Mehr Regulierung für Banken?

Weniger Eigenhandel, eine Strafsteuer und - im Extremfall -Zerschlagung: US-Präsident Barack Obama will die Banken zügeln. Braucht die Finanzbranche wirklich mehr Regulierung?
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Weniger Eigenhandel, eine Strafsteuer und - im Extremfall -Zerschlagung: US-Präsident Barack Obama will die Banken zügeln. Braucht die Finanzbranche wirklich mehr Regulierung?
    Ja, braucht.
    Und ja, Obama wird auch damit scheitern.
  2. #2

    Nix mit Regulierung

    solange die Parteien am Tropf der Banken hängen und von deren Spenden abhängig sind wird sich nie was ändern. Alle außer der Linken werden gut dotiert und darum wird sich nix ändern denn dann würde man den Banken in die Quere kommen was ja niemand will.Auch Obama wird scheiten, zu groß die Macht der Banken und deren Verflechtung mit der Politk. Glückauf.
  3. #3

    Ein bisschen regulieren wird nicht reichen

    Um aus der Boom - Krise - Falle auszubrechen wird es klare Grenzen brauchen.
    Ganz wichtig wäre ein Verbot der Kickbacks und Boni. Die Banker haben sich mit diesen 'Tools' eine Schmiergeldlegalisierung herausgenommen die sich zum erfolgreichen Erpressungswerkzeug entwickelt hat.
    Es wird auch eine Steuer auf internationalen Finanztransaktionen brauchen und einen globalen Plan zur Austrocknung der Steueroasen.
    Weitere wichtige Grundlagen zum Thema: www.oekonomiefueralle.blogspot.com
  4. #4

    ist nur die Rückkehr zum Glass-Steagall Act
    klick

    also nichts neues, sondern ehr sehr altes..bewertes..
  5. #5

    Die Zerschlagung droht so oder so!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Weniger Eigenhandel, eine Strafsteuer und - im Extremfall -Zerschlagung: US-Präsident Barack Obama will die Banken zügeln. Braucht die Finanzbranche wirklich mehr Regulierung?
    Bezogen auf unsere bundesdeutschen Verhältnisse, muß den
    Bankmanagern und deren Unterstützern in der Politik klarge-
    macht werden, daß sie unter Umständen von einem entfessel-
    ten Volk (z)erschlagen werden, wenn sie sich nicht endlich
    vernünftigen Beschränkungen und strafbewährten Regeln
    unterwerfen.

    Unsere Bundeskanzlerin kann sich bezüglich ihrer unver-
    zeihlichen Zurückhaltung gegenwärtig nur auf ein einziges Argument berufen: "Ich/wir halten uns zurück, bis die
    Verursacher der Finanzkrise (USA, GB) regelnd in die
    Finanzmärkte eingreifen."

    Frau Merkel, die USA, England und Frankreich sind im Gegen-
    satz zu Ihnen sichtlich bemühter, um dem ausufernden Ge-
    schäftsgebaren der Finanzmanager die notwendigen Stop-
    zeichen vor die Nasen zu setzen. - Nun lassen Sie mal den
    Koch mit seinen bewußt nicht publizierten bankspezifischen Regionalinteressen rechts liegen und besinnen sich auf das Wohl des Volkes in seiner Gesamtheit!

    Jordan Sokoł
  6. #6

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Weniger Eigenhandel, eine Strafsteuer und - im Extremfall -Zerschlagung: US-Präsident Barack Obama will die Banken zügeln. Braucht die Finanzbranche wirklich mehr Regulierung?
    Jene, die fest glauben, es bedürfe mehr der Gewalt, denn fachlicher Kompetenz, sollten bitte schön doch auch gleich erklären, wie klein gehauene Bankhäuser zu einer gelungenen Volkswirtschaft beitragen werden.

    Oder eine zerschlagene Post, Bahn.
  7. #7

    "Mehr Regulierung für Banken?"
    Das ist eine rhetorische Frage, oder? Was ist nach dem Finanzcrash geschehen an Maßnahmen? Wenn man einen weiteren verhindern will, muss man natürlich Strukturen ändern und eben Banken regulieren. Das sollte jedes kleine Kind wissen. So, habe ich den Eindruck, verhalten sich die obersten Banker.
  8. #8

    Zitat von Jordan Sokoł Beitrag anzeigen
    Bezogen auf unsere bundesdeutschen Verhältnisse, muß den
    Bankmanagern und deren Unterstützern in der Politik klarge-
    macht werden, daß sie unter Umständen von einem entfessel-
    ten Volk (z)erschlagen werden, wenn sie sich nicht endlich
    vernünftigen Beschränkungen und strafbewährten Regeln
    unterwerfen.

    Unsere Bundeskanzlerin kann sich bezüglich ihrer unver-
    zeihlichen Zurückhaltung gegenwärtig nur auf ein einziges Argument berufen: "Ich/wir halten uns zurück, bis die
    Verursacher der Finanzkrise (USA, GB) regelnd in die
    Finanzmärkte eingreifen."

    Frau Merkel, die USA, England und Frankreich sind im Gegen-
    satz zu Ihnen sichtlich bemühter, um dem ausufernden Ge-
    schäftsgebaren der Finanzmanager die notwendigen Stop-
    zeichen vor die Nasen zu setzen. - Nun lassen Sie mal den
    Koch mit seinen bewußt nicht publizierten bankspezifischen Regionalinteressen rechts liegen und besinnen sich auf das Wohl des Volkes in seiner Gesamtheit!

    Jordan Sokoł
    Ich erlebe hier in der Schweiz und in D. noch grössere und gefährlichere Exzesse als vor der Krise. Sie haben nicht mal mehr den Anschein seriös zu sein, sondern sich erkennbar kriminell. Vorgetragen von Banken und Beratern. Ich bin mir sicher, dass keine Regulierung stattfinden wird, jedenfalls keine, die nicht von Ackermann stammt.
    Glauben Sie wirklich, dass die Untertanenmentalität zu einem solchen Kraftakt fähig wäre?
    rolli
  9. #9

    Mehr Regulierung für Banken

    Das ist doch ein glänzender Schachzug von Frau Merkel. Alles auf G 20 verlagern. Dort wird es keine Einigung geben und Frau Merkel kann dann mit grossem Bedauern verkünden, dass wir leider nix gegen die bösen Banker machen können.