Qualitätskoch Vincent Klink: Ideologe am Herd

Gutes Essen hat einen Wert - und darf keine Billigware sein, sagt Spitzenkoch Vincent Klink. Ein Besuch in seinem Stuttgarter Restaurant, wo man vor allem eines lernt: Statt Stopfleber und Pastete isst man besser mal ein Schwein, das glücklich gelebt hat.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,668624,00.html
  1. #1

    Klink lafer't weniger

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Gutes Essen hat einen Wert - und darf keine Billigware sein, sagt Spitzenkoch Vincent Klink. Ein Besuch in seinem Stuttgarter Restaurant, wo man vor allem eines lernt: Statt Stopfleber und Pastete isst man besser mal ein Schwein, das glücklich gelebt hat.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,668624,00.html
    und kocht besser !
    Aber,für die GEZ-Gebühren,die in diesen Tagen zu zahlen sind,möchte man weniger Kochsendungen und uralt-Sendungen
    von Giraffen und Gorilla's sehen.
  2. #2

    Dieser Artikel ist natürlich eine Gemeinheit,..

    .. jetzt an den Tagen, an denen man sich überlegt, die Sünden der vergangenen vielleicht etwas zu üppigen Tage los zu werden!

    Ich hatte leider noch nicht das Vergnügen, Herrn Klinks Küche zu genießen, kann jedoch bestätigen, dass es einen gewaltigen Unterschied gibt, unter welchen Umständen der auf dem Teller liegende Braten gelebt hat. Ich bin ein begeisterter Hobbykoch, der auch manchmal das Fleisch in Hermannsdorf einkauft. Der Qualitätsunterschied ist tatsächlich unglaublich. Und bei richtiger Zubereitung vergisst man schnell den bei vielen Köchen üblichen Schnickschnack.
    Ein Schweinebraten über Stunden langsam in der Röhre gegart schmeckt eben himmlisch anders als ein lieblos bei zu hoher Temperatur verbrutzeltes Stück Fleisch. Man wird auch sehr schnell feststellen, dass es die so genannten "minderwertigeren" Fleischstücke bei Schwein, Rind und Lamm nicht gibt. Man muss eben die Zubereitungsart dem Ausgangsprodukt anpassen.

    Und das ist natürlich schon etwas schwierig, wenn ein Schweinebraten in einer Stunde fertig sein soll und dann nicht mehr als 6 Euro pro Kilo kosten darf.

    Lieber seltener aber besser!
  3. #3

    Nicht empfehlenswert

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Gutes Essen hat einen Wert - und darf keine Billigware sein, sagt Spitzenkoch Vincent Klink. Ein Besuch in seinem Stuttgarter Restaurant, wo man vor allem eines lernt: Statt Stopfleber und Pastete isst man besser mal ein Schwein, das glücklich gelebt hat.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,668624,00.html
    Das Restaurant in Stuttgart kann man nicht empfehlen. Zum einen sind die Sachen dort vollkommen überteuert. Und so exklusiv ist die Karte auch nicht. Alles solide, aber nichts besonderes.
    Zum anderen habe ich vom Fernsehturm aus, wo es auch ein gutes Restaurant gibt, einen viel besseren Ausblick über Stuttgart und das zu einem fairen Preis.
    Der dritte Grund für mich, das Restaurant nicht aufzusuchen ist, dass ich von einer Bekannten weiß, wie die Angestellten dort behandelt werden. Wie im Militär werden die Leute dort heumgescheucht und angebäfft, das ganze aber in Fäkaliensparche. Das passiert mit einer solchen Regelmäßigkeit, dass man nicht von dem einen oder anderen Ausrutscher reden kann.
  4. #4

    glückliches schwein

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Gutes Essen hat einen Wert - und darf keine Billigware sein, sagt Spitzenkoch Vincent Klink. Ein Besuch in seinem Stuttgarter Restaurant, wo man vor allem eines lernt: Statt Stopfleber und Pastete isst man besser mal ein Schwein, das glücklich gelebt hat.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,668624,00.html
    letztens habe ich mit so ein glückliches schwein auf dem weg zum schlachthof gesehen, es sah sehr traurig aus!
    auf meine frage warum sagte es: ich werde jetzt zur wurst verarbeitet dabei wäre ich doch lieber ein schönes schnitzel oder braten nur keine wurst.
  5. #5

    Qualität setzt sich von alleine durch bei Schlaumeiern

    Wir haben Satelliten ins All geschossen, das ist eine der Leistungen, auf die die Menschheit stolz sein kann. Als gäbe es nicht schon genug Buntes, lassen wir uns nun auch noch Kochsendungen aus dem All nach Hause schicken.
    Neben dem üblichen Misstrauen gegenüber Erfolgreichen sollte man mal Einblick gewinnen in Klinks Fettstoffwechsel, in seine Steuererklärung und in seine Küche, in der er seine Lakaien wie Dreck behandelt. Dann würde auch der Dümmste merken, was es mit 40 Euro teuren Tellergerichten auf sich hat und dass Bioschweinefleisch, Edelbutter und Salz vom anderen Ende der Welt ungesund bleiben. Aber nur so funktioniert freie Marktwirtschaft. Und betrügen müssen die Köche auch niemanden, das ist das Schöne an ihrer Profession.
  6. #6

    Nicht empfehlenswert?

    Komisch dass hier zwei neue Benutzer so auf Klink losgehen. Da hatte wohl mal jemand Streit mit ihm und muss das hier im Forum fortführen. Ziemlich schlechter Stil. Ich kenne eine Person, die mal bei Klink gearbeitet hat, und natürlich ist der Ton in der Küchen rau (wie in jeder Küche) aber gerade Klink behandelt seine Angestellten ausgesprochen respektvoll.
  7. #7

    Von der Seele reden...

    Zitat von Kulturkontor Beitrag anzeigen
    ...

    Der dritte Grund für mich, das Restaurant nicht aufzusuchen ist, dass ich von einer Bekannten weiß, wie die Angestellten dort behandelt werden. Wie im Militär werden die Leute dort heumgescheucht und angebäfft, das ganze aber in Fäkaliensparche. Das passiert mit einer solchen Regelmäßigkeit, dass man nicht von dem einen oder anderen Ausrutscher reden kann.
    Wenn Du wüßtest, welcher Ton an so manchem OP-Tisch herrscht, würdest Du Dich wohl nie unters Messer legen. Aus Deinem Vorwurf wird erst dann etwas substantielles, wenn hierarchisch und systematisch herabgewürdigt und beleidigt wird, aber sorry, darauf kann man nicht automatisch daraus schliessen, dass sich die Leute nicht so ausdrücken wie es dem Habitus der Speisekarte entspricht. Jeder baut Stress ab, wie er es für erfolgversprechend hält, da wäre ich vorsichtig mit Beckmessern.
  8. #8

    Das sehe ich genau anders.

    Zitat von Kulturkontor Beitrag anzeigen
    Das Restaurant in Stuttgart kann man nicht empfehlen. Zum einen sind die Sachen dort vollkommen überteuert. Und so exklusiv ist die Karte auch nicht. Alles solide, aber nichts besonderes....
    ...und der Grund wird in dem Artikel ausgiebig dargelegt.
    Zwischen dem Schwein, das Klink verarbeitet und einem solchen, das man im Supermarkt erhält, liegen Welten. Auch geschmacklich und natürlich auch im Preis. Und es bleibt die Frage, was man als "exklusiv" definiert; auf Gänsestopfleber verzichte ich gerne, auf irgendwelche Schäumchen auch.
    Lieber weniger aber besser.
  9. #9

    Die folgenden Fehler traten bei der Verarbeitung auf:

    Zitat von Kulturkontor Beitrag anzeigen
    Das Restaurant in Stuttgart kann man nicht empfehlen. Zum einen sind die Sachen dort vollkommen überteuert.
    Das ist Ansichtssache und eine Frage des Geldbeutels. Es finden sich natürlich immer auch Menschen, die für das selbe Geld lieber 4 Caipis in der City bechern.
    Zitat von Kulturkontor Beitrag anzeigen
    Und so exklusiv ist die Karte auch nicht. Alles solide, aber nichts besonderes.
    Was erwarten Sie bitte von einer gutbürgerlichen Küche mit internationalem Einschlag?
    Ich bin froh, dass es dort keine Schlangenaugen in Kalbshoden gibt.
    Zitat von Kulturkontor Beitrag anzeigen
    Zum anderen habe ich vom Fernsehturm aus, wo es auch ein gutes Restaurant gibt, einen viel besseren Ausblick über Stuttgart und das zu einem fairen Preis.
    Sie scheinen nicht gerade aktuelle Eindrücke zu vermitteln.
    Willi Webers Gourmet im Turm gibt es seit 5 Jahren nicht mehr.
    Zitat von Kulturkontor Beitrag anzeigen
    Der dritte Grund für mich, das Restaurant nicht aufzusuchen ist, dass ich von einer Bekannten weiß, wie die Angestellten dort behandelt werden. Wie im Militär werden die Leute dort heumgescheucht und angebäfft, das ganze aber in Fäkaliensparche. Das passiert mit einer solchen Regelmäßigkeit, dass man nicht von dem einen oder anderen Ausrutscher reden kann.
    Aha, daher weht der Wind. Sie haben da was persönliches am laufen. In einer Küche ist ein direkter Umgangston und eine klare Hierarchie und Befehlsstruktur zwingend erforderlich. Wenn die Bekannte das nicht akzeptieren kann ist es bestimmt das beste, dass sie aufgehört hat. Was Sie als Fäkaliensprache bezeichnen ist vermutlich nur rustikales Schwäbisch gewesen und das hört sich für aussenstehende manchmal schlimmer an als es gemeint wird.