"Zwölf Stämme": Christen-Sekte soll Kinder ins Ausland gebracht haben

SPIEGEL ONLINEBei einem Großeinsatz holte die Polizei 40 Kinder aus der Sekte "Zwölf Stämme" in Bayern. Nach SPIEGEL-Informationen lebten Mitglieder der urchristlichen Gruppe aber auch in Sachsen-Anhalt. Dort sind nun mehrere Kinder verschwunden.

Zwölf Stämme: Christen-Sekte sollen Kinder ins Ausland gebracht haben - SPIEGEL ONLINE
  1. #1

    Natürlich muss man Kindesmisshandlung verhindern. Im Vergleich zur Behandlung von Eltern, die ihren Kindern die Genitalien Verstümmeln lassen, erscheint der Zugriff dennoch hart.
  2. #2

    @taglöhner

    Die Genitalverstümmelung ist ein einmaliger Schmerz und hat bleibende Schäden. Verprügeln ist ein regelmäßig wiederkehrender Schmerz. Man kann das schlecht vergleichen, ich als Kind hätte immer wiederkehrenden Schmerz als wesentlich unerträglicher empfunden. Der Zugriff ist genau richtig.
  3. #3

    Zitat von taglöhner Beitrag anzeigen
    Natürlich muss man Kindesmisshandlung verhindern. Im Vergleich zur Behandlung von Eltern, die ihren Kindern die Genitalien Verstümmeln lassen, erscheint der Zugriff dennoch hart.
    Das ist eben der quantitative Unterschied: Wenn eine religiöse Gruppe groß genug ist, wird Kindesmisshandlung legalisiert, damit man deren Wählerstimmen bekommt, sind sie klein, wird durch die Strafjustiz zugeschlagen, damit die selben Politiker anschließend angeben können, sie würden etwas gegen Kindesmisshandlung tun. So ist das in einem Land, die von Christenbrüder regiert wird, die auch auf die Stimmen von Muslim- und Judenbrüder angewiesen sind, damit sie ihrer eigenen Kirchen weiterhin ungestört Privilegien und Geld zuschustern können. Und wer jetzt nur an die C-Parteien denkt: Weit gefehlt, die geben es nur offen zu, eine Religionspartei zu sein, die Grünen, wenn sie ehrlich wären, müssten sich inzwischen sogar zur evangelisch-grünen Partei umbenennen, gegenüber denen ist selbst die CDU noch kirchenfeindlich, soweit es die EKD betrifft.
  4. #4

    Der Staat muß, denn er ist

    verpflichtet, diesen selbst nachwachsenden Rohstoff für seinen Unterhalt und seine Existenz in kontrollierten Verhältnissen aufwachsen, arbeiten zur Zwangsabgabenleistung, zu lassen. Diese störenden Elemente müssen in den vorgegebenen Rahmen sich einpassen, oder werden dazu gezwungen. Das ist die ehrenwerte Demokratie, die von denen so wieso keiner versteht.
  5. #5

    Die Kommentatoren haben Recht!
    Über den Eingriff kann man reden. War er zu hart oder auch nicht?
    Bitte vergesst nicht, dass noch vor nicht all zu langer Zeit Kinder in Deutschland in Schulen von Lehrer mit Stöcken geschlagen wurden. Ich denke die Nachrichtenagentur SPON übertreibt mal einwenig. Vor allem der Gebrauch des Wortes "Sekte" ist nicht mal begründet. Noch vor einer Woche war es eine Glaubensgemeinschaft und nur Klatschzeitschriften benutzten das Wort Sekte.
  6. #6

    Wenn die ihre Kinder ins Ausland bringen, um sie dort weiter foltern zu können, muss man sie eben in Beugehaft nehmen. Ebenso sollte ein generelles Verbot der Sekte erwogen werden. Ich hoffe, dass die Justiz hier mit voller Härte durchgreift, mit "Religionsfreiheit" lassen sich solche Perversionen jedenfalls nicht begründen.
  7. #7

    Religiöser Wahn

    ist generell abzulehnen und wo Auswüchse entstanden sind muss man eingreifen. Sicherlich ist es oft nicht so einfach zwischen den freiheitlichen Grundrechten und dem Schutzbedürfnis von Individuen abzuwägen. Es scheint jedoch so zu sein, dass die etablierten Religionsgemeinschaften nicht genauso kritisch beäugt werden, wie das bei solchen kleinen Gruppen der Fall ist. Für mich persönlich haben diese etablierten Religionen der Menschheit mehr Schaden als Nutzen gebracht, was die Geschichte deutlich belegt. Jetzt geben sie sich zwar zahmer, nachdem sie sich vergeblich der Menschheitsaufklärung widersetzt haben, wenn man mal den Islam ausnimmt, jedoch sollte man hier die Zügel nicht zu locker lassen. Deshalb nicht von den karitativen Aktivitäten täuschen lassen, die steuerlich finanziert als Wohltätigkeit
  8. #8

    @optional

    Als ob die Menschheit sterben würde, weil Kinder in der Grundschule lernen, dass ein Mann auch einen anderen Mann lieb haben kann. Das ändert für die 95(?)% später heterosexuell lebenden Schülern eine Randinformation, für die anderen 5 % ist das aber eine enorme Hilfe, die später homosexuell leben. Ich frage mich wirklich, was ihr Problem ist. Zum Glück sind solche Menschen wie Sie in der Minderheit.
  9. #9

    Hausse fuer Haftanstalten

    Zitat von el_comandante Beitrag anzeigen
    Wenn die ihre Kinder ins Ausland bringen, um sie dort weiter foltern zu können, muss man sie eben in Beugehaft nehmen. Ebenso sollte ein generelles Verbot der Sekte erwogen werden. Ich hoffe, dass die Justiz hier mit voller Härte durchgreift, mit "Religionsfreiheit" lassen sich solche Perversionen jedenfalls nicht begründen.
    Sie plaedieren demgemäß weiterhin fuer Beugehaft, so hoffe ich, gegen Eltern, die dulden, dass ihre Kinder andere Kinder twitter-terrorisieren bzw. "foltern", sie vorbehaltlos gegen Lehrer in Schutz nehmen, oder ihnen auch sonst - ich denke da z.B. an Drogen - wenig Grenzen setzen.