Bafög gebremst, Stipendien beschlossen - ist das gerechte Studienfinanzierung?

Die Bundesregierung hat ihr nationales Elite-Stipendienprogramm durch den Bundesrat gepeitscht. Kanzlerin Merkel erkaufte sich den bildungspolitischen Erfolg mit Finanzzusagen an die Länder. Verlierer sind die Bafög-Empfänger - die Erhöhung ihrer Hilfen wurde gestoppt. Ist das gerechte Studienfinanzierung?
  1. #1

    ...

    hab nicht bis zum ende gelesen. punkt 2 war schon die krönung.

    geld für vermögende. was ein schwachsinn.
    geld von wirtschaft einwerben...da seh ich schon eine kleine werbende umgestaltung der lehrpläne...
    oh man...wie bitter
    bildung muss immer entkoppelt von allem sein, finanzen, wirtschaft etc.
  2. #2

    grausgeschmissenes Geld

    Stipendienprogramm ist gut, aber dies nicht an die Einkommen zu koppeln heisst, dass das Programm zu dem Teil, zu dem es an reiche Kinder geht, rausgeschmissenes Geld ist.
    Wo haben diese Kinder denn ein Stipendium nötig? Reich heisst, das man viel Geld hat oder? warum gibt man denen dann noch mehr Geld?Nun können sie während des Studuims einmal mehr einen Urlaub in der Karibik machen.
    Das ist wirlich unglaublich!

    Die oberen 10% haben ohnehin kein Problem an ein Stipendium zu kommen.Man sollte solche Stipendien nutzen um die Leute die aus finanziellen Sorgen nicht studieren können oder wollen zu motivieren oder eben nur mit andauernden finanziellen Problemen. Und sonst niemanden.
    Die Regelung ist absoluter Schwachsinn und bringt mehr oder weniger nichts. Toll! So ruiniert man das Land noch weiter!
  3. #3

    Gut so

    Frau Merkel scheint ja wieder in Form zu kommen. Eine richtungsweisende Entscheidung. Anstatt das Geld mit der Gießkanne zu verteilen ohne zu fragen, was dabei herauskommt, wird gezielt gefördert. Wer etwas leistet, soll auch profitieren.
  4. #4

    auf der ganzen Welt normal

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Bundesregierung hat ihr nationales Elite-Stipendienprogramm durch den Bundesrat gepeitscht. Kanzlerin Merkel erkaufte sich den bildungspolitischen Erfolg mit Finanzzusagen an die Länder. Verlierer sind die Bafög-Empfänger - die Erhöhung ihrer Hilfen wurde gestoppt. Ist das gerechte Studienfinanzierung?
    Stipendien für besonders Begabte gibt es auf der ganzen Welt. Nur in Deutschland schreckt man immer davor zurück, eine besondere Leistung auch zu fördern.

    Im übrigen insinuiert der threat von sysop, dass man wegen dieses Stipendienprogramms die BaFöG-Erhöhung gekippt habe. Das ist aber nicht richtig. Bei letzterer geht es - wie immer im Bundesrat - um die Verteilung der Finanzierung zwischen Bund und Ländern.
  5. #5

    Elite-Riegierung

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Bundesregierung hat ihr nationales Elite-Stipendienprogramm durch den Bundesrat gepeitscht. Kanzlerin Merkel erkaufte sich den bildungspolitischen Erfolg mit Finanzzusagen an die Länder. Verlierer sind die Bafög-Empfänger - die Erhöhung ihrer Hilfen wurde gestoppt. Ist das gerechte Studienfinanzierung?
    Diese Regierung ist der politische Arm der Prämiumklasse der deutschen Gesellschaft. Jede Entscheidung von der Mövenpig Steuersenkung über den Sparetat, die Gesundheitsreform und jetzt das Stipendienprogramm alles riecht nach Selbsbedienung und Klientelpolitik. Diese Leute wissen, wer die Butter auf ihrem Brot bezahlt.
  6. #6

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Bundesregierung hat ihr nationales Elite-Stipendienprogramm durch den Bundesrat gepeitscht. Kanzlerin Merkel erkaufte sich den bildungspolitischen Erfolg mit Finanzzusagen an die Länder. Verlierer sind die Bafög-Empfänger - die Erhöhung ihrer Hilfen wurde gestoppt. Ist das gerechte Studienfinanzierung?
    das hat mit Zukunft nichts zu tun, es werden diejenigen gefördert, die bereits mit dem goldenen Löffel im Mund geboren werden. Junge Leute mit viel Potential, aber wenig Chancen aufgrund ihrer Herkunft, bleiben auf der Strecke.

    Dies zeigt einmal wieder, dass nicht die Intelligenz an den Schalthebeln der Macht sitzt, sondern die bewahrenden Spießer, die langfristiges Denken nie gelernt haben.
    Wir brauchen das gesamte Potential, das vorhanden ist und müssen nicht noch die Kinder des Geldadels von ihren Bildungskosten freistellen. Das ist geradezu bodenlos blöd.
  7. #7

    Diese vermeintlichen Eliten

    in BWL-VWL, Jura, und Medizin werden in Zukunft die naturwissenschaftlich- und ingeniertechnischen Ideen und Paradigmen entwickeln mit denen unsere Volkswirtschaft überleben kann.

    Herrlich!!
  8. #8

    Was ist gerecht?

    Zitat von Brakelmann Beitrag anzeigen
    Wer etwas leistet, soll auch profitieren.
    Haben Sie jemals studiert?
    Wer nebenbei arbeiten muss, um überhaupt sein Studium finanzieren zu können, kann leider nicht solche Leistungen erbringen, wie Bänkers Sohn. Das ist rein zeittechnisch in manchen Fächern schlichtweg unmöglich.
    Noch ein Beispiel?
    Wer nicht das Geld hat, um so sich die teuren Fach-/Lehrbücher einfach so zu kaufen, der ist auf die Uni Bibliothek angewiesen. Und manchmal gibt es dort die gesuchte Literatur schlichtweg und einfach nicht mehr. Also muss man auf (meist schlechtere) Alternativen ausweichen. Der oben genannte Bänkers Sohn hat in seinem 30qm Zimmer natürlich alle empfohlene Literatur zur ständigen Verfügbarkeit.

    Sie finden es also gerechtfertigt, dass Bänkers Sohn seinen zwei Wochen Urlaub in Dubai noch um eine Woche verlängern kann? Mit Verlaub, mir kommt das Kot...
  9. #9