Lebensmittelrückrufe: Mauskopf in der Suppe

Metallteilchen im Erdbeerjoghurt, Haare in der Bolognese-Soße, verdorbener Bohneneintopf: Jedes Jahr rufen Lebensmittelhersteller viele Produkte zurück. SPIEGEL ONLINE zeigt, wie Sie richtig reagieren, wenn Sie eine Fledermaus in ihrer Gemüsesuppe finden - und was Firmen tun sollten.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...666222,00.html
  1. #40

    Die Politik ist natürlich schuld, dass wir uns nicht richtig ernähren...

    Zitat von Zyklotron Beitrag anzeigen
    Von HartzIV können sich nach allen Abzügen nun mal die meisten nur das fettgestreckte Fertigzeugs leisten. Frisches und gesundes Essen ist teuer. Vielleicht steckt auch Kalkül dahinter, dass HartzIV-Empfänger krank gemacht werden sollen. Ein toter Arbeitsloser kostet nichts mehr. Viele Haustiere leben besser.
    So wird's sein. Ein Glück, dass Fettsucht und Diabetes die staatlichen Krankenkassen nicht viele Milliarden Euro kostet. Sonst wär das ja völliger Schwachsinn, was Sie da erzählt haben...
    Ach so, es ist nicht schwer, sich gesünder und billiger ohne Fastfood zu ernähren. Von dem scheinbar so günstigen Fastfoodkram isst man nur mehr, weil's nicht satt macht und die Packungen winzig sind.
  2. #41

    .

    Zitat von suum.cuique Beitrag anzeigen
    Stromverbrauch fuer 3 Stunden Kochen !?!
    Da moechte ich mal die Umweltbilanz sehen...
    ~1000-1500 kWh, denk ich.
    Die Umweltbilanz de Rindfleischs ist wesentlich schlechter.
  3. #42

    -

    Anhand der Beiträge lässt sich erkennen, dass es im Kontext dieses Artikels nicht nur um unerwünschte "Zusätze" in Fertigprodukten geht, sondern um gesundes Essen im Allgemeinen, sowie dessen Finanzierung und Zeitaufwand. Selbstverständlich sollten in den Dosen etc. nur dass drin sein, was drauf steht. Daher ist es meiner Meinung nach nicht richtig, zu behaupten, der Käufer wäre selber schuld. Allerdings stimmer ich denen zu, die dafür plädieren, selber zu kochen. saisonales und regionales Obst und Gemüse ist auch überhaupt nicht so teuer wie ständig behauptet wird, auch nicht in Bio-Qualität. Sollte gesundes Essen für jemanden trotzdem nicht finanzierbar sein, wird er nicht anständig bezahlt; das hat also mit den Lebensmitteln nicht viel zu tun. Im übrigen wären Fertiggerichte vergleichsweise teurer, würden die ökologischen Verschmutzungen durch industrielle Herstellung, sowie die Verwendung von konventionellem Obst/Gemüsemit einbezogen werden. Die Kosten der Bereinigung werden durch Steuern von der Allgemeinheit getragen.
    Sollte jemand keine Zeit zum Kochen haben, setzt er entweder andere Prioritäten, sollte sich also nicht beschweren, oder arbeitet zu viel, womit wir wieder beim Thema gerechter Lohn wären.
  4. #43

    Mahlzeit

    Zitat von MisterPR Beitrag anzeigen


    Aua. Frisches und gesundes Zeug ist teuer? Gemüse,Obst und Salat wächst in diesen Breiten in gigantischem Ausmaß im Garten, in verkleinerter Form sicher auch auf Balkonen oder Terassen.

    LOL.

    Nein, frisches und gesundes Zeug ist nicht zwingend teuer. Wenn man nicht unbedingt im Januar Erdbeeren (oder was immer die roten Knubbel sind, die dann als solche verkauft werden) essen will, sondern so ein bißchen die saisonalen Früchte berücksichtigt.

    Aber Dosenfutter, convenience food u.ä. sind nun mal klassisches urbanes Essen, weil: in der Stadt hats wenig Gärten und Terrassen, selbst mit einem Balkon ist bei weitem nicht jeder gesegnet.

    Und Tomaten auf Balkonien geht gut, diverse Kräuter u.U. auch - aber Obstbäume hab' ich noch nie in Balkonkästen gesehen, vielleicht hab ich aber auch den neuesten Bonsai-Trend verpasst. In Bezug auf Gemüse und Salat steht der Ertrag in keinem Verhältnis zum Aufwand - und was sich innerstädtisch dann so auf dem selbstgezogenen unvermeidlich ablagert - naja - ob das gesund ist ???






    Zitat von MisterPR Beitrag anzeigen
    Hühner legen Eier...
    Leider untersagt mein Mietvertag Haustierhaltung, sonst könnte ich ja glatt in der Abstellkammer...und sogar Bodenhaltung...nee, dolle Idee

    Zitat von MisterPR Beitrag anzeigen
    ...und örtliche Bauern sind froh, wenn ihnen ihre Kartoffeln oder sonstige Produkte jemand abkauft.
    Jaja, die örtlichen Bauern. Die kommen sogar 2 x die Woche in die Stadt, allerdings machen nicht wenige vorher beim Grossmarkt halt...oder wachsen Orangen neuerdings am Mttelrhein ?

    Zitat von MisterPR Beitrag anzeigen
    Je nach "Connections" kriegt man sogar äußerst günstig Milch, Fleisch, Wurst, etc. von diversen Nachbarn.
    Hab' grad mal nebenan geklingelt, aber mein Nachbar meinte, außer mit 'ner Pizza Ristorante könnte er mir leider auch nicht aushelfen, weil der Vermieter (O-Ton: die dumme Sau) hätte spitzgekriegt, dass er 'ne Kuh im Badezimmer hält und deswegen hätte er die weggeben müssen. Logisch, der hat ja den gleichen Mietvertrag.

    Also nix mit Milch, Fleisch, Wurst äusserst günstig.


    Zitat von MisterPR Beitrag anzeigen

    Im Ernst, ich kenne nichts teurers als Fertig-Essen oder Fast Food. - auch wenn ich in Eile leider selbst viel zu oft darauf zurückgreife.

    Nee, im Ernst: warum immer dieses entweder/oder ?

    Zum Kochen braucht man Zeit und LUST. Wenn beides vorhanden, na denn.

    Einmal die Woche ist

    Markttag, Fischtag, Blumenkohlzeit.
    Da hock ick mir breit,
    der Kohlrabi weeß Bescheid.
    Die Büchse mit Ra-vio-liii bleibt zu.
    Ick hab' Markttag


    Frei nach Klaus Hoffmann.

    Das reicht für zwei, drei frisch gekochte Mahlzeiten, also für drei Tage. Ansonsten was "Frisches" aus 'm Supermarkt um die Ecke. Und wenn kein Bock auf Küche, dann weiß ich auch die Erfindung der Konservendose oder der Tiefkühltruhe zu schätzen.

    Und um mal wieder zum Thema zu kommen: meine Omma, die hatte 'nen riesen Garten, so richtig autark war die. Und obwohl wir gut aufgepasst haben, gelegentlich hatten wir denn auch schon mal ungebetene Gäste auffem Teller. Aber waren ja die eigenen...und bio.

    In dem Sinne: guten Appetit allerseits.
  5. #44

    Genauso wie manchre Griechen an der Ausländerfeindlickeit

    Zitat von JoJoJu Beitrag anzeigen
    Wer alles in Dosen, Tüten fertig vorgekocht kaufen muss ist selber schuld!
    Nachweislich kostet frisch selbst zubereitetes Essen nicht mehr als verseuchtes Dosenfutter mit zig Zusatzstoffen.
    Da braucht man sich dann nicht über unerwünschte Zusätze aufzuregen wenn man zu faul ist selber zu kochen.
    Rentner fast tottreten weil sie in der U-Bahn nicht rauchen sollen.
    Passanten nötigen weil das Auto im Halteverbot mit laufendem Motor geparkt fotografiert wurde.
  6. #45

    Mausburger

    Zitat von Raproboter Beitrag anzeigen
    Der Artikel ist ja stylistisch wirklich eher maessig. Und die Bildunterschriften sind voller Rechtschreibfehler.
    Wer stilistisch selber im Glashaus sitzt, sollte sich vielleicht doch etwas mäßigen.

    Da war auch was in England, eine platte Maus zwischen Toastscheiben, glaube ich mich zu erinnern. Bloß nicht solche Artikel lesen und gleichzeitig essen!

    Ansonsten: Guten Appetit!
  7. #46

    :)

    Zitat von aqualung Beitrag anzeigen
    Leider untersagt mein Mietvertag Haustierhaltung, sonst könnte ich ja glatt in der Abstellkammer...und sogar Bodenhaltung...nee, dolle Idee
    Also unser Nachbar daheim, der hat Hühner:) Die Eier sind mit Gekauften von Farbe, Konsistenz und Geschmack nicht mal im Ansatz zu vergleichen. Schade; sollte eigentlich keinem Menschen vorenthalten sein.

    Zitat von aqualung Beitrag anzeigen
    Jaja, die örtlichen Bauern. Die kommen sogar 2 x die Woche in die Stadt, allerdings machen nicht wenige vorher beim Grossmarkt halt...oder wachsen Orangen neuerdings am Mttelrhein ?
    Solche Sa*bauern gibt's am Mittelrhein? ;)

    Zitat von aqualung Beitrag anzeigen
    Hab' grad mal nebenan geklingelt, aber mein Nachbar meinte, außer mit 'ner Pizza Ristorante könnte er mir leider auch nicht aushelfen, weil der Vermieter (O-Ton: die dumme Sau) hätte spitzgekriegt, dass er 'ne Kuh im Badezimmer hält und deswegen hätte er die weggeben müssen. Logisch, der hat ja den gleichen Mietvertrag.

    Also nix mit Milch, Fleisch, Wurst äusserst günstig.
    Trifft dann wohl auch eher auf den "Landler" zu:) - Aber danke für das großartige - urban angelegte Experiment. Hoffentlich war der Vermieter des Herrn Nachbarn kein Inder.
  8. #47

    Besser Sushi essen

    Zitat von Klaus_T Beitrag anzeigen
    ~1000-1500 kWh, denk ich.
    Die Umweltbilanz de Rindfleischs ist wesentlich schlechter.
    das kann man kalt essen ;)
  9. #48

    Es gibt Alternativen...

    Zitat von homeuser Beitrag anzeigen
    So ist es! - Selbst schuld wer den ganzen Tag arbeitet und dann wenn er um 19,20,21 Uhr von der Arbeit nach Hause kommt nicht noch Zeit oder Lust hat 1-2 Stunden mit Essenzubereitung und Kochen zu verbringen...
    Hallo,
    ich gehöre auch zu dieser Bevölkerungsgruppe, die leider viel zu viel arbeitet. Es gibt aber durchaus Alternativen zum Dosenfutter.

    Viele Gerichte sind mit einem Aufwand von 10-15 Minuten zubereitet (eine Spülmaschine ist natürlich ein Muss). Außerdem kann man am Wochenende eine große Portion kochen und einfrieren oder im Kühlschrank lagern, so dass man dann unter der Woche etwas Selbstgekochtes hat.
    Jedem steht es natürlich frei, seine Nahrungsquellen auszusuchen. Aber ich persönlich ziehe es vor, Transfette, Geschmacksverstärker, Konservierungsmittel und künstliche Aromen zu vermeiden. Wenn möglich vermeide ich auch Fleisch aus Massentierhaltung -- aus ethischen und gesundheitlichen Gründen (Stresshormone und Antibiotika!). Das ist natürlich bei Fertignahrung nicht zu erreichen.

    Anfangs kostet die Umstellung etwas mehr Zeit, weil man sich daran gewöhnen muss, am Wochenende einen ausreichenden Einkauf zu machen. Aber sobald man sich daran gewöhnt hat, möchte man keine Fertignahrung mehr sehen...

    j
  10. #49

    1000 kWh zum Kochen...

    Zitat von Klaus_T Beitrag anzeigen
    ~1000-1500 kWh, denk ich.
    Die Umweltbilanz de Rindfleischs ist wesentlich schlechter.
    Wow, 1 MWh in 3 Stunden? Bei 400 V wären das > 800 A!

    Das Drehstromkabel zum E-Herd bei Ihnen fällt dann aber etwas größer aus... :-)

    j