Bußgeld für Twitter-Plaudertaschen: Warnbrief vom Wahlleiter

AFPAm Sonntag dürfen vor 18 Uhr keine Zahlen zur Bundestagwahl nach draußen sickern, das ist gesetzlich verboten. Der oberste Wahlwächter fürchtet nun, dass sich Plappermäuler im Internet nicht daran halten - und schickte einen Warnbrief an die Parteien.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...-a-923293.html
  1. #1

    Wieso...

    bekommen ausgewählte Vertreter die Exit Polls vorab?
    Ein Unding!!! Warum gibt es überhaupt Umfragen und für wen sind sie wichtig? Für den einfachen Wähler jedenfalls nicht!
  2. #2

    Strafe

    Bis zu 75.000 EUR Strafe - das sollte der Wahlkampfetat sogar der MLPD ganz locker hergeben.
  3. #3

    Wenn die Meinungs

    Manipulation bist Sonntag noch nicht erfolgreich war, ist es doch egal. Die meisten wissen doch so wieso nicht warum sie wen auch immer wählen. Man macht es halt, weil es sich so gehört. Und die eigene Meinung hat man ja über die Medien dazu bekommen. Die diagnostische Macht ist die eleganteste - das merken viele nicht einmal. (YouTube)
  4. #4

    Das Gute an Twitter ist,

    daß es kein Problem gibt, die Tweets nachzuweisen.

    Man sollte das Bußgeld auf 100 k€ erhöhen - das hält vielleicht eher vom Zwitschern (Herr Lehrer, ich weiß was...) ab!
  5. #5

    50.000?

    das ist doch nur Portogeld, wenn es mir dadurch über die 5%-Hürde hilft. Da findet sich doch sicher ein Eisverkäufer oder Hotelier, dem ich das dann wieder vielfach heimzahlen kann!
  6. #6

    Ich denke die 50k Euro Bußgeld sind einer Partei vmtl egal
    Aber welchen Eindruck macht eine Partei die sich nicht an Gesetze hält
  7. #7

    optional

    Warum gibt es überhaupt die Extrawurst dass die VIPs früher über den prognostizierten Ausgang informiert werden? Die Reaktionen wären weitaus ehrlicher, wenn sie wie der Rest der Bevölkerung erst um 18 Uhr erfahren würde, was die Meinungsforscher herausgefunden haben. Entsprechende Alternativ-Reden für Sieg oder Niederlage werden vermutlich ohnehin schon seit Wochen vorbereitet.
  8. #8

    Privilegiert!

    Mit welchem Recht erhalten ausgewählte Vertreter einiger Parteien vorab diese Informationen.Hier sollte man den Verantwortlichen auf die Finger klopfen ...
  9. #9

    Leider ziemlich dämlich...

    ... 99% der Erdbewohner oder auch der Twitterer unterliegen nicht der deutschen Gesetzgebung.