Rechte für Kranke: Beschwerdestelle hilft Psychiatrie-Patienten

André Wagenzik/ Gesundheit Berlin-Brandenburg Videoüberwachung, Taschengeldentzug, Zwangstherapien: Auch in Deutschlands Psychiatrie gibt es Gesetzesüberschreitungen. Eine Beschwerdestelle in Berlin zeigt, dass offiziell vorgetragene Proteste die Versorgung verbessern können.

http://www.spiegel.de/gesundheit/psy...-a-928197.html
  1. #70

    Zitat von profsurgical Beitrag anzeigen
    Zeige mir einer einen Patienten, der durch einen Psychiater gesund gemacht wird !!

    Für immer ! Gibt es nicht ! Das Problem ist, dass diese angebliche Seelenärzte keine ! Ahnung haben !
    Sie wissen nicht mal, was eine Seele ist, wo sie ist und wie sie aussieht ! Sie wissen auch nicht, WIE psych. Krankheiten ursächlich zustande kommen ! Sie sammeln nur Symptome und stopfen dann mit Chemie voll ! Von der Seele und den auf diese einwirkenden Kräften haben sie KEINERLEI Ahnung !
    Und kein "Somatiker" hat Diabetes oder Osteoporose geheilt. Es werden nur Symptome und fehlende Stoffe behandelt. Sollen wir das jetzt unterlassen?
    Wenn wir medizinisch alles unterlassen, von dem wir nicht genau wissen wie es funktioniert, haben wir morgen keine Schulmedizin mehr sondern den Voodoo-Doktor
  2. #71

    .

    Zitat von meinemeinung: Beitrag anzeigen
    Dies halte ich für eine sehr realitätsferne Sichtweise die jede tiefere Dynamik außer acht lässt.
    Ihre Antwort auf meinen Beitrag belegt gut, wie sehr Sie in Ihrer Gedankenwelt gefangen sind. Ich erinnere mich, dass Sie in einem Thread einmal etwas über sich selbst geschrieben haben, was mich sehr berührte. Da wurde Ihr Leidensdruck zum einzigen Mal spürbar. Ansonsten neigen Sie dazu, Ihre kruden Gedanken auszubreiten und mit vermeintlichen Gurus zu belegen. Das Tragische dabei ist, dass sie sich selbst damit keinen Gefallen machen und andere Leute, die Ihre Gedankengänge glauben, von hilfreicher Behandlung abschrecken könnten.

    Zitat von meinemeinung: Beitrag anzeigen
    Seelisches Leiden entwickelt sich im Laufe der Lebensgeschichte und die Ursachen gehen weit tiefer als die Verstandesebene. Dieser vorausgehend und zugrunde liegend liegt die Gefühlesebene und menschliches Erleben und Verhalten wird vor allem von dieser bestimmt. Ohne einbeziehen dieser Gefühle und der tieferen Ursachen in der Entwicklungsgeschichte bleibt es bei einer oberflächlichen Symptombehandlung die vieles außer Acht läßt und bei der die Menschen kaum eine Möglichkeit haben zu einer Verarbeitung ihrer Not zu kommen.
    Der Glaube das Probleme durch den Verstand entstehen ist für mich ein weitverbreitetes Missverständnis.
    Nun schreiben Sie das auf meinen Beitrag, in dem ich folgendes gepostet hatte:
    Zitat von Damon Ridenow Beitrag anzeigen
    Wenn die Verhaltensanalyse beispielsweise ergibt, dass die Depression eines Menschen durch ... Defizite in der Emotionsregulation ausgelöst werden, werden diese beiden Ursachen behandelt.

    Also geht es darum, mit dem Menschen daran zu arbeiten, mit Schuld- und Schamgefühlen anders umzugehen....
    Merken Sie, dass Sie überhaupt nicht zur Kenntnis genommen haben, was ich geschrieben habe? Kommen Sie bitte in die Gegenwart und in die Realität, im eigenen Interesse.
  3. #72

    Zitat von rattentier@gmx.de Beitrag anzeigen
    Bei uns gibt es das nur aufreg geronto, […
    Wer oder was ist ein „aufreg geronto“? Etwa eine künftige Abteilung für die heutigen „Maddafakka“ Diggäs?

    Zitat von rattentier@gmx.de Beitrag anzeigen
    Aber wie soll eine gesicherte Anlage für geschlossene normalstationen aussehen, ohne gebaut zu sein wie ein hochsicherheitstrakt?
    Als ich in die Richtung studierte, hieß es: wer eine Geschlossene einen Zaun braucht, ist die Dosierung der Neuroleptika zu niedrig.
  4. #73

    optional

    Haribog: woher nehmen sie das? Würde mich brennend interessieren, da die restliche psychiatrie in tübingen strikt gegen Kameras ist. Es existiert nichtmal ein isolationszimmer.
    Zu der Sache mit der zwangsmedikation. Es ist erheblich schwerer einen richterlichen Beschluss zur zwangsmedikation zu bekommen als zur Unterbringung und freiheitsentziehenden Maßnahmen. Zwei Tage ohne Beschluss zu fixieren ist im Übrigen bei eigen und fremdgefährdung erlaubt, wenn währenddessen ein Antrag gestellt wird, de muss ja auch erst bearbeitet werden. Insgesamt sehe ich hier viel Schwarzmalerei ohne viel Bezug zum heutigen Alltag in der psychiatrie. Kenne keine Klinik, in der nur medikamentös therapiert wird... Nur als Beispiel. Es ist extrem traurig, dass so ein grausiges Bild in der Öffentlichkeit gefördert wird. Ich kann gut verstehen, dass Menschen, die schlechte Erfahrungen mit Behandlung in einer psychiatrie gemach haben, dieser nach Jahren noch sehr ablehnend gegenüberstehen, aber was hier zum Teil gepostet wird ist einfach nicht mit der heutigen Realität vergleichbar. Es tu weh diese Vorurteile und Unterstellungen hier zu lesen.
  5. #74

    Die Wurzel des Übels sind die Vormundschaftsgerichte

    Die Richter haben keine Ahnung von Psychologie oder Neurologie und verlassen sich auf die Ärzte..
    Die Richter verweigern Grundrechte auf freie Entfaltung und Selbstbestimmung.Sie sind zu doof zu wissen,dass es den Staat nichts angeht, wenn ich mich selbst gefährden will.Das geht den Staat nichts an.Das ist alles nur autoritäres bevormundendes Staatsdenken.Die Beamten wollen den Bürger kleinhalten wie ein Kind und einen Leibeigenen.... von wegen Rechtsstaat.Sie verdrehen den Sachverhalt so einseitig dass eine Person als gemeingefährlich betrachtet werden muss,sie lügen auch d.h.sie unterlassen positive Recherchen zugunsten einer Person und lassen nur die Argumente der Ärrzte ja sogar des Personals zu..Das geht aber so nicht...das ist einseitiges richten..Die Gesetze n müssen abgeschafft werden ganz einfach...Wer andere rechtswidirig mangreift gehört in dne Knast und hat seine Strafe abzusitzen.Dann kommt er raus fertig begeht er neue Straftaten dann wider rein in den Knast aber seine Würde bleibt erhalten und er akzeptiert auch den Kanst dann und seine _Strafe.
    Die zZeiten wo man glauvte prognosnehaft zu wissen wer straffällig wird sind vorbei Da kann man auch eine Münze werfen..das sagen selbst jetzt Fachleute..nothing works..
    also wenn einer _Tabletten nehmen will freiwillig zu hause dann soll er ers tun aber nicht zwansweise...ewin alkoholiker der Straftaten im suff begheht lernt oder will nicht lernen aber er ist nicht krank oder so er ist einfach alkoholabhängig aber nicht krank,Dasselbe mit den alten Mneschen die zwangsweise in Altenheime kommen von Richtern verfügt,sie aus ihrer wohnung verjagt werden ,dies ezwangsweise verkauft wird für ein Appel und ei,das alles wird von Richtern des Vormundschafts verfügt...Das gab es früher rnicht man kam auch ohne so ein arrogantes Richtergesox aus.Die richter sind 30-40 jahre alt wissen vom Leben nichts ausser Akten..Ein 60 jähriger richter würde nicht jeden in die Psychiatrie oder ins Altenheim zwingen..Er hat mehr lebenserfahrung.So junge dinger in den Vormundsachaftsgerichten haben zuviel Macht aber was will man von den heutigen jungen Politikern verlangen die sind ja genauso doof..
    Alte Politiker wie Adenauer gibt es kaum die menschlich mit Menschen erfahrung Gesetze machen.Staat ist nichts der Bürger ist alles .
  6. #75

    Stück Fleisch, das stört

    Schon in einem normalen Krankenhaus ist man ein Stück Fleisch, das rumliegt und stört.
    Man ist bettlägerig, unfähig aufzustehen, und friert? Pech halt. Wärmere Decke nicht vorgesehen, und selbst wenn hätte keiner Zeit sie zu holen. Aufs Klo gehen? Muss man zwei Stunden vorher planen, beantragen und mehrmals nachfragen. Jemand kann die Hände nicht bewegen und braucht Hilfe beim Essen? Pech; gibt's halt nix. In der Psychiatrie kommt vermutlich hinzu, dass einem keiner glaubt, wenn man was sagt, aber sonst - ich will auch so eine Beschwerdestelle für normale Krankenhäuser.
  7. #76

    Da haben wir den Salat!

    Zitat von Evoken Beitrag anzeigen
    Nein sie irren sich. ;) Es geht mir um die Kriterien, die zu einer Diagnose führen. Dabei geht es mir aber nicht um die einzelnen Unterformen der Schizophrenie. Allein meine hervorragende Menschenkenntnis reicht aus, um zu erkennen, wer unter einer Schizophrenie leidet und wer nicht.
    Allein Ihre hervorragende Menschenkenntnis? :-D
    Um wenigstens unnötige Missverständnisse in unserer Kontroverse zu vermeiden, sollten wir vielleicht mal etwas festhalten: Sie argumentieren vorwiegend unter dem Eindruck der bipolaren Störung. Ich dagegen unter dem Eindruck des schizophrenen Formenkreises.
    Vor Depressionen habe ich einen „Heidenrespekt“. Patienten in dieser Phase sind sozial überhaupt nicht mehr erreichbar – das kennen Sie. Deshalb halte ich nicht die schizophrene, sondern die depressive Störung für die schwierigste. Hinzu kommt bei Depressiven eine Wechselwirkung, über die ich bestürzt war, als ich sie entdeckte: Sie machen ihr Umfeld agressiv! Der Grund: Die Bereitschaft zur Empathie läuft ins Leere, es erfolgt keine soziale Resonanz. Vor allem darauf bezieht sich Psychologiestudent völlig richtig:
    […]Versuchen Sie aber bitte mal, Psychotherapie bei nicht medikamentös behandelten Patienten durchzuführen, das können Sie vergessen. In modernen Psychiatrieeinrichtungen ist es aber eigentlich an der Tagesordnung, Psychotherapie, Ergotherapie, Bewegungstherapie, Sozialtherapie und u.U. auch Kunsttherapie, Musiktherapie und Tanztherapie einzusetzen. Ich fürchte Sie kennen sich in der modernen Szene nicht aus...
    In den folgenden Sätzen begeht er dann aber „wissenschaftlichen Landesverrat“. Die Psychologie beschäftigt sich nicht mit Therapien. Ihre Ansatzfrage ist: „Was?“. Nicht aber: „Krank oder gesund.“ Letzteres gehört in das Fach der Psychotherapie – das ist ein eigener Studiengang, abgetrennt von der Psychologie.
    Da Sie, Herr Psychologiestudent, das in dieser Diskussion nicht ausreichend unterscheiden, erkennen Sie auch nicht die Dissonanz zwischen dem, was in den Psychiatrieeinrichtungen betrieben wird, und dem, was in den professionellen Psychotherapien gemacht wird: Alles, was in der Psychiatrie betrieben wird, dient der Verdrängung, der Fachausdruck heißt Entaktualisierung. Dafür versucht sie das einzige Werkzeug einzuspannen, das die Psychotherapie kennt: Die Störung. Der Unterschied: Nach erfolgreicher Psychotherapie können Sie für ihre quälenden Fragen auf neuen Wegen Antworten suchen. Nach erfolgreicher psychiatrischer Behandlung wissen Sie nicht einmal mehr, dass Sie Fragen hatten, und das soll Dauerzustand bleiben.
    Sie, Herr Evoken, bezweifeln die Aufteilung der Zuständigkeit zwischen Psychiatrie und Psychotherapie. Sie können diese offizielle Abgrenzung den Fachzeitungen entnehmen, vor allem den jeweiligen Standesorganen, die zur Pflichtlektüre der betreffenden Berufsgruppe gehören ( für die Apotheker die ‚Pharmazeutische Zeitung’). Es kommt immer wieder einmal zur Sprache.
  8. #77

    Frau Meimei,

    Zitat von meinemeinung: Beitrag anzeigen
    Das was in der Psychiatrie Ergotherapie oder Sporttherapie bedeutet haben ich kennengelernt. Es wurde entsprechende Räume und Mittel zur Verfügung gestellt und eine Begleitperson erklärte gegebenfalls wie man diese verwenden konnte. Das wars.
    Dies Therapie zu nennen dient vielleicht der Abrechnung für die Krankenkasse, führt aber ansonsten kaum weiter. Ein für mich absurder Vorgang, wenn man berücksichtigt das es um Menschen geht der Seele in größter Not ist. Insbesonders wenn man berücksichtigt das auch ansonsten keinerlei psychotherapeutische Hilfe zur Verfügung stand, sondern lediglich kurze Beratungsgespräche mit Diplompsychologen.
    So jedenfalls meine Erfahrungen.
    ich kann ihre Erfahrungen ergänzen. Wenigstens zwei Psychiater erklärten mir, dass diese ganzen Therapien nur deshalb eingerichtet wurden, weil hauptsächlich von Angehörigen – und wohl auch von Krankenkassen – kritisiert wurde, dass die Patienten während der Phase der Entaktualisierung nicht behandelt würden. Die eigentliche Therapie sei aber gerade das Warten auf die Wirkung der Medikamente. Das wussten auch die Therapeuten in diesen Einrichtungen und waren oft entsprechend frustriert.
    Diese Werktherapien erschienen mir um so absurder, weil ich keinen Sinn darin sah, dass z.B. ein Apotheker gegen jedes eigene Interesse Körbe flechten oder Briefbeschwerer schnitzen sollte, während er darüber rätselte, warum er plötzlich nicht mehr mit Messer und Gabel essen konnte. Sie kennen ja die Ursache, Herr Meisterqn, und vielleicht haben sie sie einem ihrer Patienten sogar genannt. Hat er es verstanden? Hat er Ihnen geglaubt? - Oder kennen Sie selbst nicht so genau den Zusammenhang zwischen Haupt- und Nebenwirkung bei Phenothiazinen oder Butyrophenonen und deren Derivaten?
  9. #78

    Zitat von trebbien Beitrag anzeigen
    In den folgenden Sätzen begeht er dann aber „wissenschaftlichen Landesverrat“. Die Psychologie beschäftigt sich nicht mit Therapien. Ihre Ansatzfrage ist: „Was?“. Nicht aber: „Krank oder gesund.“ Letzteres gehört in das Fach der Psychotherapie – das ist ein eigener Studiengang, abgetrennt von der Psychologie.
    Da Sie, Herr Psychologiestudent, das in dieser Diskussion nicht ausreichend unterscheiden, erkennen Sie auch nicht die Dissonanz zwischen dem, was in den Psychiatrieeinrichtungen betrieben wird, und dem, was in den professionellen Psychotherapien gemacht wird: Alles, was in der Psychiatrie betrieben wird, dient der Verdrängung, der Fachausdruck heißt Entaktualisierung. Dafür versucht sie das einzige Werkzeug einzuspannen, das die Psychotherapie kennt: Die Störung. Der Unterschied: Nach erfolgreicher Psychotherapie können Sie für ihre quälenden Fragen auf neuen Wegen Antworten suchen. Nach erfolgreicher psychiatrischer Behandlung wissen Sie nicht einmal mehr, dass Sie Fragen hatten, und das soll Dauerzustand bleiben.
    .
    also zum ersten Punkt: Den Studiengang Psychotherapie gibt es nur an sehr wenigen Unis, "Klinische Psychologie und Psychotherapie" ist dagegen ein Schwerpunkt den man im Studium wählen kann. Des Weiteren: Sie machen es sich ein bißchen einfach, wenn Sie auf den Zug von "Meinemeinung" aufspringen und alle Medikamente als bloßes Ruhigstellen ansehen, während eigentlich Probleme zu lösen sind. Bei schweren psychischen Erkrankungen (schwere Depression, bipolare Störung etc.) ist der Patient oft nicht in der Lage, durch Psychotherapie irgendetwas zu lernen oder zu erkennen. Der Patient soll durch Medikamente in die Lage gebracht werden, überhaupt therapiefähig zu sein bzw. sich selbst helfen zu können. Das heißt nicht, dass nach der medikamentösen Einstellung einfach alles bleibt wie vorher. Viele Patienten ändern ihr Leben oder kommen auf neue Ideen, wenn die Antidepressiva anfangen zu wirken. Oft begeben sie sich auch dann in eine längerfristige Psychotherapie. Andererseits gibt es auch Patienten, bei denen die Phasen immer wieder in bestimmten Zyklen kommen (bspw. Depressionen nach jeder Schwangerschaft, manische Phasen alle 2 Jahre, schizophrene Phasen bei der ersten Periode, der ersten Schwangerschaft, bei EInsetzen der Menopause...), was schon sehr stark auf hormonelle Einflüsse hinweist, so dass fraglich ist, in wie weit da "quälende Fragen" geklärt werden müssen. Was hier auch nicht erwähnt wird: Akutpsychiatrien sollen in erster Linie (wie alle Akutkrankenhäuser) die Folgen der akuten Phase auffangen. Und dazu sind Medikamente eben sehr sinnvoll. Psychotherapie ist eigentlich etwas längerfristiges, so dass stationäre Therapie nicht das gleiche ist wie ambulante Therapie, die nach dem Aufenthalt erfolgt. Jemand mit einem Herzinfarkt bleibt auch nicht in der Klinik, bis sein Herz wie das eines Neugeborenen ist. Er bleibt in der akuten Phase in der Klinik, bekommt vielleicht noch eine Reha hinterher, lässt sich dann ambulant weiterbehandeln etc.
  10. #79

    Wissenschaftliche Studie verbindet Schizophrenie und Kindheitstrauma

    Zitat von psychologiestudent Beitrag anzeigen
    ?
    Das es auch heute noch in Kliniken in der beschriebenen Art und Weise zugeht, können sie auch hier sehen:
    Alltag in der Psychiatrie 1/9 - YouTube
    Und ich kennen auch Menschen die in jüngerer Zeit in einer Klinik waren und das was sie Berichten ist ebenfalls erschreckend.Medikamente sind nach wie vor das Hauptthema.Ursachen bleiben ausgeblendet.
    Wie wollen sie Verständnis für Betroffene aufbringen, wenn für sie die Beschreibung von Arno Gruen unverständlich und bedeutungslos erscheint? Wie wollen sie sich in Menschen einfühlen wenn ihnen jedes innere Geschehen suspekt erscheint?
    Wieviel an menschlichem Erleben bleibt ausgeblendet wenn nur das gültig ist was ihren Vorstellungen von Wissenschaft entspricht?
    Es sind ihre eigenen Reaktionen die für mich ein weiteres Beispiel dafür sind das das eigentliche Leiden, die ganz reale Not und auch deren Ursachen nicht gesehen werden.
    Nicht die gesamte Fachwelt ist sich einig,sondern Sie und Menschen die eine ähnliche Haltung vertreten, sonst wäre auch der Psychoanalytiker Arno Gruen der über langjährige Erfahrungen in Kliniken verfügt,auch für Sie Teil dieser Fachwelt.
    Und es gibt viele Beispiele und Forschungsarbeiten darüber wie die Umwelt auf den Menschen einwirkt. Es gibt keinen Grund zu glauben das dies bei Menschen die mit Schizophrenie diagnostiziert wurden nicht der Fall ist. Ohne dies zu berücksichtigen bleibt immer ein Teil der Ursachen ausgeblendet.
    Vielleicht sind sie ja bereit die Ergebnisse dieser ausführliche Studie zu akzeptieren:
    Childhood Trauma Linked to Schizophrenia
    Childhood trauma linked to schizophrenia
    Ist damit ihren Ansprüchen nach Wissenschaftlichkeit genüge getan?
    Ist diese Aussage von Professor Bentall für sie im Rahmen ihrer Kriterien wissenschaftlich,unter Berücksichtigung der zugrunde liegenden Studie?
    "Now that we know environment is a major factor in psychosis and that there are direct links between specific experiences and symptoms of the condition, it is even more vital that psychiatric services routinely question patients about their life experience."