Jugendliche im Libanon: Bombenstimmung in den Bergen

SPIEGEL ONLINEGewalt und Unsicherheit im Libanon nehmen zu. Man lebt im Schatten des Syrienkriegs. Doch das hält Libanons Jugend nicht ab davon, ihrem Ruf als Partylöwen gerecht zu werden. Wenn das Land brennt, feiert man in den Bergen weiter.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-921491.html
  1. #1

    Ich habe den Krieg 2006 10km Luftlinie von libanesisch-palästinensischen Grenze entfernt miterlebt. Wie Menschen feiern können während um die Ecke 1200 Zivilisten weggebombt werden ist mir unerklärlich. Diese Menschen müssen alles was ihnen heilig war verraten haben. Es sind keine Libanesen. Aber das ist im Libanon der Normalfall. Wenn man nicht zur gleichen Konfession gehört, interessiert es nicht wenn hunderte sterben. Deswegen wurde die Amal-Bewegung und danach die Hisbollah gegründet.
  2. #2

    optional

    Und so ruht die Hoffnung eines Landes auf einer feierwütigen Jugend, auf beats und Alkohol und noch mehr Party...
    Schade, dass ein Großteil der Bevölkerung stattdessen in religiösem Wahn und Hass verharrt. ..
  3. #3

    Überschrift

    Die Überschrift zum Artikel ist leider geschmacklos und BILD-Niveau...
  4. #4

    Immer und überall.

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Gewalt und Unsicherheit im Libanon nehmen zu. Man lebt im Schatten des Syrienkriegs. Doch das hält Libanons Jugend nicht ab davon, ihrem Ruf als Partylöwen gerecht zu werden. Wenn das Land brennt, feiert man in den Bergen weiter.

    Libanon: Jugendliche feiern trotz Bürgerkrieg in Syrien - SPIEGEL ONLINE
    Zusammen feiern ist das Beste, was man machen kann.
    Immer und überall.
  5. #5

    Sehr dumme Überschrift,...

    die könnte aus der Bild stammen. Für ein Land wo die Stimmung so angespannt is sollte man nicht so eine Überschrift benutzen. Der Artikel is meiner Meinung nach total uninteressant. Schreiben Sie auch von der Bombenstimmung in Israel, wenn es da in den letzten tagen gekracht hat mit vielen Toten und verletzen?
  6. #6

    mehr ist dazu nicht zu sagen

    "Die Überschrift zum Artikel ist leider geschmacklos und BILD-Niveau..."
  7. #7

    Wenn sich die, von der Autorin dieses Artikels (Raniah Salloum) gefeierten Rebellen in Syrien durchsetzen ist´s aus mit dem Feiern im Libanon. Dann werden auch dort wieder Treibjagten auf Ungläubige veranstaltet.
  8. #8

    real life

    da berichtet ihr korespondent mal wieder vom typischen leben der libanesischer jugend . seien sie doch mal realistisch , wieviele dort können sich 66$ leisten und haben ein auto dorthinzukommen ?

    Ihr reporter berrichtet dort mal wieder aus einer oberschischtperspektive , in der er sich eingerichtet hat , und so in total verzerrtes bild vom leben in diesem land zeichnet . auf das leben der meisten libanesischen jugendlichen trifft dieser lifestyle sicher nicht zu
  9. #9

    ...

    Zitat von TheBlackJack Beitrag anzeigen
    Ich habe den Krieg 2006 10km Luftlinie von libanesisch-palästinensischen Grenze entfernt miterlebt. Wie Menschen feiern können während um die Ecke 1200 Zivilisten weggebombt werden ist mir unerklärlich. Diese Menschen müssen alles was ihnen heilig war verraten haben. Es sind keine Libanesen. Aber das ist im Libanon der Normalfall. Wenn man nicht zur gleichen Konfession gehört, interessiert es nicht wenn hunderte sterben. Deswegen wurde die Amal-Bewegung und danach die Hisbollah gegründet.
    Auch während des 2. WK wurde gefeiert was das Zeugs hält. Man kann den Jungen nicht vorhalten zu feiern da der Krieg jederzeit ihr junges Leben abprubt beenden könnte. Und das im Jahr 2006 die Menschen in die christlichen Berge flohen war wohl die beste Entscheidung. Vielen blieb auch nichts anderes übrig da fast alle Verbindungen zum Norden zerstört wurden. Besser sie feierten abseits als unter den Bomben im schiitischen Südlibanon zu sterben. Die Bilder die ein Filmemacher kurz nach dem Krieg im Film "unter Bomben" einfing, zeigten dem Erdboden gleich gemachte Dörfer.