Kamille, Fenchel und Co. für Kinder: Was Eltern bei pflanzlichen Mitteln beachten müs

DPAFenchel erst ab vier, Kamille und Sonnenhut ab zwölf. Ein Komitee der EU bewertet die Sicherheit pflanzlicher Arzneimittel für Kinder. Die Ergebnisse zeigen: Pflanzlich bedeutet nicht automatisch, dass die Mittel unbedenklich sind. Worauf Eltern achten sollten.

http://www.spiegel.de/gesundheit/dia...-a-927161.html
  1. #30

    Cannabis

    Vermutlich nicht uneingeschränkt für Kinder zu empfehlen, möchte ich trotzdem nochmal auf die älteste Heilpflanze der Welt hinweisen:

    Cannabis Sativa/Indica.

    (Achtung den Beitrag habe ich auch unter http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/natuerliche-medizin-heilpflanzen-und-ihre-wirkung-a-927238.html gepostet)

    Die US-Regierung weiß seit mindestens 1974 (Virginia Studie) dass Cannabis Anti-Tumor-Eigenschaften besitzt.
    Es häufen sich die Berichte von Menschen die ihren Krebs mit einem Extrakt aus den Blüten der Cannabis-Pflanze, auch bekannt, als Cannabis Extract, Honey Oil oder Rick Simpson Oil, heilen konnten.

    Die Hanfplanze besitzt weit über 90 verschiedene Cannabinoide die dabei besonders Wechselwirken. "Big Pharma" bietet bisher nur schwache, teils synthetische, Substiute an - wie z.B Marinol (Dronabinol) oder Sativex (Nabiximols) - die für viel Geld auf dem Markt feilgeboten werden - bei gleichzeitiger Lobbyarbeit um zu gewährleisten dass Anbau und Konsum von Cannabis illegal bleiben.
    G.W. Pharmaceuticals (Hersteller von Sativex) in U.K. konnte sich dabei ein Monopol sichern und ist derzeit die einzige Firma der es erlaubt ist in Lizenz Cannabis anzubauen.

    Neben einer Myriade anderer Krankheiten wurde zuletzt über den erfolgreichen Einsatz von CBD-Haltigen Cannabis-Strängen bei an Epilepsie erkrankten Kindern berichtet. So z.B. in der Dokumentation "Weed" von Sanyay Gupta, seines Zeichens "chief medical correspondent" bei CNN: http://www.youtube.com/watch?v=Z3IMfIQ_K6U

    Wer meint dass sei alles Hokuspokus der sei auf folgende (Peer Reviewed) Studien verwiesen - Liste zusammengestellt von Mathew 'Matty Kush' Harton von Facebook, der mit Hilfe von Cannabis-Extrakt seine Erkankung an dem 'Good Pasture Syndrom' (eine seltene Auto-Immun-Erkrankung) behandelt:

    http://pastebin.com/aAvSuSn0

    In dem Zusammenhang sind auch Facebook-Gruppen, "Cannabis Oil Works" sowie "Cannabis Oil Success Stories" interessante Ressourcen.

    Ansonsten hilft auch google: http://bit.ly/IdHksa

    Bitte weitersagen und für eine Legalisierung von Cannabis einsetzen!
  2. #31

    Fencheltee

    Habe als kleines Kind immer Fencheltee zu trinken bekommen.. Mir gehts prima. Warum also erst ab 4? Sicher ist die Wirkung von Pflanzen nicht zu unterschätzen, jedoch allemal besser als die Pharmagrütze.
  3. #32

    Selber machen

    Ich kauf nix in der Apotheke gegen Husten. Zwiebel kleinschneiden, Kluntje dazu, einen Tag ziehen lassen, abseihen und ab in den Kühlschrank. Nichts hilft besser gegen Husten und Bronchitis.......und die Schauspielkunst der Kinder wird auch gefördert^^
  4. #33

    Tees...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Fenchel erst ab vier, Kamille und Sonnenhut ab zwölf. Ein Komitee der EU bewertet die Sicherheit pflanzlicher Arzneimittel für Kinder. Die Ergebnisse zeigen: Pflanzlich bedeutet nicht automatisch, dass die Mittel unbedenklich sind. Worauf Eltern achten sollten.

    Risiken pflanzlicher Arzneimittel: Für Kinder nicht immer unbedenklich - SPIEGEL ONLINE
    Ich gebe meinen Kindern immer Fenchel- und Kamillentee bei Erkältung und Magen-Darm! Was sollte man sonst geben? Warmes Wasser? Oder vielleicht lieber einen guten Schwarzen Tee mit ordentlich Guarana? Irgendwo hört es aber auch auf....
    Klar kann ich verstehen, wenn man kein JHP oder Minzöl geben soll, da die Atemwege noch sehr filigran sind und durch die Öle Atemnot entstehen kann, aber keinen Tee? Das ist für mich nicht verständlich! Ich persönlich greife bei einer beginnenden Erkältung oder Husten auch erstmal zu Salbei-Tee und Thymian-Extrakt, statt zu den harten "Drogen", die kommen erst nach langanhaltender Dauer und starken Schmerzen, z. B. bei Nebenhöhlenentzündungen, zum Einsatz.
  5. #34

    Richtig!

    Zitat von Alphabeta Beitrag anzeigen
    Ich schrieb von Chemie-Mix der Pharma. Das ist nichts Natürliches mehr!
    Außerdem kostet es Geld, während man viele Heilpflanzen heute noch selber sammeln kann. Aber genau das sollen wir ja nicht mehr dürfen.
    Sich selbst gesund halte und heilen, das wird jetzt zum Verbrechen hochstilisiert.
    Bei meiner letzten Halsentzündung sagte mein Allgemeinmediziner:"Nehmen Sie Salbei, Salbei und nochmals Salbei! Ich glaube nicht an Naturheilmittel, aber Salbei haben wir damals selbst im Krankenhaus verwendet gegen Rachenentzündungen und Mundekzeme." Das sagt für mich alles. Und die letzten Male habe ich beim kleinsten Kratzen meinen "leckeren" *hüstel* Salbeitee getrunken und das Kratzen ist wieder verschwunden. Besser gehts nicht....
  6. #35

    [QUOTE=Celegorm;14307898]Das ist so "natürlich" oder "unnatürlich" wie der "Chemie-Mix", den eine Pflanze produziert. "Natürlich" ist schlicht keine sinnvolle Kategorie wenn es um (bio-)chemische Substanzen geht.


    Mann, mann, mann - nun reitet doch nicht immer auf dem Wort "chemisch" herum! Schon klar ihr Chemiker: Physik, Chemie, Mathe - alles Natur - wir haben es verstanden!

    Können wir uns auf den Begriff "künstlich hergestellt" einigen! Immer dieses Rumhacken auf Begrifflichkeiten! Jeder weiß, was gemeint war....
  7. #36

    Zitat von c.PAF Beitrag anzeigen
    Au weia, von solchen Kunden hat mir meine Frau öfters erzählt.
    Das sind auch die Leute, die Läuse bei Kinden pflanzlich behandeln und "wegbeten" wollen. Das Ergebnis ist dann, daß (in dem Fall, den ich kenne) der Kindergarten über Wochen hinweg die Läuse nicht losgeworden ist. Erst nachdem man die veraursachende Mutter vor die Wahl gestellt hat, entwed.......
    hach, da haben wir sie ja - die Pharmaindustrie!
    Ich habe gehört, dass künstlich hergestellte Medikamente überhaupt nicht genau auf Kinder eingestellt werden können, weil es natürlich keine entsprechenden Tests an Kindern gibt. Wer gibt denn schon sein Kind für solche Tests her? Wer sagt mir denn, das ich meinem Kind nicht damit schade, weil die Pharma-Industrie aufgrund Unwissen falsche Dosierungsangaben macht?

    Verstehen Sie mich nicht falsch, ich bin nicht gegen künstliche Medikamente, wenn mein Sohn seine Pseudo-Krupp-Anfälle hat, bekommt er von mir sein Cortison-Zäpfchen, weil es hilft und es in dem Fall Not tut.

    Aber wegen einer Erkältung oder etwas Husten, bombe ich mein Kind nicht dauernd mit Antibiotikum und Hustensäften voll. Von Nasenspray ganz zu schweigen. Ich habe nämlich keine Lust auf alkohol- und Nasensprayabhängige Kinder. Und jetzt kommen Sie mir nicht damit, das selbst in Schokolade Alkohol zu finden ist.... Die bekommen meine Kinder nämlich auch nicht täglich - so!
  8. #37

    Ganz meine Meinung!

    Zitat von Rollvieh Beitrag anzeigen
    Dass nicht alles, was pflanzlich ist, auch harmlos ist, und nicht jedes Pflanzenpräparat auch für kleine Kinder geeignet ist, sehe ich ja ein - aber Fencheltee? Der millionenfach bewährte Helfer, wenn Säuglinge Blähungen und Bauchweh haben, soll für die Hauptzielgruppe Babys und Kleinkinder gefährlich sein? Dazu hätte ich dann doch gern ein paar Studien gesehen.
    Meine Tochter hatte am 2. Tag nach der Geburt Bauchschmerzen. Das erste, was die Hebamme im Krankenhaus angemischt hat, war die Hauseigene Fenchelmischung, die mit heißem Wasser aufgegossen wurde....ich glaube, das heißt Tee, oder? ;)
  9. #38

    Schon klar...

    Zitat von M. Michaelis Beitrag anzeigen
    Pflanzlich bedeutet grundsätzlich nicht dass es unbedenklich ist.

    Die allermeisten bekannten Toxine stammen nicht aus dem Chemielabor sondern aus der Natur.
    das ich nicht am Fliegenpilz lecke und mich an Tollkirschen labe... Darum geht es auch gar nicht.
    Sondern um "bewährte" Hausmittel wie Fenchel, Kamille, Thymian Salbei u.s.w....
  10. #39

    Wer sich...

    Zitat von lindenbast Beitrag anzeigen
    Kann man. Den Wirkstoffgehalt beurteilen kann man aber nicht mehr, da von Wetter- und Bodenbedingungen abhängig. Im Übrigen immer schön aufpassen; bei uns starb kürzlich eine Frau. Der vermeintliche Bärlauch waren Blätter der Herbstzeitlose. (So viel zum Thema "Harmlosigkeit von Pflanzen".)
    ... in Gefahr begibt....
    Es sind auch schon Leute am Knollenblätterpilz gestorben...
    Passiert leider, wenn man nicht die hundertprozentige Sicherheit und sich nicht so gut auskennt.
    Aber es ging auch nicht ums Kräutersammeln sondern um Tees und pflanzliche Tropfen und Säfte...