Christoph Franz: Lufthansa-Chef will zu Pharmakonzern Roche wechseln

DPAMitten in einem der größten Sanierungsprogramme der Unternehmensgeschichte will Lufthansa-Chef Franz offenbar zum Pharmakonzern Roche wechseln. Mehreren übereinstimmenden Zeitungsberichten zufolge verhandelt Franz bereits über einen vorzeitigen Abschied.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...-a-922382.html
  1. #1

    ...und in China fällt der berühmte Sack reis um...

    Wen interessiert das? Klar geht der Franz dahin, wo er mehr Kohle machen kann und eine Airline wie die LH dermassen über Jahre auf unteres Mittelmass-Niveau zu schrauben, macht ja selbst einem Cost Killer nur begrenzt Spaß. Spohr als Alternative hat allerdings seit Jahren den Schlingerkurs der LH mit zu verantworten. DER wird's nicht richten!
  2. #2

    Abhauen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mitten in einem der größten Sanierungsprogramme der Unternehmensgeschichte will Lufthansa-Chef Franz offenbar zum Pharmakonzern Roche wechseln.
    bevor das Ergebnis der Sanierungsprogramme offensichtlich wird. Diese Eigenschaft haben sogenannte "Spitzenmanager" schon oft bewiesen, wahrscheinlich ist das sogar eine wesentliche Arbeitseinstellung des Mangements .....
    Man denke nur an die Sparmassnahmen des Herrn Lopez in der Autoindustrie.... der hat einen riesen Schaden angerichtet, aber das Ergebnis seiner Kostenreduktion in Form von dicken Boni eingesteckt.....

    Mich fasziniert sowieso immer, wie "Spitzenmanager" nacheinander in den unterschiedlichsten Branchen tätig sein können, scheinbar ist Branchen / Fachwissen in dem Job nur hinderlich, sondern es kommt auf den "Grad der Vernetzung" an.... sprich auf Vitamin B.........
  3. #3

    Reformer

    er hat wohl viel aus der Massentierhaltung gelernt und auf Passagiere übertragen. Die Gesellschaft, die innerdeutsch die Lufthansa abgelöst hat, heißt "Chickenwings" oder so ähnlich. Wieviel tausend langjährige lufthansa-treue Kunden wurden verprellt?
  4. #4

    Jeder Praktikant ist loyaler

    Diese "Herren" sind nur am eigenen Wohl interessiert, Opportunismus in Reinstform. Unter dieser Prämisse ist natürlich auch das Sparprogramm zu sehen. Es dient allein der Marktsteigerung von Franz. Sprich: Bilanzen kurzfristig schön fahren, langfristige Konsequenzen sind bedeutungslos (da hat der Herr längst das Weite gesucht). So wird seit vielen Jahren die Marke Lufthansa ruiniert.
  5. #5

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mitten in einem der größten Sanierungsprogramme der Unternehmensgeschichte will Lufthansa-Chef Franz offenbar zum Pharmakonzern Roche wechseln. Mehreren übereinstimmenden Zeitungsberichten zufolge verhandelt Franz bereits über einen vorzeitigen Abschied.

    Lufthansa-Chef Christoph Franz will laut Medien zu Pharmakonzern Roche - SPIEGEL ONLINE
    Neben den Realitätsverweigerern, die vor der Wand nochmal ordentlich Gas geben, ist mir dieser Typus ganz besonders ans Herz gewachsen: Einen Haufen umstrittene Baustellen aufreißen und sich dann vom Acker machen. Mal sehen, ob er bei Roche auch die Stammkunden vergrault.
  6. #6

    Langfristig? Fremdwort!

    Zitat von menschzweiterklasse Beitrag anzeigen
    Diese "Herren" sind nur am eigenen Wohl interessiert, Opportunismus in Reinstform. Unter dieser Prämisse ist natürlich auch das Sparprogramm zu sehen. Es dient allein der Marktsteigerung von Franz. Sprich: Bilanzen kurzfristig schön fahren, langfristige Konsequenzen sind bedeutungslos (da hat der Herr längst das Weite gesucht). So wird seit vielen Jahren die Marke Lufthansa ruiniert.
    Bin ebenfalls dieser Ansicht. Herzblut für die Firma, Loyalität und Vorbildfunktion sehen anders aus. Das Traurige an dieser Erkenntnis: es betrifft nicht nur die Lufthansa sondern nahezu alle Großkonzerne.
  7. #7

    Das überrascht nicht

    völlig unabhängig von seinen Leistungen: Ein von der Belegschaft angenommener "Lufthanseat" war er - im Gegensatz zu seinem möglichen Nachfolger Spohr nie.
  8. #8

    Befristeter Vertrag

    Wo ist das Problem? Der Vertrag ist befristet und er geht.

    Die Umstrukturierung ist zumindest in Österreich schwer in die Hose gegangen, geht vor dem Arbeitsgericht in Revision und wird voraussichtlich genauso gnadenlos in die Hose gehen. Da heißt es, Rückstellungen bilden!

    Ich schätze, um diesen Typen werden keine Tränen fließen.

    Von Pharma hat er sicher keine Ahnung, wie sich bei der Lufthansa zeigt, ist das auch nicht unbedingt nötig.
  9. #9

    Verantwortung vs. Private Interessen

    Schönen guten Morgen die Damen und Herren,
    ich finde es interessant, wie sofort über Herrn Franz hergezogen wird.
    Ich finde man sollte versuchen auf jeden Fall erstmal die verschiedenen Seiten zu betrachten. Zum einen hat Herr Franz seinen Lebensmittelpunkt in der Schweiz, durch seine erfolgreiche Sarnierung von Swiss, hat er nicht nur was für die Airline getan, sondern auch für den Zuricher Flughafen. Er wir wie ein kleiner Volksheld in der Schweiz deswegen verehrt, hatte super Kontakte in die schweizer Politik und Wirtschaft, etc. Wenn man dann noch ein sehr attraktives Angebot von einer Schweizer Firma bekommt und die Chance geografisch seine Arbeit, Familie, Freunde, etc. unter einen Hut zu bekommen, da sagt man doch nicht nein, oder? Es ist jedoch auch nicht von der Hand zu weisen, dass Herr Franz das Unternehmen in einer sehr heiklen Situation verlässt. Seine Maßnahmen um den Konzern international wettbewerbsfähig zu halten sind mit Sicherheit sehr wichtig, sowohl für die Lufthansa, als auch für den Standort D., allerdings bleibt noch abzuwarten, wie Erfolgreich Score und die weiteren Maßnahmen im Konzern wirklich sind.

    In diesem Sinne, Herrn Franz viel Erfolg bei seiner neuen Aufgabe und die Hoffnung, dass er bis dahin das Ruder gut an seinen Nachfolger übergibt, damit die Lufthansa auch weiterhin erfolgreich ganz vorne mitfliegen kann.

    Cheers!