E-Book oder kein Buch?

Muss man den Buchmarkt und seine Preise schützen, oder ist Angriff die beste Verteidigung in Zeiten des elektronischen Buches? E-Book oder kein Buch?
  1. #10

    die "älteren Menschen" habe öfters nicht die Ahnung vom internet und greifen dann lieber zum Buch.

    Die jüngere Generation wächst jedoch schon mit dem internet auf und somit lesen sie im internet.

    eig. ist es ja nicht wirklich ein unterschied zwischen E-Book und Buch, das ist meine Meinung dazu. Aber was sollen denn die Norddeutschen sagen, die haben dort oben kaum internet. die können dann nur zum normalen Buch greifen und können kaum herrausfinden wie das "E-Book" ist.
  2. #11

    Das Problem mit e-book readern wie dem iPad ist, dass sie noch sehr teuer sind (ab 300 EUR).
  3. #12

    Es werden doch nur

    die Verlage geschützt.

    Die Autoren sollten sich überlegen, ob das für sie
    nicht vielleicht eher ein Nachteil ist.
  4. #13

    Gebrauchsliteratur

    Zitat von imation Beitrag anzeigen
    Ich denke der Buchmarkt wird sich spalten in:
    1. "Gebrauchs/Trival"-Literatur als E-Buch, &
    2. "höherwertige" Literatur als klassisches Papierbuch.
    Dem pflichte ich bei. Seitdem ich ein Kindle besitze, hat sich vor allem mein Papierverbrauch für Computerausdrucke von Artikeln etc. massiv verringert; gleichzeitig produziere ich weniger Altpapier, weil ich mein Abonnement der FAZ, des SPIEGEL und der ZEIT auf ePaper umgestellt habe.

    Es würde mir jedoch nicht im Traum einfallen, ein Buch in elektronischer statt in herkömmlicher Form zu erwerben, und der Grund dafür ist einfach:

    Inhalt und Form eines Buches gehören zusammen. Bei elektronischen Büchern gibt es keinen Schriftsetzer, nur eine automatische Silbentrennung. Alle Texte werden in abgegriffenen Standardtypen angeboten. Einen nach klassischen Prinzipien konstruierten Satzspiegel gibt es nicht mehr, stattdessen wird die maximale Ausnutzung des Displays zum obersten Prinzip erhoben. Das ist unästhetisch.

    Ich glaube nicht, dass ich altmodisch bin, wenn ich bekenne: Für mich gehört zum Lesevergnügen auch die Haptik des Druckwerks, der Geruch des Papiers, des Leims und der Druckertinte sowie die Anerkennung für die Arbeit des Schriftsetzers.

    Und ja, ich habe schon (echte) Bücher wieder ins Regal zurückgestellt und nicht gekauft, weil mir die typographische Ausstattung nicht zugesagt hat.
  5. #14

    Habe Bücher immer gehasst, weil sie sperrig sind

    Ich habe gedruckte Bücher immer gehasst, weil sie sperrig und klobig sind. Ich kann Ballast nicht ausstehen, vor allem nicht regalweise. Erst seit der Einführung des Kindle habe ich mir Bücher zugelegt - ungedruckte. Früher habe ich nie Bücher gelesen, weil mir diese kiloschweren Klötze einfach auf den Sack gingen.
  6. #15

    Zitat von abfallverwertung Beitrag anzeigen
    Früher habe ich nie Bücher gelesen, weil mir diese kiloschweren Klötze einfach auf den Sack gingen.
    Klingt sehr polemisch, die wenigsten Bücher erreichen mehr als 1kg, schon gar nicht als Taschenbuch.
  7. #16

    Ich liebe e-books

    Zitat von Jürgen Hubert Beitrag anzeigen
    Ich denke, das ist hauptsächlich eine Generationenfrage. Die Generationen, die nicht damit aufgewachsen sind, Texte von Bildschirmen zu lesen, werden sich mit Lesegeräten vielleicht schwerer tun als nachfolgende Generationen.
    Wer heute 70 oder jünger ist sollte ein elektronisches Gerät wie einen e-book-reader bedienen können. Ich bin erst 58 und habe seit über einem Jahr einen reader. Leider ziehen die deutschen Verlage nicht mit - viel zuwenig Neuerscheinungen werden als e-book veröffentlicht - und mit Bestellungen engl. Bücher im Ausland klappt es auch nicht immer. So habe ich versucht The lost symbol bei waterstones.co.uk zu kaufen. Es wurde mir aber verweigert mit dem Hinweis, daß dieses e-book nur an Adressen in UK und Irland verkauft werden dürfte. Bei allen anderen von mir bestellten Büchern gab es keine Probleme. Es wäre auch schöb, wenn aktuelle Reiseführer als e-book erhältlich wären. Ich liebe e-books, denn dadurch wird das Gewicht meines Reisegepäcks signifikant verringert.
  8. #17

    Nicht polemisch

    Zitat von DJ Doena Beitrag anzeigen
    Klingt sehr polemisch, die wenigsten Bücher erreichen mehr als 1kg, schon gar nicht als Taschenbuch.
    Es ist nicht polemisch:
    Eine Taschenbuchseite ist ca. 0,03 qm groß. 2 Seiten ergeben ein Blatt. Als Papiergewicht nehmen wir einmal 80 g/qm an. 1 qm Papier / 0,03 = 33,33 Blatt = 80 g. 1000 g / 80 g * 33,33 Blatt = 416,625 Blatt = 834 Seiten / kg. Und das war ohne Umschlag. Nun gehen Sie in eine große Buchhandlung und schauen nach, wieviele Taschenbücher diesen Umfang haben.
  9. #18

    Zitat von abfallverwertung Beitrag anzeigen
    Ich habe gedruckte Bücher immer gehasst, weil sie sperrig und klobig sind. Ich kann Ballast nicht ausstehen, vor allem nicht regalweise.
    Genau dasselbe hat mich auch immer gestört. Trotzdem habe ich natürlich Bücher gelesen Sie dann aber an einen offenen Bücherstand gegeben damit ich Sie nicht in Massen zuhause rumstehen habe. Denn wenn man doch ehrlich ist liest man so gut wie kein Buch zweimal. Seit dem der Markt von eBooks und der dazugehörigen eBook-Reader boomt kaufe und lese ich deutlich mehr als vorher. Ich denke bei der jungen Generation wird sich auf absehbare Zeit das eBook durchsetzen.
  10. #19

    Ich vermute, dass bei einem Vielleser so ein Ebookreader ca. 3 Jahre hält, dann geht er auf den Müll. Für den mittleren Preis solch einen Readers kann man schon an die 25 aktuelle Taschenbücher kaufen. Also, wer ein ehrlicher Digitalkonsument ist, der brauch schon ein bisschen, bis er den Anschaffungspreis wieder raus hat.