Henry Paulson: Ex-US-Finanzminister warnt vor neuer Finanzkrise

Reuters"Es gibt eine Reihe von Problemen": Der ehemalige US-Finanzminister Paulson hat vor neuen Gefahren für das globale Bankensystem gewarnt. Es gebe keine Fortschritte beim Umgang mit Schattenbanken, das Dilemma der systemrelevanten Institute sei ungelöst.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-921548.html
  1. #1

    Sehr wahr ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Paulson schlägt mit Blick auf die systemrelevanten Großbanken vor:
    "Das 'too big to fail'-Phänomen ist......
    Sehr gute, wahrscheinlich zielführende und wirksame Vorschläge.
    Ob sie gegen die Bankenlobby durchgesetzt werden könnten,
    das werden wir sehen. Aber selbst die Banker scheinen nun kalte Füße
    zu kriegen. Wie sichtbare finanzpolitische Hektik überall beweist.
  2. #2

    grosse Unternehmen genießen zu viele Vorteile

    der vom Gesetzgeber definierte Rahmen fördert Grossunternehmen das ist die Wurzel des Übels.

    Das sind Gesetze und Vorschriften und vor allem das Steuerrecht.
  3. #3

    da spricht einer, dessen Arbeitgeber..

    ..in höchstem Masse von den Krisen und Kriegen die USA mitverantwortet , profitiert Siehe Rolle von GS vor und während des Irakkrieges, siehe EU-Krise und Rolle von GS bei Spanien, Italien, Griechenland usf....
  4. #4

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    "Es gibt eine Reihe von Problemen": Der ehemalige US-Finanzminister Paulson hat vor neuen Gefahren für das globale Bankensystem gewarnt. Es gebe keine Fortschritte beim Umgang mit Schattenbanken, das Dilemma der systemrelevanten Institute sei ungelöst.

    Ex-US-Finanzminister Paulson warnt vor neuer Finanzkrise - SPIEGEL ONLINE
    Tja, entgegen aller Beteuerungen, jetzt vor der Wahl insbesondere auch unserer Politiker Merkel, Schäuble, ist nichts passiert. Wir stehen genauso da wie 2007. Die Bankster bereichern sich genauso schamlos, nur vielleicht etwas weniger spektakulär. Die Banken gehen genau die gleichen Risiken ein ohne mehr Sicherheit, sprich: Eigenkapitalquote, und und und. Jetzt wird sogar noch die, eigentlich lächerlich geringe, Spekulationssteuer auf europäischer Ebene torpediert.

    Das Umverteilungsfest von unten nach oben hat eigentlich erst so richtig begonnen.

    Aber laut Merkel und ihrer Bande (von Leyen, Altmaier, Schäuble, ...) ist ja alles gut.
  5. #5

    paulsen, da war doch was-oder?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    "Es gibt eine Reihe von Problemen": Der ehemalige US-Finanzminister Paulson hat vor neuen Gefahren für das globale Bankensystem gewarnt. Es gebe keine Fortschritte beim Umgang mit Schattenbanken, das Dilemma der systemrelevanten Institute sei ungelöst.

    Ex-US-Finanzminister Paulson warnt vor neuer Finanzkrise - SPIEGEL ONLINE
    war das nicht dieser goldmann-boy, der als minister lehmann den todesstoß versetzt hat? nicht zuletzt ,um "seiner" .....firma goldm.-sachs einen rivalen aus dem weg zu räumen.
    dieser mensch "sorgt" sich also und will jetzt, da er keine macht mehr hat plötzlich strenger regulieren...- ein schelm
  6. #6

    Da bei uns Deutsche Bank Kanzler bleibt...

    wird weiter durch Schwarz-Gelb die nächste Bankenrettung wieder mit Niedrigstzinsen und damit Zugriff auf die Altersversorgung erfolgen.

    Wer "Wahlareana" oder den Zweikampf zw. Merkel und Steinbrück brauch um zu WISSEN wen er wählen kann, dem ist nicht mehr zu helfen nach 4 Jahren der Umverteilung von unten nach oben!
  7. #7

    Sinnvoll

    In Europa haben wir auch nicht viel dazu hinbekommen. Aber es wäre dann mal zeit etwas zu ändern. Banken haben hier auch bereits genug angerichtet von Griechenland bis Irland und wir tun so als wäre es in Ordnung Milliarden rein zu Pumpen. Parallel dazu jammert der Staat das er so und so viel in die Rentenkasse finanzieren muss..... Verkehrte Welt!!
  8. #8

    Auf ein neues!

    Es geht also weiter. Wer hätte das gedacht! Schäuble und Konsorten haben einfach die Sache Totgeschwiegen, "wird schon keiner merken", oder sie verstehen es einfach nicht. Die Merkel sagt sowieso nie etwas und wenn, dann bleibt es bei Schall und Rauch. Hauptsache IHRE Einkommen bleiben erhalten. Wann werde wir endlich begreifen, dass wir die Deppen sind und wählen diesen üblen Haufen demokratisch ab.
  9. #9

    selbstverständlich

    Ist die nächste Bankenkrise in Aussicht. Daran werden wir uns gewöhnen müssen in einer Welt, in der das Wirtschaftswachstum der überproportional steigenden Zinslast nicht mehr zu folgen vermag. Ein unumgängliches Problem eines Zins - und schuldenbasierten Wirtschaftssystems, das sich auf Dauer unweigerlich selbst zerstört. Das Ende wird umso härter und brutaler kommen, je länger das System künstlich am Leben erhalten wird, und genau das ist schon seit längerem der Fall.