Wird Deutschland von der Griechenland-Krise erfasst?

Der Bundestag hat Milliarden-Hilfen zur Rettung Griechenlands beschlossen. Doch ob die Maßnahmen der Eu ausreichen werden, um die Staatskrise in den Griff zu bekommen? Zudem erreicht die Griechenland-Krise die Börsen, die erhebliche Kurseinbrüche verzeichnen mussten. Was glauben Sie - wird die Krise auch den wirtschaftlichen Aufschwung in Deutschland bremsen?
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Bundestag hat Milliarden-Hilfen zur Rettung Griechenlands beschlossen. Doch ob die Maßnahmen der Eu ausreichen werden, um die Staatskrise in den Griff zu bekommen? Zudem erreicht die Griechenland-Krise die Börsen, die erhebliche Kurseinbrüche verzeichnen mussten. Was glauben Sie - wird die Krise auch den wirtschaftlichen Aufschwung in Deutschland bremsen?
    Die Banken fordern und betteln um den erneuten Bail-Out. Alle Monate wieder, schon wieder haben sie sich verzockt.


    "Anleger betteln bei Zentralbank um Hilfe"
    http://www.ftd.de/finanzen/maerkte/:.../50111588.html

    Knickt die EZB ein, wovon auszugehen ist, sind all unsere bisherigen Eigentümer, alle unsere Freiheitsrechte nicht mehr in unserer Hand sondern ein reines Pfand der Politik und Banken. EU-Bürger sind dann reine Sklaven, die ihre komplette Arbeitskraft der Obrigkeit zur Verfügung stellen.
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Bundestag hat Milliarden-Hilfen zur Rettung Griechenlands beschlossen. Doch ob die Maßnahmen der Eu ausreichen werden, um die Staatskrise in den Griff zu bekommen?
    Die Frage lautet doch eher:
    Wird die Wirtschaft ihre Währung noch verteidigen können?
    In Brüssel werden gerade "Reformen" (=zahlen für die Wirtschaft) beschlossen, die Sonntag (nach Schließung der NRW-Wahllokale und vor Öffnung der internationalen Börsen) verkündet werden.
  3. #3

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Bundestag hat Milliarden-Hilfen zur Rettung Griechenlands beschlossen. Doch ob die Maßnahmen der Eu ausreichen werden, um die Staatskrise in den Griff zu bekommen? Zudem erreicht die Griechenland-Krise die Börsen, die erhebliche Kurseinbrüche verzeichnen mussten. Was glauben Sie - wird die Krise auch den wirtschaftlichen Aufschwung in Deutschland bremsen?
    es ist immer wieder schön mitanzusehen, wie sich die marionetten der wirtschaftsbosse, politiker genannt, wie käfer verhalten. auf den rücken fallen und ihre beine empor halten und willig den weg der bänker hinterherlaufen
  4. #4

    Zitat von Prekarianer Beitrag anzeigen
    es ist immer wieder schön mitanzusehen
    "Quantitave Easing" wäre eine Abwertung des Euros.
    Das wäre Enteignung. Zugunsten von spekulierenden Banken.

    Das ist alles nicht mehr witzig, das wäre Ende von Demokratie und Eigentum.
  5. #5

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Bundestag hat Milliarden-Hilfen zur Rettung Griechenlands beschlossen. Doch ob die Maßnahmen der Eu ausreichen werden, um die Staatskrise in den Griff zu bekommen? Zudem erreicht die Griechenland-Krise die Börsen, die erhebliche Kurseinbrüche verzeichnen mussten. Was glauben Sie - wird die Krise auch den wirtschaftlichen Aufschwung in Deutschland bremsen?
    Die Weltwirtschaft, incl. der Banken hat sich an foreign exchange swaps verzockt. Bevor Staaten daran zugrunde gehen, werden grosse Unternehmen, Banken und Versicherungen bankrott sein. Aber die Staaten werden folgen, denn Zocker an diesem Markt waren auch die Zentralbanken in grossem Stil tätig. Es bleibt nur Rezession, dadurch Inflation und dadurch weltweit Zusammenbruch der Wirtschaft und des Geldsystems.

    rolli
  6. #6

    Schulden und Auswege...

    Leider werden Sie...
    Zitat von Ghost12 Beitrag anzeigen
    Die Banken fordern und betteln um den erneuten Bail-Out. Alle Monate wieder, schon wieder haben sie sich verzockt.

    "Anleger betteln bei Zentralbank um Hilfe"
    http://www.ftd.de/finanzen/maerkte/:.../50111588.html

    Knickt die EZB ein, wovon auszugehen ist, sind all unsere bisherigen Eigentümer, alle unsere Freiheitsrechte nicht mehr in unserer Hand sondern ein reines Pfand der Politik und Banken. EU-Bürger sind dann reine Sklaven, die ihre komplette Arbeitskraft der Obrigkeit zur Verfügung stellen.
    momentan wieder recht behalten, zumal die EZB den Leitzins bei 1% belässt; also weiter die Geldschwemme unterstützt und den Leitzins nicht erhöht...
    Bei der FTD muß man sich Nutzbringendes genauso zusammensuchen wie in anderen Medien auch...
    Ich habe diesen interessanten Artikel gefunden...
    "...die Art von institutionellen Reformen, die mit der Einführung des Euros hätten durchgeführt werden sollen. Dazu gehört ein fiskalpolitischer Rahmen.
    Noch hat Europa die Chance, diese Reformen durchzuführen. Die EU würde so den auf Solidarität beruhenden Idealen gerecht, die der Einführung des Euro zugrunde lagen."
    http://www.ftd.de/finanzen/maerkte/a.../50111214.html
    Interessant wird wohl was dieses Wochenende konkret beschlossen wird, da ja wie immer der Teufel im Detail steckt und die üblichen Formulierungen sehr schwammig sind...
    "Ein finanzieller Hilfsmechanismus für hochverschuldete Euro-Staaten soll geschaffen werden, um die Gemeinschaftswährung ab sofort vor spekulativen Attacken schützen."
    Soll es sich um eine Art EWF handeln...?
    Bin gespannt wie dieser Mechanismus dann konkret aussieht...
    Vielleicht kehren wir wirklich zur Einhaltung der Maastricht-Regeln zurück und ergänzen sie um eine europäische Wirtschafts-, Lohn- und Finanzpolitik...
    "Die Euroländer müssen jedenfalls eine neue langfristige Perspektive aufzeigen, ihre Wirtschaftspolitiken koordinieren und erkennbar gemeinsam handeln. Und Deutschland? Deutschland muss endlich wieder die Verteilungsfragen richtig beantworten und die Binnennachfrage strukturell stärken. Ordentliche Mindestlöhne wären sinnvoller als eine ständige Griechenland-Hilfe. Nicht ein paar Milliarden zum Stopfen von Löchern, die immer größer werden, bestimmen wer ein guter Europäer ist. Dank haben wir für die Griechenland-Hilfe nicht verdient. Und gute Europäer sind wir mit dem neuen Gesetz schon gar nicht."
    http://www.vermoegenszeitung.de/2010...symbolpolitik/

    Viele Grüße aus Südtirol...
  7. #7

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das Bundesverfassungsgericht stoppt die deutsche Griechenland-Hilfe nicht. Die Richter wiesen den Antrag auf Erlass einer entsprechenden Einstweiligen Anordnung am Samstagmorgen ab.

    http://www.spiegel.de/politik/deutsc...693745,00.html
    Die letzte Instanz in diesem Staat, der ich noch halbwegs vertraut habe, hat sich damit selbst kastriert.

    Die Politik kann tun, was sie will, sie hat freie Bahn. Sie kann Fakten schaffen und das Grundgesetz ignorieren wie es ihr beliebt, denn das BVG ist ein zahnloser Tiger, der bestenfalls 10 Jahre nach einer Missetat mal kurz knurrt.

    Ich fühle mich diesem Staat und seinen Institutionen nicht mehr verbunden.
  8. #8

    Zitat von Ghost12 Beitrag anzeigen
    "Quantitave Easing" wäre eine Abwertung des Euros.
    Das wäre Enteignung. Zugunsten von spekulierenden Banken.

    Das ist alles nicht mehr witzig, das wäre Ende von Demokratie und Eigentum.
    diesselbe logik wie beim bankenrettungsplan ?
    der hat ja nachweislich nur 20% der bev. geholfen, die anderen 80% der deutschen war gar nicht davon betroffen. sprich kein so hohes sparvermögen. ende der demokratie ist doch schon lange. wir haben mehr attribute einer bananenrepublik als eienr demokratie. der euro hatte nur einen gewinner, und die sehen wir jetzt. aber millionen verlierer
  9. #9

    Das Gericht

    Zitat:
    Es begründete dies am Samstag damit, dass ein Verschieben der deutschen Hilfen bis zum endgültigen Urteil das Rettungspaket insgesamt gefährden könne. Die Bundesrepublik hat in dem Gesetz in den kommenden drei Jahren Griechenland Kredite in Höhe von 22,4 Milliarden Euro zugesagt.


    Die Juristen verschieben das was sie beurteilen sollen hinter die Ausführung des Gesamtpaketes.

    Na das müffelt aber mächtig nach Faktenjuristerei....