Angst vor Wahlpleite: FDP bettelt um Leihstimmen

REUTERSAuf den letzten Metern bis zur Bundestagswahl lässt die FDP den Spruch kleben: "Jetzt geht's ums Ganze". Mit einer Zweitstimmenkampagne setzen die Liberalen auf Unionsanhänger und nehmen den Ärger der Kanzlerin in Kauf. Drei Minister preschen in ihren Wahlkreisen vor.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...-a-922530.html
  1. #1

    Hoffentlich geht das nicht auf

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Auf den letzten Metern bis zur Bundestagswahl lässt die FDP den Spruch kleben: "Jetzt geht's ums Ganze". Mit einer Zweitstimmenkampagne setzen die Liberalen auf Unionsanhänger und nehmen den Ärger der Kanzlerin in Kauf. Drei Minister preschen in ihren Wahlkreisen vor.

    Drei FDP-Minister verzichten auf Erstimmen - SPIEGEL ONLINE
    Die FDP hat in den letzten 4 Jahren meiner Meinung nach überhaupt nichts bewirkt und jegliches Profil verloren. Ich hoffe sehr, dass sie diesmal (dauerhaft) aus dem Bundestag fliegen, vermissen werden sie wohl nur oberen 5.000.
  2. #2

    Brüderle wird immer jünger

    Auch wenn er ab und an von der Kanzel fällt wird Brüderle auf den Plakaten ständig jünger.
  3. #3

    Übel

    wird mir wenn ich an FDP Politiker denke wie Rössler und Brüderle. Noch mehr übel wird mir wenn ich an Grünen Politiker wie Trittin, Roth und Ströbele denke. Diese Leute tun Deutschland nicht gut.

    Davon mal abgesehen, es heißt doch wohl Parteien zur Wahl und nicht, das der Wille von Wählern im Nachgang durch irgendwelche Koalitionsbildungen gebrochen wird.
  4. #4

    Leihstimme?

    Dieser Artikel verdreht doch vollkommen die Tatsachen!
    Tatsache ist, daß die FDP überhaupt keine Chance hat, wirklich viele Direktkandidaten durchzubringen. Dazu ist die Wählerbasis viel zu klein. Also muss die FDP schon immer auf die Zweitstimme gehen - da wird die Partei gewählt und nicht der Kandidat.
    Was erzählt uns da dann dieser Journalist? Anscheinend kennt er das Wahlrecht nicht - und sowas darf sich öffentlich äußern und bekommt wieder mal eine Plattform beim SPON!
    Kein Wunder: sind doch die liberalen Zeiten auch bei dieser Zeitung eher rar bis gar nicht mehr vertreten geworden!
    Schämen sollten sich die Herren und Frauen Journalisten, so einseitig und unreflektiert Berichte zu schreiben.
    Wenn es nach der CDU gegangen wäre, dann hätten wir die Vorratsdatenspeicherung über sechs Monate hinweg. Nur der FDP war es auch zu verdanken, daß dies nicht kam. Aber es ist ja zu blöde, wenn man mal die Vorteile einer Partei beim Namen benennt, nicht?
  5. #5

    Schon klar

    "Wir betteln nicht um Stimmen, schon gar nicht um Stimmen der Union, sondern wir versuchen, das Vertrauen der Menschen zu gewinnen", sagt denn auch FDP-Präsidiumsmitglied Wolfgang Kubicki. -
    Die Kampagne ist so armselig wie die ganze Partei. Das Ganze hat fast schon Comedy-Niveau!
    Leider schafft es diese Partei der unnützen Lobbyisten ja doch irgendwie immer, den Kopf aus der Schlinge zu ziehen. Das Glück ist mit den Dummen...
  6. #6

    f.d.p...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Auf den letzten Metern bis zur Bundestagswahl lässt die FDP den Spruch kleben: "Jetzt geht's ums Ganze". Mit einer Zweitstimmenkampagne setzen die Liberalen auf Unionsanhänger und nehmen den Ärger der Kanzlerin in Kauf. Drei Minister preschen in ihren Wahlkreisen vor.

    Drei FDP-Minister verzichten auf Erststimmen - SPIEGEL ONLINE
    ... eine gurkentruppe, die ihresgleichen sucht. Liberal? Liberalismus? Posten, Pöstchen, Rentenabsicherung. Nichts anderes. Völlig überflüssig. Aber jedes Ding hat (mindestens) zwei Seiten: Der Absturz könnte etwas gutes haben. Deutschland hat zur Zeit keine liberale Partei, braucht aber eine. Wenn diejenige, die sich gerade 'liberal' nennt, endlich abschmiert, könnte aus dem Scherbenhaufen etwas liberales entstehen.
  7. #7

    Hmmmm...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Auf den letzten Metern bis zur Bundestagswahl lässt die FDP den Spruch kleben: "Jetzt geht's ums Ganze". Mit einer Zweitstimmenkampagne setzen die Liberalen auf Unionsanhänger und nehmen den Ärger der Kanzlerin in Kauf. Drei Minister preschen in ihren Wahlkreisen vor.

    Drei FDP-Minister verzichten auf Erststimmen - SPIEGEL ONLINE
    Nach der jetzigen Legislaturperiode kann ich keinen sinnvollen Grund erkennen, warum CDU-Anhänger die FDP wählen sollten. Na gut, gebe zu, mir fällt auch kein Grund ein, warum sie überhaupt wählen sollten... Besser kann man gar nicht zum Nichtwähler qualifiziert sein. Dieses Potential sollte man nutzen.
  8. #8

    FDP bettelt

    "Jetzt geht's ums Ganze". Ja, das ist richtig. Entweder ist man weiter am "finanziellen Trog der Selbstbedienung" der Zwangsabgabenzahler oder der Volksüberschuldung. Oder man sucht sich schon einen Platz in einer anderen Partei. Denn ist das Ergebnis er bekannt, dann will keiner mehr einen "Verlierer" in die Partei mit aufnehmen. Eher noch einen aus der Verwandtschaft.
  9. #9

    -

    Herr Kubicki hat völlig recht, wenn er in S-H diese Plakate nicht kleben lässt. Das würde Stimmen KOSTEN.

    Aber davon mal abgesehen, die FDP hat es einfach nicht verdient, weiterhin im Bundestag vertreten zu sein. Ich hoffe doch sehr, dass die Menschen in diesem Land endlich mal absolute Inkompetenz abstrafen.
    Auch wenn ich mir sehr einen Politikwechsel wünsche, ich würde mich doch irgendwie freuen können, wenn das dann jedenfalls so einträfe.

    P.S.: Heimlich habe ich ja immer schon vermutet, dass Merkel persönlich sowieso keinen gesteigerten Wert auf die FDP legt. Laut sagen kann sie jedoch nicht.