Interview zum Klimawandel: Wie Journalisten Forschungsergebnisse filtern

AFPWie gefährlich ist der Klimawandel? Die meisten Menschen sind auf Massenmedien angewiesen, um der Debatte folgen zu können. Eine Umfrage enthüllt, wie Journalisten die Ergebnisse der Wissenschaft filtern.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...-a-920873.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wie gefährlich ist der Klimawandel? Die meisten Menschen sind auf Massenmedien angewiesen, um der Debatte folgen zu können. Eine Umfrage enthüllt, wie Journalisten die Ergebnisse der Wissenschaft filtern.

    Medien und Wissenschaft Umfrage unter Journalisten zur Klimaforschung - SPIEGEL ONLINE
    Natürlich ein hochinteressante Thema, zu dem Vieles zu sagen ist!
    Das grosse Problem, über ein wissenschaftliches Thema kann man nicht via Umfrage abstimmen. Auch der Wahrheitsgehalt der Veröffentlichungen hat mit Wissenschaft nichts zu tun.

    Was mich am Artikel verblüfft hat, war die Aussage: Je rechter, desto skeptischer!
    Da muss ich mal genau drüber nachdenken.
  2. #2

    Die eierlegende Wollmilchklimasau.

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wie gefährlich ist der Klimawandel? Die meisten Menschen sind auf Massenmedien angewiesen, um der Debatte folgen zu können. Eine Umfrage enthüllt, wie Journalisten die Ergebnisse der Wissenschaft filtern.

    Medien und Wissenschaft Umfrage unter Journalisten zur Klimaforschung - SPIEGEL ONLINE
    Das Klima-Thema ist Klondike für die Journalisten.
    Es ist halt wie mit dem Wetter: keiner weiß genau, was kommt, und jeden Tag ist was neues.

    Übrigens, der beste Skeptiker ist das Klima selbst.
    Sie will nämlich gar nicht auf die so genannten "staatlich bezahlten Klimawissenschaftler" hören.

    Anstatt Erwärmung kommt jetzt die globale Abkühlung.
    Mindestens bis 2050.

    Global cooling: Arctic ice caps grows by 60% against global warming predictions | Mail Online
  3. #3

    erdfeschichtlich

    ist Klimawandel was normales....

    da sind die 60.000 die es anscheinend den Homo Sapiens gibt nur ein wimpernschlag... in den Erdzeiten...

    sicheinzubilden man sei der "wandler"... grenzt schon an hochmuth.....

    vorallem ein Vulkan ausbruch und ads gesamte Klimamodell leigt am boden der MAthematik
  4. #4

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Je stärker Journalisten Advokaten für ökologische Reformen sein wollen [...]
    Vergessen scheint Hanns Joachim Friedrichs berühmtes Motto:

    "Einen guten Journalisten erkennt man daran, dass er sich nicht gemein macht mit einer Sache, auch nicht mit einer guten Sache."

    Der moderne deutsche Journalist will nicht mehr informieren oder aufdecken, er will erziehen und lenken.
    Und beraubt sich dadurch selbst seiner Glaubwürdigkeit.
  5. #5

    Obwohl ich nicht....

    ....zu den Klimaskeptikern gehöre, ist eine voreingenommene, politisch gefärbte und kritikfreie Haltung gegenüber wissenschaftlichen Ergebnissen ein Umstand, der die Ergebnisse wissenschaftlicher Arbeit letztendlich schwächt und relativiert. Ergebnisse müssen sich allen Falsifikationsversuchen stellen. Und das sollten Journalisten eben nicht verhindern, auch wenn sich die "vierte Gewalt" zunehmend über das Parteibuch definiert (zeigen der Spiegel und Spon dieser Tage einmal wieder exemplarisch). Die üblichen Kommentare a la "Klimakirche", die dieses Forum wohl einmal wieder füllen werden, sind allerdings ebenfalls überflüssig. In Hoffung auf mehr Sachlichkeit und die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt....
  6. #6

    Zitat von omarius Beitrag anzeigen
    ist Klimawandel was normales....

    da sind die 60.000 die es anscheinend den Homo Sapiens gibt nur ein wimpernschlag... in den Erdzeiten...

    sicheinzubilden man sei der "wandler"... grenzt schon an hochmuth.....

    vorallem ein Vulkan ausbruch und ads gesamte Klimamodell leigt am boden der MAthematik
    Naja, der Homo Sapiens hat mit Ach und Krach die Eiszeit überlebt.
    Das ist eigentlich das, was wir heute auf keinen Fall mehr möchten.
    Aber glücklicherweise sagen ja die meisten Journalisten eine Klimaerwärmung voraus.
    Bis auf die Journalisten, die der rechten Szene zuzuordnen sind.
    Die sind eher skeptisch.
    Man sollte über das Ganze echt mal eine Volksabstimmung machen! :-)
    [/Ironie]
  7. #7

    #4 @nichtpazifist: Danke....

    für Ihren Beitrag und vor allem für das Zitat. Ich gebe Ihnen völlig recht, aber, wie gesagt, die Hoffnung stirbt zuletzt...
  8. #8

    Rot-grüne Journaille?

    Zitat: "Allerdings sehen sich überhaupt nur sechs Prozent der Studienteilnehmer rechts der Mitte. 70 Prozent der Klimajournalisten hingegen stufen sich als links der Mitte ein; ein Viertel sieht sich genau in der Mitte."

    Also stimmt das mit der "rot-grünen Journaille" tatsächlich? Hätte ich nicht geglaubt (und wird wohl auch nicht veröffentlicht, urggs). aj
  9. #9

    Klimawandel

    Zitat von omarius Beitrag anzeigen
    ist Klimawandel was normales....

    da sind die 60.000 die es anscheinend den Homo Sapiens gibt nur ein wimpernschlag... in den Erdzeiten...

    sicheinzubilden man sei der "wandler"... grenzt schon an hochmuth.....

    vorallem ein Vulkan ausbruch und ads gesamte Klimamodell leigt am boden der MAthematik
    Es geht ja nicht mehr darum, dass er stattfindet, dazu ist die Statistik (Mathematik) mittlerweile ausreichend konfident. Es geht darum wie die Konsequenzen einzuordnen sind. Panik oder cool bleiben.