Vorbild Michael Jackson: Der King of Kernkompetenz

Erst der rasante Aufstieg, dann der Absturz und der tragische Tod: Michael Jacksons Leben glich einer Achterbahnfahrt. Doch bei aller Turbulenz hat der King of Pop stets das perfektioniert, was er am besten konnte - und wird so zum Vorbild für Manager, meint Buchautor Frank Arnold.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...703982,00.html
  1. #10

    Nachtrag

    Da ja leider einigen Kommentaren zu entnehmen ist welch oberflächliches und falsche Bild sie über Michael Jackson haben hier 2 Artikel(auch für den Spiegel) zum Nachdenken.
    Die verfälschende Medienberichterstattung und das Leid was man Michael Jackson angetan hat ist wirklich unvergleichlich.


    http://www.pr-presse.de/news/eine-be...schichte/38687

    http://www.pr-presse.de/news/fallstu...-machten/39255
  2. #11

    Zur Jury..

    ..ich erinnere mich genau daran, dass der Sprecher beim 2. Verfahren sagte: "Do we think he did it? Yes. Is it proven beyond reasonable doubt? No."

    Ganz so eindeutig ist die Sache wohl doch nicht, wenn die Jury persönlich glaubte, dass er wahrscheinlich schuldig war.
  3. #12

    lächerlich?

    Zitat von titurel Beitrag anzeigen
    Eine so fragwürdige Existenz wie M.J. als Vorbild für was auch immer anzusehen, ist irrwitzig. Er war meiner Ansicht nach ein total kranker Mensch. Sicherlich hat er gute Platten und Konzerte gemacht. Aber er hat sich selbst auch fast zu Tode operieren lassen. Das alles hat nichts mit Kernkompetenzen zu tun.
    Lächerlich ist,wenn Kommentare abgegeben werden ohne profunde Kentnisse der Materie von fragwürdigen Existenzen
  4. #13

    Sie wissen es nicht besser...

    @Rita Martina,selbst,wenn einigen Menschen die Wahrheit ins Gesicht springt,würden sie das leugnen.Sie glauben was sie glauben wollen.Danke für diese zwei Berichte,jede Zeitung müßte sich das an ihre Eingangstür hängen,um nicht zu vergessen,was seriöser Journalismus ist.
    Marx Zitat: Religion ist Opium für das Volk. Ich wandle das auf die heutige Zeit mal ab und behaupte:Medien sind Opium für das Volk,berauschend und verschwommen.
  5. #14

    Frank Arnold bitte aufhören!

    Nicht nur dass *ausgerechnet* MJ als Bsp. für einen ökonomisch denkenden Menschen herhalten

    muss, obwohl er nur als Negativbsp. taugt, da er mit Finanzen nicht umgehen konnte, sondern

    FA schreibt auch noch so dermaßen inkompetent über ihn, dass man es einfach nicht

    unkommentiert lassen kann:

    "
    Kein Mensch und keine Organisation kann auf vielen Feldern Herausragendes leisten.
    "

    Das ist eine Binsenweisheit.

    "
    Die unerwarteten Misserfolge, also Aktivitäten, bei denen Sie eigentlich hätten erfolgreich

    sein sollen, zeigen Ihnen, dass die Kompetenzen Ihrer Organisation vom Markt geringer

    eingeschätzt werden als gedacht.
    "

    Aha. MJ hatte also unerwartete Misserfolge. Welche denn? Sollte der Artikel nicht MJ als

    Bsp.fall untersuchen? MJs Plattenverkäufe ließen in den letzten 10 Jahren stark nach. Das

    lag z.g.T. am Wandel seiner Reputation vom Kinderfreund zum Kinderschänder. MJ hat sich also

    am Markt der Kinderbewegten falsch positioniert. Hätte er das nicht schneller merken müssen,

    wenn er so ein tolles Vorbild war? Und ist seine Kampagne, den Imageschaden zu reparieren,

    nicht erfolglos geblieben und wurde er nicht durch seinen Tod erst wieder exkulpiert?

    "
    Das wohl wichtigste Markenzeichen von Michael Jackson war sein charakteristischer Tanzstil
    "

    MJ hatte viele Markenzeichen (auch das des Kinderfreundes), aber so oder so ist ein

    Markenzeichen noch lange keine Kernkompetenz. MJ ist stattdessen ein typisches Bsp. für

    Leute, die eigentlich nichts handwerklich richtig können: Weder singen (kein vernünftiges

    Vibrato) noch tanzen (zu monoton, nur zackige Bewegungen) noch komponieren/arrangieren (wie

    kann so einen Artikel über MJ schreiben, ohne wenigstens èinmal QUINCY JONES zu erwähnen??).

    Aber er war eine Rundum-Künstlerpersönlichkeit, die auf der Bühne eine unglaubliche

    Intensität entwickeln konnte, sich inszenierte, aber authentisch wirkte, die die Leute mit

    kleinen Gesten fesseln konnte, die maßlos und hemmungslos war und die Leute damit

    überwältigte. Das Faszinierende an MJ war keine Kompetenz, sondern dass er wie eine real

    gewordene Phantasie wirkte: Der kleine Junge, der durch spätpubertäres, aber auch

    unschuldig-naives Gehabe und Vortäuschung von Zauberkräften alle Mädchen dieser Welt in sich

    verliebt macht und somit auch für die anderen Jungs zum Vorbild wird. Kein Wunder, dass MJ

    nie erwachsen werden wollte, wenn dies seine "Kernkompetenz" war.

    Apropos "kleiner Junge": MJs Erwachsenenkarriere fußte auf seiner Kinderstarkarriere, und zu

    dieser wurde er von seinem Vater geprügelt. Wenn man MJs Leben als Vorbild für

    Wirtschaftskarrieren nehmen wollte, müsste man sagen: "Eltern, prügelt eure Kinder zum

    Erfolg!"

    Czys
  6. #15

    Antwort

    @Rita Martina: vielen Dank für die links, das sollte wirklich jeder hier lesen,
    @weishaupt: wo ist ihr Beweis für diese Worte ?
    @Antidarwinist:ich finde es immer wieder unglaublich, dass Menschen nicht begreifen, wie genial MJ war und allen Ernstes an seinen Fähigkeiten zweifeln. Es gab wohl kaum einen Künstler, der so vielseitig und so berührend und so ausdrucksstark und so fleißig war. Haben Sie mit ihm zusammengearbeitet und wissen Sie, wie er komponiert und arrangiert hat, und haben Sie schon mal versucht wie er zu tanzen ?
    Letzeres hab ich versucht und ich habe auch eine Gesangsausbildung und finde sein Vibrato wie überhaupt seine Stimme so extrem ausdrucksstark, aggressiv und weich, dynamisch und flehend und alles was sonst noch Seelen berührt.
    Und haben Sie schon mal probiert in dieser Intensität über mehrere Stunden lang zu singen UND DAZU ZU TANZEN ??
    Haben Sie schon mal so innovative Musikvideos entwickelt, ohne Vorbilder zu haben ??
    Es wird wohl erst in Hundert Jahren klar sein, welchen Einfluß er auf die Musik hatte.
    Und dann sind Sie noch so unverschämt und beleidigen seine Fans als dumme Teenies, die sich blenden lassen.
    Wissen Sie, dass Sie über Millionen urteilen ??
    Geht es Ihnen noch gut? Die größte MJ Gruppe auf FB hat
    18.000.000 Mitglieder und es gibt noch Hunderte Weitere.
    Die Fans kommen aus allen Altersgruppen und Schichten und wisse Sie, was der Unterschied zu Ihnen ist ? Die lassen sich in ihrer Seele berühren von einem Menschen, der nicht nur ein genialer Künstler war, sondern auch sich selbst und seine eigene Seele und Liebe gegeben hat und das ist in seiner Stimme, seiner Körpersprache, seiner Mimik zu spüren, diese spirituelle Energie ist so eizigartig.
    Noch ein Wort zu seinem Vater : Eins ist klar, Michael wäre auch ohne seinen Vater zum Genie geworden, denn er war nicht nur talentiert, sondern berufen. Trotzdem hat sein Vater sehr viel geleistet, wenn auch sicher Vieles falsch gemacht.
    Was den hier vorliegenden Artikel betrifft : ich finde auch, dass Michael Jackson als Beispiel für Kernkompetenz nicht so gelungen ist, denn sein Erfolg ist nicht nur mit dem Perfektionieren seines Tanzstils zu erklären, sondern dazu gehörte noch viel mehr. Ich verstehe aber, was der Autor damit sagen will, er rät Unternehmen,sich auf eine Kompetenz zu konzentrieren und sich nicht zu verzetteln.
  7. #16

    Lob

    ich habe heute mal die Spiegelartikel aus 2005 zum Thema Michael Jackson nachgelesen und muss doch sagen, dass der Spiegel zu diesem Thema seriösen Journalismus betrieben hat,und nicht dem Skandalhunger verfallen ist, kann man so stehen lassen.