Spähangriff auf Belgacom: Telefonanbieter der Europäischen Union gehackt

REUTERSAufregung in Brüssel: Unbekannte haben sich bei dem Provider Belgacom eingehackt. Eine Zeitung berichtet, dass jahrelang Gespräche abgehört wurden. Hinter der Spionageattacke stehen wohl staatliche Auftraggeber, Insider tippen auf die NSA.

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/s...-a-922555.html
  1. #1

    Zitat:

    Sollte sich herausstellen, dass die NSA tatsächlich hinter dem Lauschangriff steckt, wäre dies ein schwerer Schlag für die ohnehin angespannten Beziehungen zwischen den USA und EU.... Dann werden die Europäer aber richtig sauer und werfen womoeglich Matsch ans weisse Haus!
  2. #2

    Spähangriff auf Belgacom

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Jahrelang sollen Gespräche abgehört worden sein. Hinter der Attacke stehen wohl staatliche Auftraggeber, Insider tippen auf die NSA.
    "Insider tippen auf die NSA."
    Ich lache mich kaputt...
    "Insider" :D
    Man frage dazu einen X beliebigen Bürger in der EU oder der Welt und ich würde WETTEN darauf annehmen, das diese ebenfalls direkt auf die "NSA tippen" würden...
  3. #3

    Also wirklich!

    Wenn das stimmen sollte, dann wird Brüssel einen ganz ganz bösen Brief nach Washington schicken.
    Dort wird das Dokument dann mit folgendem Stempel versehen: "gesehen & gelacht"
  4. #4

    So lange

    So lange die meisten Regierungen der Europäischen Staaten brave Schoßhündchen der USA sind wird rein gar nichts geschehen. Weshalb auch die haben doch alle nur das eine Interesse, wie kann ich die Bürger des jeweiligen Landes am besten ausbeuten.
  5. #5

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wie der halbstaatliche Konzern am Montagmorgen bekannt gab, haben sich schon vor mindestens zwei Jahren Unbekannte in die Netzwerke des Unternehmens eingehackt.

    Spähangriff auf EU-Telefonanbieter Belgacom - SPIEGEL ONLINE
    die merken das nach ZWEI JAHREN(!)? Nicht gerade eine Meisterleistung.

    Klar war es die NSA, wer hat auch sonst diese Ressourcen und kann das 2 Jahre durchziehen?

    Mich wundert da gar nichts mehr. Die Paranoia der USA haben mittlerweile einen Grad erreicht der vermutlich nicht mal mehr therapierbar ist.

    Mich würde auch nicht wundern, wenn die NSA hinter diversen Phishing-Attacken steckt, die von Zeit zu Zeit durchs Netz wabern.
  6. #6

    die

    adresse für die hier unverzichtbare, schnellstmöglich einzureichende klage lautet: fort meade/USA. titel der Klage: EU vs USA. wg.: spionage (in fortgesetzter weise - i.e.: schwerer fall; evtl. "verschwörung zu ..." - nach US-recht). um "druck" auf die hier maßgeblich verantwortliche US-administration aufzubauen: sofortige arrestierung/beschlagnahmung US-amerikanischer vermögenswerte hier in europa, um diesen verursacher hier, an dieser stelle, ultimativ mit den (nicht möglichen/wahrscheinlichen - sondern den unausweichlichen!) folgen seines handelns zu konfrontieren: schluss iss! jetzt!! hier!!!!
  7. #7

    Haben VS(BfV) und BND etwa ihre Tools von der NSA in Brüssel ausprobiert?

    Zitat von taggert Beitrag anzeigen
    Spähangriff auf Belgacom
    "Insider tippen auf die NSA." Ich lache mich kaputt. .. "Insider" :D
    Man frage dazu einen X beliebigen Bürger in der EU oder der Welt und
    ich würde WETTEN darauf annehmen, das diese ebenfalls direkt auf
    die "NSA tippen" würden...
    Warum in die Ferne schweifen? Denn das Gute ist so nah!

    Was stets unterschätzt wird, sind die privaten Konzern Geheimdienste
    die im Verbund mit den staatlichen Diensten ihrem Gewerbe nachgehen.
    Was in Brüssel geschieht interessiert die Wirtschaft. Das sind
    Informationen, die bares Geld wert sind. Mit dem Ende des Kalten
    Krieges mussten sich die Geheimdienste ein neues Betätigungsfeld
    suchen. Sie fanden neue Herausforderungen in der
    Wirtschaftsspionage für ihre nationale Unternehmen. Dabei nehmen
    China und Russland vordere Plätze ein, wie der Verfassungsschutz
    behauptet. Von sich selbst reden BND und BfV eher weniger.

    Wie machen es die deutschen Dienste? Unliebsame Menschen werden
    mit geheimdienstlichen Mitteln aus dem Land entfernt. Nicht jeder
    wandert wegen des schlechten Wetters aus. Übrigens hat diese
    Vertreibung aus politischen Gründen eine lange Tradition. So lebten
    schon um 1848 alleine 20.000 Deutsche in Paris. Und heute findet man
    über die ganze Welt verstreut Deutsche. Das muß doch irgendwie
    damit zusammenhängen, daß der Apparat gehörig nachhilft.
    Es gibt also reichlich Deutsche überall in der Welt, die als V-Leute
    und Informanten verwendet werden können.

    Man braucht schließlich nur mal den Mund aufzumachen, schon heißt
    es: „Dann wandere doch aus!“. Es gibt wohl niemanden in
    Deutschland, der das nicht schon mal gehört hätte
  8. #8

    Wozu eigentlich noch die Wahl am 22. September?

    Wozu wählen wir eigentlich noch am 22. September? Mittlerweile stehen wir doch so unter dem Pantoffel der USA dass die Wahl eigentlich überflüssig ist.
    Wen sich herausstellen sollte das tatsächlich die NSA dahintersteckt (wovon ich überzeugt bin) und nun nicht endlich einmal irgendein Land massiv dagegen vorgeht, dann können wir eigentlich davon ausgehen dass die Regierungen in Europa sowieso nur noch Fassade sind.
    Bekommen wir eigentlich jetzt ein Wahlrecht in den USA?
    Ich meine ja nur, wenn wir sowieso schon von den USA regiert werden?
  9. #9

    Amoklauf in Washington

    Bei dem ganzen Abgehöre frage ich mich allen Ernstes wieso die US-Behörden das nicht verhindert haben?
    Oder dienen die Maßnahmen etwa doch nicht der Verbrechensprävention? -> siehe auch Minority Report