweigt, dass die Deutsche Post ihre Zusteller im Ausland - zum Beispiel Niederlande - genauso ausbeutet und schlecht bezahlt, wie er es der Konkurrenz im eigenen Land vorwirft.
  6. #25

    ...

    Beim Thema Post gibts nur Halbwahrheiten!
    Als erstes, was uns Ende 90-er nicht erzählt wurde- die EU fordert Liberalisierung und Privatisierung, es wird alles besser und billiger! Was ist eingetretten- nichts gescheites. Der Bund wird bald die letzten Anteile vehökern, in der Flache eine "richtige" Filiale mit dem kompetenten Personal zu finden gleicht einem Glücksspiel, es gibt auch de-facto keine eigene Filialen mehr. Das sind entweder Agenturen in privater Hand oder Postbankfilialen, wo das Verkaufen eines Girokontos dem Personal vertriebstechnisch mehr bringt, als das erklären des Postversandes.
    Die Post hat sich als Privatunternehmen in den letzten Jahren auch legal und elegant Tausender älterer verbeamteter Mitarbeiter auf Kosten der Steuerzahler entledigt und sich die billige Neue besorgt oder noch besser- die Zustellung fremdvergeben.... Das einzige, was bis jetzt konkurrenzloß ist, ist das Versenden von Waren-und Büchersendungen!!! Hier möchten die Mitbewerber aber auch keine Konkurrenz machen, eine Packung Schlüpfer mit einem Gewicht bis 500 gr. können sie für 1,65 Euro verschiken oder ein Band von "Das Kapital" von K.Marx für 1,40 Euro bis 1000 gr! Das macht keiner nach....
    Apropos, in Frankreich ist alles beim alten-die französische Post ist fest in der französchen Hand und das Baguette mit dem Käse schmecken nachwievor gut, besonders mit SECHZIG, wenn man als französischer Rentner zum genießen mehr Zeit hat!