Grünen-Spitzenkandidat: Forscher bringt Trittin mit Pädophilie-Programm in Verbindung

DPADer Politologe Franz Walter erforscht im Auftrag der Grünen deren Verstrickungen mit pädophilen Aktivisten - nun erhebt er in der "taz" Vorwürfe gegen den Spitzenkandidaten Trittin: Dieser habe 1981 entsprechende Forderungen in einem Kommunalprogramm presserechtlich verantwortet. Trittin bedauert den Vorgang.

Forscher bringt Trittin in Verbindung mit Pädophilie-Programm - SPIEGEL ONLINE
  1. #1

    Wolf im Schafspelz

    Cohn-Bendit, Beck und jetzt auch Trittin, früher dem Kommunistischen Bund zugehörig. "Tut mir leid", sagen sie heute, als ob es damit getan wäre. Zum Ko. diese Figuren. Schon ihre Schildbürgerpolitik würde reichen, sie nicht zu wählen, aber die vertuschte Pädophilie ist ein Grund, sie aus dem Tempel zu jagen.
  2. #2

    Was wundern wir uns eigentlich?

    Die Kerntruppe der heutigen Grünen besteht aus ehemaligen-K-Gruppenkadern - die seinerzeit Pol Pot, Lenin und Stalin hochleben ließen -, aus z.T. sogar vorbestraften RAF-Unterstützern sowie Straßenschlägern und Politpöblern. Die wenigen intelligenten Vertreter - Otto Schily, Oswald Metzger, Jutta Ditfurth - haben die Partei längst verlassen. Zurückgeblieben sind sudmediokre Studienabbrecher und beruflich verkrachte Existenzen, die ihren Mangel an Esprit, politischem Sachverstand und Fingerspitzengefühl gegenüber Andersdenkenden mit einem Übermaß an Selbstgerechtigekeit und moralinsaurer Schulmeisterei zu kompensieren suchen. Erwarten wir von diesen Grünen allen Ernstes eine selbstkritische und schonungslose Aufarbeitung ihrer eigenen unsäglichen Vergangenheit?
  3. #3

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Vorwürfe gegen Trittin kommen für die Grünen in einem äußerst ungünstigen Moment - eine knappe Woche vor der Bundestagswahl. Es ist davon auszugehen, dass vor allem Union und FDP den Sachverhalt nutzen werden, um den Grünen-Spitzenkandidatin zu attackieren. Schon in der Vergangenheit hatten Vertreter von Schwarz-Gelb im Bund und den Ländern immer wieder versucht, die Grünen mit dem Pädophilie-Vorwurf anzugreifen.
    Forscher bringt Trittin in Verbindung mit Pädophilie-Programm - SPIEGEL ONLINE
    Jaja, die Sünden der Jugend.
    Offensichtlich war der Vorwurf von Schwarz-Gelb nicht ganz aus der Luft gegriffen, wie Trittin nun einräumen musste.
    Immerhin war Herr Walter (oder die geneigte Presse) so freundlich, diesen Sachverhalt erst kurz _nach_ der Wahl in Bayern zu veröffentlichen. Ansonsten hätte das Wahlergebnis dort noch schlechter für die Grünen ausfallen können.
  4. #4

    Dumm gelaufen....

    Wenn man sich so überzeugt vor den Karren hat spannen lassen, fällt die spätere Distanzierung schwer.
  5. #5

    Empörung

    Unglaublich, der Oberlehrer der Nation, unser moralisches Oberhaupt Trittin, der bedauert nur einen Fehler, er soll unverzüglich zurücktreten. Alles andere ist absolut inakzeptabel. Herr Wulf ist auch zurückgetreten, da ging es nur ums Geld und Gier, hier geht es um unsere Kinder.
  6. #6

    Welch Wunder der Zeitpunkt ;-)

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Politologe Franz Walter erforscht im Auftrag der Grünen deren Verstrickungen mit pädophilen Aktivisten - nun erhebt er in der "taz" Vorwürfe gegen den Spitzenkandidaten Trittin: Dieser habe 1981 entsprechende Forderungen in einem Kommunalprogramm presserechtlich verantwortet. Trittin bedauert den Vorgang.

    Forscher bringt Trittin in Verbindung mit Pädophilie-Programm - SPIEGEL ONLINE
    1981, vor 32 Jahren?
    Und jetzt wird das Thema eine Woche vor der Wahl wieder aufgewärmt?
    Wer ahnt dahinter einen verantwortungsbewussten, an der Sache interessierten, aufklärenden Bürger?
    Alles, aber nicht das ;-)
  7. #7

    Und Tschüss....

    Schade, eigentlich hatte ich auf einen Regierungswechsel gehofft, oder zumindest auf einen Ruck durch die Regierungsbank, aber scheinbar wird es darauf hinauslaufen, dass Fr. Merkel ihre Position Bestätigt bekommt. Nicht wegen besonderer Leistung, sondern wegen der Leistung der anderen sich zu demontieren.
  8. #8

    Unschön...

    ...und der Zeit geschuldet, was es aber nicht besser macht. Lediglich die vorbehaltslose Aufklärung der eigenen Geschichte spricht für die Grünen. Eine solche Offenheit und schnelle Aufklärung wäre z.B. bei der katholischen Kirche undenkbar. Dennoch werden Rechtskonservative, Nationalisten und sicher auch frustrierte FDP Anhänger, die eh nie für die Grünen waren, über diese herfallen...
  9. #9

    ...

    Ich finde die Arbeit von Herrn Walter ja durchaus notwendig und gut...aber eine Woche vor der Bundestagswahl sollte der Mann doch soviel Verstand haben, zu wissen, daß jede Äußerung irgendeine Bedeutung hat, egal ob positiv oder negativ für eine Partei oder die andere. Es wäre für die Demokratie durchaus vorteilhaft, wenn man dann auf solche Meldungen verzichten würde, zumal man sie ja in zwei Wochen veröffentlichen kann. Aus demselben Grund ist es ja meines Wissens auch nicht erwünscht, daß Fernsehsender unmittelbar vor der Wahl noch Programme senden, die Stimmung für eine oder andere Partei machen. Nachher stimmen nur wieder Leute aus diesen tagesaktuellen Gründen ab, obwohl es verdammt noch mal für dieses Land auf langfristige Politik ankäme.