Vorstandsumbau: Commerzbank-Manager fordern sieben Millionen Euro Abfindung

REUTERSZwei Vorstände sollen die Commerzbank verlassen - im Gegenzug verlangen sie laut "Welt" eine saftige Abfindung von sieben Millionen Euro. Die Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat unterstützen das, Bank und Bund wollen deutlich weniger zahlen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...-a-921571.html
  1. #1

    Brauchen wir noch eine Bank, die einfach so weiter macht wie bisher?

    Werbespruch der Coba.

    Anscheinend lautet die Antwort des Managements "Ja!".

    Einfach ohne Abfindung feuern, die Bagage. Für die Etagen druntern gibt's auch nix.
  2. #2

    Bund und Bank soso

    Also Bund und Bank wollen weniger zahlen, als im Vertrag steht. Nun denn, fröhliches Klage verlieren. Jeder, der da denen weniger zahlen will, wie ihnen zusteht, sollte sich ein Begründung überlegen. Wenn die begründung schlecht ist, sollte man ihn rauswerfen mit seiner gefundenen Begründung.

    Einen Vorstand mit seinem üblichen Dienstvertrag werde ich nur los, wenn ich die dortigen Bedingungen für die Trennung erfülle. Wenn ich die Leute einstlele mit zwei Jahresgehältern, dann muss ich die auch zahlen. Wenn das Dummköpfe und Versager, wie der Rest vom Vorstand wären, dann okay. Aber scheinbar sind die beiden den anderen gefährlich, weil einäugig.
  3. #3

    Offensichtlich wäre es billiger die Leute bis zu Ihrem Amtsende zu beschäftigen als sie gehen zu lassen, warum sollen Sie also trotzdem gehen, wenn Sie nichts falsch gemacht haben? Das sind doch bloß politische Gründe.
  4. #4

    Herrlich

    Ach wie schön ist das, Steuermillionen rauszuwerfen. Wie viele Millionen von Arbeitern und Angestellten werden entlassen im Zuge von Umstrukturierungen, ohne dass sie sich etwas zu Schulden kommen ließen
    In dieser Situation war ich auch mal gewesen: Abfindung? Fehlanzeige
  5. #5

    Hammel

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Zwei Vorstände sollen die Commerzbank verlassen - im Gegenzug verlangen sie laut "Welt" eine saftige Abfindung von sieben Millionen Euro. Die Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat unterstützen das, Bank und Bund wollen deutlich weniger zahlen.

    Commerzbank-Manager fordern sieben Millionen Euro Abfindung - SPIEGEL ONLINE
    Wer sind denn die "Arbeitnehmervertreter" in der Commerzbank, die Mehrfachmillionäre aus den "Managern" machen wollen? Gibt es eine bisher unbekannte GfM (Gewerkschaft für Manager), in der sich solche Leute organisieren können? Es kann doch keine Gewerkschaft innerhalb des DGB sein - oder doch? Sollte die DAG im Spiel sein? Das fragt sich ein alter Neidhammel...
  6. #6

    Für was eine Abfindung?

    "...Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat unterstützen das". Spinne ich - die bringen die Bank an den Rand des Abgrundes und wollen dafür eine Abfindung. Müssen die nicht noch Geld zurückzahlen. Ich bin wirklich kein Linker, ab so Funktioniert auch Kapitalismus nicht.
  7. #7

    Schlimme Probleme diese Herren ...

    7 Millionen gesamt - Respekt, so viel Chuzpe muss man erstmal haben, auch wenn man nichts 'verbrochen' hat. Selbst eine Million finde ich jetzt nicht unbedingt bescheiden, aber wir doofen Otto Normalverbraucher und heimlichen Bankenretter haben wohl auch nicht den Horizont, um solche Dimensionen standesgemäß zu würdigen. Da warte ich doch lieber, bis ich mal wieder (nach 6 Jahren) eine Gehaltserhöhung erhalte, die wenigstens die Inflation bzw. den Kaufkraftverlust ausgleicht. Da weiss man, was man hat ... guten Abend (Deutschland).
  8. #8

    Na dann fröhliches bezahlen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Zwei Vorstände sollen die Commerzbank verlassen - im Gegenzug verlangen sie laut "Welt" eine saftige Abfindung von sieben Millionen Euro. Die Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat unterstützen das, Bank und Bund wollen deutlich weniger zahlen.

    Commerzbank-Manager fordern sieben Millionen Euro Abfindung - SPIEGEL ONLINE
    Wenn einige vom Bund meinen, sich vor eingegangen Verpflichtungen zu drücken, werden Sie die bittere Erfahrung machen müssen, dass sie verklagt werden und dann den Prozess zurecht verlieren. Einseitiges Zurücktreten von Verträgen darf selbst unser lieber Staat nicht, auch wenn es sich in der Öffentlichkeit gut verkaufen lässt, weil dieses "Pack" nur das verdient hat, was der Staat als "gerecht" erachtet. Wenn ich einer der Vorstände wäre, die gehen müssten, würde ich bei solchen Statements die Herren von der CoBank und den Staatseignern mit dem Nasenring durch die Manege führen.

    Lieber Staat & CoBank: Zahlt einfach das, was den Herren vertraglich zusteht und lasst sie gehen. Wenn euch solche Verträge in Zukunft nicht gefallen, schließt andere ab. Je nachdem, wie interessant die neuen Verträge sind, wird sich entsprechend qualifiziertes Personal finden. Das ist die preisgünstigste Variante, die ihr machen könnt. Jeder Unternehmer lernt das binnen Jahresfrist, wenn er Leute beschäftigt. Das ist das kleine 1Mal1s des Unternehmertums. Ihr seid gerade im Lernprozess angekommen. Herzlichen Glückwunsch :).
  9. #9

    "Die beiden haben im vergangenen Jahr jeweils gut 1,2 Millionen Euro verdient."

    Ob die beiden das Geld wirklich verdient haben, möchte ich doch sehr bezweifeln... schön, wie die deutsche Sprache dann doch ab und zu für schöne Stilblüten zu haben ist.
    Mag ja sein, daß man in solchen Kreisen findet, ein solches Gehalt "stehe einem zu", aber als normalem Angestellten kommt in einem angesichts solcher Zahlen schon eine leichte Wut auf. Absolut abgehoben, diese Menschen.