E-Book oder kein Buch?

Muss man den Buchmarkt und seine Preise schützen, oder ist Angriff die beste Verteidigung in Zeiten des elektronischen Buches? E-Book oder kein Buch?
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Muss man den Buchmarkt und seine Preise schützen, oder ist Angriff die beste Verteidigung in Zeiten des elektronischen Buches? E-Book oder kein Buch?
    Die Vertriebskanäle ändern sich. Sobald ein Lesegerät wie der IPad oder dessen Sukzessoren strand- und badewannentauglich sind, werden immer mehr "Bücher" verkauft werden. Wenn die Verlage den Produktionsvorteil, die eingesparten Druckkosten an den Verbraucher weitergeben, wird das E-Buch erhebliche Marktanteile haben.

    Und für die Kinder freut es mich. Statt einem Ranzen mit einigen Kilo Bücher, nur noch ein leichtes Lesegerät.
  2. #2

    Zitat von Parzival v. d. Dräuen Beitrag anzeigen
    Die Vertriebskanäle ändern sich. Sobald ein Lesegerät wie der IPad oder dessen Sukzessoren strand- und badewannentauglich sind, werden immer mehr "Bücher" verkauft werden. Wenn die Verlage den Produktionsvorteil, die eingesparten Druckkosten an den Verbraucher weitergeben, wird das E-Buch erhebliche Marktanteile haben.

    Und für die Kinder freut es mich. Statt einem Ranzen mit einigen Kilo Bücher, nur noch ein leichtes Lesegerät.
    Sehe ich ähnlich. Nicht der Buchmarkt ist in Gefahr. Bücher werden weiter geschrieben und verkauft werden, ob auf Papier oder als Datei. Aber die Papierhersteller, Drucker, Spediteure und Buchhändler werden sich warm anziehen müssen, wenn das E-Buch erstmal richtig einschlägt.
  3. #3

    Ich bezweifel jedoch stark, dass ebooks in Zukunft das gedruckt Werk ersetzen werden. Es ist gefühlt immer noch etwas ganz anderes ein Buch in den Händen zu halten oder auf seinem Lesegerät ein schier unendliche Auswahl an Büchern zu haben.
  4. #4

    Ich denke der Buchmarkt wird sich spalten in:
    1. "Gebrauchs/Trival"-Literatur als E-Buch, &
    2. "höherwertige" Literatur als klassisches Papierbuch.

    Was mich jetzt schon ärgert ist das nach der Musik- und Filmindustrie uns in Zukunft auch noch Verlage mit ihrem gejammer über "Raubkopierer" nerven werden.
  5. #5

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Muss man den Buchmarkt und seine Preise schützen, oder ist Angriff die beste Verteidigung in Zeiten des elektronischen Buches? E-Book oder kein Buch?
    Schade um die schönen Bücher, aber mit über 2500 auf Papier fehlt mir langsam aber sicher der Platz.

    Ideal daher mein Kindle, schade nur, dass sich viele Verleger gegen diesen Vertriebsweg, der ja durchaus für beide Seiten lukrativ sein kann, sträuben.

    Buchhandel? Mein Stammbuchhändler ist schon seit vielen Jahren Amazon, schon weil ich im normalen Buchhandel in Frankreich fast nur frz. Bücher bekomme. Ändert sich also, ausser der Lieferfrist (< 60s) nicht viel.
  6. #6

    Zitat von Parzival v. d. Dräuen Beitrag anzeigen
    Die Vertriebskanäle ändern sich. Sobald ein Lesegerät wie der IPad oder dessen Sukzessoren strand- und badewannentauglich sind, werden immer mehr "Bücher" verkauft werden. Wenn die Verlage den Produktionsvorteil, die eingesparten Druckkosten an den Verbraucher weitergeben, wird das E-Buch erhebliche Marktanteile haben.

    Und für die Kinder freut es mich. Statt einem Ranzen mit einigen Kilo Bücher, nur noch ein leichtes Lesegerät.
    I-Pad scheint mir für diese Verwendung zu klobig, geeignet allenfalls als eierlegende Wollmilchsau etwa für Menschen die auf Reisen ein all-in-one Gerät haben wollen ;-))
  7. #7

    Zitat von imation Beitrag anzeigen
    Was mich jetzt schon ärgert ist das nach der Musik- und Filmindustrie uns in Zukunft auch noch Verlage mit ihrem gejammer über "Raubkopierer" nerven werden.
    Tun sie ja schon, seit der Verbretung der Photokopierer, von modernen Scannern ganz zu schweigen.
  8. #8

    iPad vs. eBookreader

    Mit den eBooks ist das eine schwierige Sache, weil das "Buchlesen" an sich ritualisiert ist.
    Man kann sich dabei entspannen und seinen PC auch mal vergessen.
    Bei Schulbüchern und Magazinen ist da allerdings anders.
    Sie vermitteln eher sachliche Informationen und die kann man durchaus über ein Device wie das iPad aufnehmen.
    Und wenn es so weiter geht wie hier beschrieben,

    http://www.tablet-user.de/topic/1784...ren-emag-apps/

    ..wird es den Spiegel auf Papier wohl auch nicht mehr lange geben.
  9. #9

    Zitat von waganga.de Beitrag anzeigen
    Ich bezweifel jedoch stark, dass ebooks in Zukunft das gedruckt Werk ersetzen werden. Es ist gefühlt immer noch etwas ganz anderes ein Buch in den Händen zu halten oder auf seinem Lesegerät ein schier unendliche Auswahl an Büchern zu haben.
    Ich denke, das ist hauptsächlich eine Generationenfrage. Die Generationen, die nicht damit aufgewachsen sind, Texte von Bildschirmen zu lesen, werden sich mit Lesegeräten vielleicht schwerer tun als nachfolgende Generationen.

    Dank Print On Demand sollte aber auch für diese Leute genügend Bücher erhältlich sein, selbst wenn elektronische Bücher zum größeren Markt heranwachsen (was ich für nicht unwahrscheinlich halte).