Hamburg - funktioniert das neue Bündnis?

Die Hamburger Grünen haben für die Fortsetzung der Koalition mit der CDU gestimmt. Damit steht der Wahl von Christoph Ahlhaus zum neuen Ersten Bürgermeister nichts mehr im Wege. Was glauben Sie - wird die Koalition ein Erfolg?
  1. #180

    Hamburg weiterhin in Grün?

    Zitat von Münchner Beitrag anzeigen
    Der Grund für die Kündigung an die CDU war wohl die Aussicht, mit der SPD komfortabal weiter regieren zu können. Wenn die Opposition die realistische Alternative gewesen wäre, säßen die Grünen wohl noch auf ihren Ministersesseln.
    Ja das sehe ich genauso wie Sie,lieber Münchener,der
    Grüne Rückzug aus der Regierung in Hamburg war strategisch
    gut überlegt,man konnte ihn gut begründen,mit dem Wechsel
    von Ole zu Ahlhaus,von liberal zu konservativ,da hatten
    die Grünen ein gutes Argument zum Gehen und da sie in
    Umfragen im Bund zum Zeitpunkt des Rückzuges glänzend dastanden,mussten sie auch nicht befürchten,ins Bodenlose
    zu versinken,ganz das Gegenteil ist ja auch passiert,sie
    stehen in den aktuellen Umfragen zur Bürgerschaftswahl
    gut da und da die SPD auch gute Werte bekommt,ist Rot-Grün
    wohl schon durch,wie viele glauben,aber wenn sie sich da
    man nicht täuschen,denn Hamburg hat ein besonderes Wahlrecht,da gibt es gleich 5 Stimmen für die Landesliste
    und den Wahlkreis zu verteilen und wenn viele Hamburger
    ihre Stimmen splitten,dann können davon auch andere
    kleine Parteien profitieren und da Hamburg sowieso immer
    für Überraschungen gut ist,man denke nur an die Schillpartei etc.,da würd ich mal konstatieren,dass die
    Hamburg-Wahl weiterhin offen bleibt!MfG DiKi
  2. #181

    Zitat von DiKi Beitrag anzeigen
    Ja das sehe ich genauso wie Sie,lieber Münchener,der
    Grüne Rückzug aus der Regierung in Hamburg war strategisch
    gut überlegt,man konnte ihn gut....
    Das sehe ich zwar anders, aber selbst wenn rot/grün dran kommt, werden die Hamburger bald wieder die Nase voll haben angesichts eines sich selbst überschätzenden und arroganten Olaf Scholz. Hamburg hat leider keine fähigen Politiker anzubieten, was widerum auch keine Ausnahmeerscheinung darstellt.
  3. #182

    Zitat von M@tt Beitrag anzeigen
    Hamburg hat leider keine fähigen Politiker anzubieten, was widerum auch keine Ausnahmeerscheinung darstellt.
    Da haben sie sicher Recht, dass das keine Ausnahmeerscheinung ist. Sicherlich ist Scholz für Hamburg auch nur das kleinere Übel. Dass die Grünen nach von Beusts Abgang die Koalition beenden, war zu erwarten. Ich denke mal, dass es für Rot/Grün knapp reichen wird, weil Ahlhaus und die CDU nicht mehr viel Zeit haben, den Rückstand aufzuholen. Hoffentlich hält dann eine Regierung auch mal ganze vier Jahre, denn ständig neu wählen zu lassen nur weil man nicht miteinander kann, ist ja auch keine Lösung.
  4. #183

    Zitat von kerstand Beitrag anzeigen
    Da haben sie sicher Recht, dass das keine Ausnahmeerscheinung ist. Sicherlich ist Scholz für Hamburg auch....
    leider gehe ich nicht davon aus, dass ein Scholz in der Lage sein wird, volle 4 Jahre durchzuhalten
  5. #184

    Zitat von M@tt Beitrag anzeigen
    leider gehe ich nicht davon aus, dass ein Scholz in der Lage sein wird, volle 4 Jahre durchzuhalten
    Scholz ist genauso unfähig wie seine Vorgänger....
    Er wird es definitiv nicht besser machen wie seine Vorgänger... denn wie vielleicht nicht jeder weiss, er war
    damals Nachfolger von Vorscherau.... nur wollte ihn keiner haben ...
    und alles hatte später den Ole gewählt !
    Und das in einer SPD Hochburg ^^
    Scholz ist wie alle der HH SPD ein absoluter Apperatschnik !
    Milliarden für die die sogenannte Unterschicht versprechen...


    Alle Kinder sind frei ... ( wünschenswert )

    Wo das Geld herkommt... ist erstmal egal
  6. #185

    Zitat von ecua Beitrag anzeigen
    Hamburg wurde zwar meistens von der SPD regiert, war und ist eigentlich eine konservative Hochburg. Nur die Konservativen in Hamburg waren meistens total zerstritten.
    Die Grünen würde ich.......
    nun, die SPD hat sich durch wesentlich mehr Streigkeitkeiten ausgezeichnet. Z.B. die "Stimmzettelaffäre", oder das Abwählen von Niels Annen, um nur zwei Beispiele zu nennen.

    Wo die Linken gemäßigt sein sollen, kann ich nicht nachvollziehen. Ihre "Wahlversprechen" wie keine KITA-Gebühren ohne Finanzierungskonzept sprechen für sich.