Arbeitsmarkt: Deutscher Aufschwung geht an Ausländern vorbei

DPAAusländer haben es dem DIW zufolge auf dem Arbeitsmarkt deutlich schwerer als Menschen mit deutschem Pass - allerdings mit Unterschieden je nach Nationalität. Während jeder zweite Libanese ohne Job ist, sind Rumänen sogar seltener arbeitslos als Deutsche.

Deutscher Aufschwung am Arbeitsmarkt geht an Ausländern vorbei - SPIEGEL ONLINE
  1. #1

    Arbeitslosigkeit und Bildung

    Das ist ja wieder einmal ungerecht. Da müssen die Deutschen schnell ihren ausgleichenden Beitrag leisten. Also gemäß Sigmar Gabriel Hausaufgaben und Fleiß verbieten, dann steigt die Arbeitslosenquote der Deutschen ohne Migrationshintergrund ganz schnell an.
  2. #2

    optional

    Wenn 25% ohne Schulbildung sind, was sind dann die Gründe für die anderen 10-15% Arbeitslosigkeit? Der Diskriminierungsaspekt kommt hier leider viel zu kurz. Bildung ist ein Thema klar, aber auch gebildete Ausländer oder deutsche mit migrationshintergrund haben es schwerer auf dem Arbeitsmarkt.
    Ich weiß von einer Freundin, dass Fortbildungsmaßnahmen des Arbeitsamtes bevorzugt an Deutsche ohne Migrationshintergrund vergeben werden.
    Außerdem stellen immernoch Menschen Menschen ein. Wie sollte es also da nicht zu Diskriminierung kommen?
  3. #3

    Nicht nur

    an Ausländern...
  4. #4

    Welcher Aufschwung

    Rosarote Brillen können die grassierende Verarmung in diesem Land ebensowenig "schön" werden lassen wie die unermüdliche Betonung eines "Aufschwungs" wo die Früchte in den schon vollen Körben landen, deren "Anziehungskraft" solange groß genug dafür ist, bis man seine Privilegien für eine gerechtere Verteilung opfert, die am Ende allen nützt, wie diese Privilegiendekadenz den Mehrheiten schadet.
  5. #5

    Schlussfolgerung ???

    Zitat: "Demnach leiden vor allem Menschen aus dem Libanon unter Arbeitslosigkeit, die Quote liegt bei 55 Prozent. Auch unter Irakern (46 Prozent), Afghanen (37,5 Prozent) und Iranern (37,1 Prozent) sind besonders viele Menschen ohne Job. Die Erklärung dafür: Die Menschen aus diesen Ländern reisen in der Regel nicht aus beruflichen Gründen nach Deutschland ein, sondern weil in ihren Ländern Krieg herrscht oder sie aus politischen oder religiösen Gründen verfolgt werden." Zitat Ende.

    Könnte es nicht daran liegen, dass Asylbewerber gar nicht arbeiten dürfen ?
  6. #6

    Welche Migranten voellig fehlen

    Von arbeitslosen Chinesen, Koreanern, Japanern, Vietnamesen ist auffaelligerweise nie die Rede.
    Zumeist ordentlich bis sehr gut ausgebildet, werden die auch selten arbeitslos, oder machen etwas in Eigenregie.

    Und die Informationen zu "Rumaenen" wundern eher auch nicht.
    Unter der Gruppe der -arbeitsuchenden- Rumaenen gibt es zum einen, und teils gut bis hervorragend -auch in D. oder in einem anderen Ausland- ausgebildete Fachkraefte (nicht selten mit FH-o.Uni-Abschluss, teils Promotion), und eine andere, wachsende Gruppe aus diesem Land, die nun auch selten "regulaere Beschaeftigung" erlangen will, und auch keinerlei Chancen auf dem Arbeitsmarkt D. haette, ist statistisch unerfasst.
  7. #7

    tja...

    den irakern, libanesen, afghanen, libanesen mit ihren groß-familien reichen in der regel die hartz iv leistungen. mit miete kommen da schnell mal 2 bis 3000 euronen zusammen! warum also arbeiten??? bin gespannt ob dieses posting ausnahmsweise durch die zensur kommt? ausländerfeindlicher inhalt ist ja net zu erkennen u. regelsätze kann ja jeder zusammenaddieren... ;)
  8. #8

    Vielleicht wäre es sogar sinnvoll, die Statistik um das wurde Thema...

    ...will am Arbeitsmarkt teilhaben oder will nicht am Arbeitsmarkt teilhaben zu ergänzen....
  9. #9

    Schulbildung

    Der deutsche Michel muss sich entscheiden, für die betroffenen Kinder und Erwachsenen mehr schulische und berufliche Förderung zu bezahlen. Das könnte nachhaltig helfen. Alternative: Jammern über die vielen Ausländer UND jammern, weil die Rentenbeitragszahler immer weniger werden. Vermutlich wird der deutsche Michel sich für Letzteres entscheiden. Nach uns die Sintflut...