Waldbrandopfer in Russland: "Gebt das Dorf nicht auf. Da sind noch Menschen"

Sieben Menschen tötete die Feuerwalze im Dorf Mochowoje bei Moskau. Die Überlebenden haben Furchtbares erlebt und gesehen. Doch sie wollen den Neuanfang wagen - und rebellieren gegen die Pläne der Regierung, ihren Heimatort dem Erdboden gleich zumachen.

http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,712673,00.html
  1. #1

    Fragen über Fragen

    Die Neigung zur Russland-Kritik schaltet mal wieder jegliches logisches Denken aus.

    Nach dem Durchlesen des Artikels habe ich immer noch nicht verstanden, warum eine Frau, deren Haus unversehrt geblieben ist und die den Staat auch noch austrickst, indem sie sich woanders angemeldet hat, auch noch Hilfe auf Kosten der Allgemeinheit bekommen soll.

    Und was soll plattgemacht werden? Unversehrte Häuser? Das glaube ich kaum.

    Auch unverständlich, warum der Staat auch noch für die Räumarbeiten auf privaten Grundstücken bezahlen soll. Wird das in Deutschland gemacht, nach einem Sturm, beispielsweise? Der Staat muss die Sicherheit garantieren, aber privatwirtschaftliche Risiken muss ich selbst versichern und nicht auf die Allgemeinheit abwälzen.

    Dieser Artikel ist ein Bilderbuchbeispiel für das gezielte und tendenziöse Hervorheben von Negativem unter weitgehender Herunterspielung des Positiven.
  2. #2

    Stimmt -leider !

    Zitat von AlexN Beitrag anzeigen
    Die Neigung zur Russland-Kritik schaltet mal wieder jegliches logisches Denken aus.

    Nach dem Durchlesen des Artikels habe ich immer noch nicht verstanden, warum eine Frau, deren Haus unversehrt geblieben ist und die den Staat auch noch austrickst, indem sie sich woanders angemeldet hat, auch noch Hilfe auf Kosten der Allgemeinheit bekommen soll.
    Und was soll plattgemacht werden? Unversehrte Häuser? Das glaube ich kaum.
    Auch unverständlich, warum der Staat auch noch für die Räumarbeiten auf privaten Grundstücken bezahlen soll. Wird das in Deutschland gemacht, nach einem Sturm, beispielsweise? Der Staat muss die Sicherheit garantieren, aber privatwirtschaftliche Risiken muss ich selbst versichern und nicht auf die Allgemeinheit abwälzen.

    Dieser Artikel ist ein Bilderbuchbeispiel für das gezielte und tendenziöse Hervorheben von Negativem unter weitgehender Herunterspielung des Positiven.
    Wenn ich noch an die Brände in Griechenland ,in Californien,
    Spanien und diese Jahr in Portugal denke-auch dort hatten
    die Löschmanschaften wochenlang zu kämpfen.Auch dort waren
    wie in Griechenland die Löschgeräte auch technisch nicht auf dem letzten Stand.
    Man sollte deswegen den Einsatz der Russen nicht abwerten.
    Ich finde man hat dort unter vollen Einsatz großes geleistet.
    Kann man nur hoffen das von Regierungsseite die Feuerwehren
    mehr Unterstützung erhalten.Zum Glück regnet es jetzt um Moskau.
  3. #3

    rückständige, besoffene aber gastfreundliche russen

    ich weiss nicht, ob es an den deutschen genen oder mir unbekannten antirussland-lobby liegt, aber ich kann mich wirklich nicht daran erinnern wann über russland etwas positives berichtet wurde! noch nicht mal us-amerikanische (bis auf fox) oder britische presse ist so konsequent negativ gegenüber russland eingestellt! in russland ist bei leibe nicht alles in ordnung, aber den menschen dort geht es konsequent besser und nicht nur den "oberen 10.000".
    habe das gefühl, je weiter sich russland entwickelt, desto dümmer wird es dargestellt. die menschen, die in russland ihre häuser verloren haben, bekommen näue häuser und pro person 5000 €, was verdammt viel ist auf dem land, und für die hochwasseropfer in sachsen gibts was? "zinsvergünstigte" kredite..
  4. #4

    Eine Naturkatastrophe bietet den politischen Kaspern viel Raum

    Die öffentlichen Auftritte der derzeitigen russischen Potentaten sind wirklich reif fürs heimische Kasperletheater! Wenn Putin und seine halbe Portion im Präsidentenamt miteinander am Telefon vor laufenden Kameras sprechen oder der Präsident den Ministern eine Standpauke hält, dann ist das zu viel des Guten: Wie man symbolische Akte in der Politik der Welt darzubieten hat, lernt man am besten vom Mittelalter; wobei es Rußland hier seit geraumer Zeit an jedem Zeremoniell und Staatswürde gebricht: Nach dem Sturz des Hauses Romanow gaben sich die kommunistischen Despoten bewusst proletarisch und bezeichneten sich sogar als Genossen ihrer Untertanen; und der Sturz des Kommunismus hat hier zu keiner Besserung geführt: Als Spießbürger setzen sich Russlands Herrscher noch immer in Szene; ansonsten dürften viele der Anschuldigungen zutreffend sein, aber die Schuld für die Katastrophe nimmt dann doch Mutter Natur auf sich; allerdings suchen und finden die Menschen gerne für allerlei Unglücksfälle und Widrigkeiten Schuldige und wenn Putin und seine Schergen Pech haben, so könnten sie sogar über dieses Feuer stürzen, sollten die Verwüstungen größer werden und Hunger aufgrund der Vernichtung der Ernten herrschen.