"Costa Concordia": Satelliten beobachten das Aufrichten des Wracks

CNES/ Astrium/ Spot ImageDie "Costa Concordia" steht wieder aufrecht. Der heikelste Teil der Bergungsaktion ist damit erfolgreich beendet. Satellitenaufnahmen zeigen die beeindruckende Aktion von ganz oben.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/w...-a-923095.html
  1. #1

    Ein Unglück welches nicht passieren durfte.

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die "Costa Concordia" steht wieder aufrecht. Der heikelste Teil der Bergungsaktion ist damit erfolgreich beendet. Satellitenaufnahmen zeigen die beeindruckende Aktion von ganz oben.

    "Costa Concordia": Satelliten beobachten das Aufrichten des Wracks - SPIEGEL ONLINE
    Eine solche Aktion ist ja nur dann sinnvoll, wenn man Hoffnung hat, dass das Schiff ins Trockendock kommt, um die geschädigte Hälfte wieder herzurichten! Andernfalls hätte man das Wrack ja vor Ort zerlegen und verschrotten können. Ich vermute, dass das billiger wäre. Die Aufrichtung ist in jedem Falle eine Meisterleistung.

    Ob die zwei vermissten Menschen noch zu finden sind, wahrscheinlich wohl nur skelettweise, wird man sehen. Für die Hinterbliebenen, denen - wie allen Opfern - mein vollstes Mitgefühl gehört, wäre es wünschenswert, um ein Grabmal/eine Gedenkstätte einzurichten.

    Dem ehemaligen Käpt´n muss man wünschen, dass er mit der Situation leben kann. Ob er wirklich eigenverantwortlich handelte, wird man wohl nicht mit absoluter Sicherheit erfahren. Entweder er handelte im Auftrag, bekommt nach seiner Strafe eine erhebliche Summe über ausländische Konten oder bei alleiniger Verantwortung könnte er sich wohl "die Kugel" geben. Ein absolutes Trauma, so etwas verschuldet zu haben.

    Dennoch kann sich niemand(!) gänzlich fehlerfrei verhalten. Nobody is perfect! Er ist ein Mensch und hat zumindest eine fatale Fehleinschätzung begangen, die er ganz sicher niemals wiederholen würde. Reue wäre zunächst seine erste Pflicht. Doch auch er muss weiterleben und verdient dazu auch eine gewisse Hilfe.
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die "Costa Concordia" steht wieder aufrecht. Der heikelste Teil der Bergungsaktion ist damit erfolgreich beendet. Satellitenaufnahmen zeigen die beeindruckende Aktion von ganz oben.

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    Und kein einziges Satellitenbild in der Fotoserie?
  3. #3

    Schlepper ... übernehmen s-i-e !

    Der Dampfer wird verschrottet.
    Wo, ist n-o-c-h die Frage; reines Kostengefüge wird die Entscheidung treffen.
    Nächstes Jahr geht's los auf die letzte Reise.
    Die Hochseeschlepper im Verbund werden den Schrotthaufen unter Leitung eines Hochseelotsens und mit langen Stahlseilen -vertäut- auf der letzten Reise begleiten.
    Vielleicht vorne 2 zum Ziehen und achtern Einer zur Stabilisierung, der sich wie eine volle Pütz hinterherziehen lässt.
    Die Schlepperfirma verdient sich eine goldene Nase, weil der Einsatz mit vielleicht 5 Knoten/h - also sehr lange - dauert.

    Zuvor laufen die Vorbereitungsarbeiten, um diese Bewegung umweltgerecht und sicherheitsrelevant durchzuführen.
    Auch ein Auseinanderbrechen muss noch in das Kalkül, da durch die Schwächung der 'Hülle' und bei mögl. schlechten Wetterbedingungen das Risiko immer gegeben ist.

    Capitano bekommt seine gerechte Strafe für sein unverantwortliches Handeln, dem Steuermann Anweisung für dieses Katastrophen-Manöver gegeben zu haben.

    So einfach ist das alles.

    Vielleicht gibt's ja noch eine 'Abwrackprämie', damit die Versicherungsleistungen etwas geschmälert werden können, sodass letztlich diese ganze Angelegenheit bei ca. Euro 1.000.000.000 (per Saldo) kosten wird.

    Möglicherweise gibt es auf der CC vorher noch eine Versteigerung aller nicht niet- und nagelfesten Einrichtungsgegenstände, um den Erinnerungstourismus zu erfreuen.
    Zum 1., zum 2. und Zuschlag !

    So einfach ist diese ganze traurige Wahrheit.
  4. #4

    Genie und Wahnsinn

    Habe auch an den Kapitän gedacht. Meiner Meinung nach ein Meisterstück, das Schiff so abzulegen, eine Stelle zu finden, wo es nicht abgleitet und versinkt. Ob das derselbe geschafft hat, der für den Unfall verantwortlich ist?
  5. #5

    Und nun?

    @ susiwolf ... was erwarten sie? Eine Gedänkstätte? ... nur in Deutscland sterben jährlich erwa 3.000 Menschen im Verkehr!
  6. #6

    Einfach nur auf die andere Seite schmeißen

    und das Teil hätte in 10 - 50 m Tiefe das beste künstliche Riff für die nächsten 200 Jahre abgegeben. Eine Attraktion für Taucher und Touristen genau so wie die Arizona in Pearl Harbour.
    Welch vertane Chance.
  7. #7

    Ist doch interessant

    Dabei schauten die Satelliten zu.

    Waren andere Beobachtungssatelliten, die seit dem Beginn des Syrien-Krieges dort stationiert sind, am 21.8.2013, als es in Syrien einen grossangelegten Gasangriff gab, wirklich ausgeschaltet? Oder warum geben die USA die Bilder nicht frei, die ganz genau zeigen, was am Boden geschah.

    In der gleichen Präzision wie hier vor der Küste Italiens. Das waren keine italienischen Satelliten, für Selbstaufnahme. Sondern Pléiades-Satelliten des Weltraumsystemherstellers Astrium, einer Tochter von EADS, die ihre Satelliten innerhalb von 24 Stunden an jeden Punkt der Welt zu Beobachtungszwecken verschieben kann.

    Und die Amerikaner kennen diese Beobachtungs- und Führungstechnik für ihre Bodentruppen nicht? Da ist ja selbst Kasachstan weiter.
  8. #8

    sehr schoen gemacht mit dem slide.
  9. #9

    An die Schadstoffe,

    die bei Ihrer Idee ins Meer gelaufen wären, haben Sie leider nicht gedacht. Auf Grund der Lage des Schiffes wäre es fast unmöglich das Schiff so auszuräumen und zu entleeren das es als künstliches Riff geeignet wäre und nicht permanent das Meer und die Küste verseucht.
    Zitat von donrealo Beitrag anzeigen
    und das Teil hätte in 10 - 50 m Tiefe das beste künstliche Riff für die nächsten 200 Jahre abgegeben. Eine Attraktion für Taucher und Touristen genau so wie die Arizona in Pearl Harbour.
    Welch vertane Chance.