Schreibabys: Erste Hilfe bei Brüll-Attacken

CorbisWenn Neugeborene ständig schreien, treibt das ihre Eltern in die totale Erschöpfung. Wo liegen die Ursachen für das Gebrüll? Schrei-Ambulanzen unterstützen die Gestressten beim Umgang mit ihrem anstrengenden Nachwuchs.

http://www.spiegel.de/gesundheit/dia...-a-920689.html
  1. #1

    Wie jetzt...

    "Ein abendlicher Restaurantbesuch oder selbst Krabbelkurse sind für diese Kinder oft schwer zu verkraften", so Schneider. "

    Ich dachte Kinder ab 8 Wochen könne man ohne Bedenken in die Krippe geben, das sei kein Problem für die Kinder und die Mutter kann sich ohne weitere Sorgen um ihre Karriere kümmern...

    Jetzt ist das doch nicht möglich? Und wie sieht es nach einem Jahr aus? Also dann, wenn die SPD kein Betreuungsgeld mehr zahlen möchte? Können diese leicht erregbaren Kinder dann in eine Krippe abgeschoben werden, oder muss ein Elternteil dann zu Hause bleiben - ohne Anspruch auf Betreuungsgeld?
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wenn Neugeborene ständig schreien, treibt das ihre Eltern in die totale Erschöpfung. Wo liegen die Ursachen für das Gebrüll? Schrei-Ambulanzen unterstützen die Gestressten beim Umgang mit ihrem anstrengenden Nachwuchs.

    Schreikinder: Was Eltern von Schreibabys tun können - SPIEGEL ONLINE
    Komischerweise liegen diese 2 Stunden offenbar immer genau in der Zeit, wo ich mit Bus und Bahn fahre. Aber da lassen die Eltern die Kinder ohne Ende rumbrüllen, was das Zeug hält und ich entnervt mich verp... natürlich mit einen Spruch an die sog. "Eltern". Ich empfinde es als unverschämt und frech, wenn die Eltern meinen, ich muss das bei meinem 10-12 Stunden Arbeitstag immer abkönnen! Natürlich guckt die halbe Bahn, wenn man diese Leute in die Schranken weist und ihnen die Grenzen aufzeigt, wo die Toleranz am Ende ist! Offenbar kennt die heutige Familienjugend sowas nimmer! Dann muss ich mich permanent anpöbeln lassen, man fährt einem über die Füße mit dem Kinderwagen. Ich könnte Stories erzählen!
    Sowas lasse ich nicht durchgehen!
  3. #3

    Nur 20-25%

    Ich sitze gerade mit meinem dritten Baby, und kann es mir kaum vorstellen, dass nicht ALLE Eltern unter einem schreienden Kind leiden.
    Reizüberflutung ist häufig das Problem, das haben wir oft erlebt. Unser erstes Kind, ein Sohn, hat eine strenge Routine gebraucht, dann ging es sehr gut. Unsere Mädchen waren beide sehr viel einfacher, vielleicht, weil wir die Routine schon hatten.
    Mein Tip an Eltern mit einem anstrengenden Baby: Hilfe annehmen, und nicht so hart mit sich selbst sein. Eltern, die niemals Probleme oder anstrengende Tage haben, sagen schlicht nicht die Wahrheit. Es wird besser, versprochen.
  4. #4

    Stillen!

    Das Allerwichtigste Hilfsmittel wird hier leider noch nicht einmal erwähnt: Stillen! Nicht umsonst ist der Wortstamm "still" - das Baby beruhigt sich, weil es Körperkontakt spürt, den vertrauten Herzschlag der Mutter hört, ihren Geruch wahrnimmt. Eine gute Stillberaterin, auch in einer Schreiambulanz, kann der Mutter zeigen, wie sie "gelassen" bleibt - und dann kann sie das Kind IMMER, wenn es anfängt zu schreien oder zu meckern, anlegen. Stillen nach Bedarf hilft am allerbesten bei derartigen Problem. Ihr zufriedenes Kind wird es Ihnen danken!
  5. #5

    Pucken

    Ein Tipp, der bei uns geholfen hat: Pucken.
    Das stößt bei manchen Erwachsenen auf Abwehr, tut dem Kind aber nichts, sondern hilft ihm, die Reizflut besser zu verarbeiten.

    Als unsere Kleine mal Schreiattacken hatte, hab ich das vor dem völligen Zusammenbruch auch mal probiert und es war schlagartig Ruhe mit einem zufriedenen Babygesicht.
  6. #6

    optional

    "Regulationsgestörte Kinder"? Wieder solch ein Modebegriff, gab's früher nicht und braucht man heute auch nicht. Meine Diagnose: geschätzte 60 bis 80 Prozent der Schreiursachen gehen wahrscheinlich auf Schmerzen/Unwohlsein durch Impfungen zurück, Rest lasse ich mal offen.
  7. #7

    Zitat von Clue125 Beitrag anzeigen
    Das Allerwichtigste Hilfsmittel wird hier leider noch nicht einmal erwähnt: Stillen! Nicht umsonst ist der Wortstamm "still" - das Baby beruhigt sich, weil es Körperkontakt spürt, den vertrauten Herzschlag der Mutter hört, ihren Geruch wahrnimmt. Eine gute Stillberaterin, auch in einer Schreiambulanz, kann der Mutter zeigen, wie sie "gelassen" bleibt - und dann kann sie das Kind IMMER, wenn es anfängt zu schreien oder zu meckern, anlegen. Stillen nach Bedarf hilft am allerbesten bei derartigen Problem. Ihr zufriedenes Kind wird es Ihnen danken!
    100% korrekt.
  8. #8

    Umstritten

    Zitat von cekay1 Beitrag anzeigen
    Liegt häufig an der falschen Babynahrung wer hier im Forum liesst was andere Eltern schreiben: Enfamil ProSobee - Enfamil
    Auf Sojaprodukte sollte bei der Ernährung von Kindern und Heranwachsenden, aufgrund einiger kritischer Inhaltsstoffe, möglichst verzichtet werden.
    Besonders zu erwähnen sind hier die Isoflavonoide.
  9. #9

    Termingeburt?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wenn Neugeborene ständig schreien, treibt das ihre Eltern in die totale Erschöpfung. Wo liegen die Ursachen für das Gebrüll? Schrei-Ambulanzen unterstützen die Gestressten beim Umgang mit ihrem anstrengenden Nachwuchs.

    Schreikinder: Was Eltern von Schreibabys tun können - SPIEGEL ONLINE
    Interessant wäre in diesem Zusammenhang auch, ob das übermäßige Schreien vor Allem bei Kindern auftritt, die auf unnatürlichem Wege (in der Regel Kaiserschnitt) zur Welt gebracht und/oder nach der Geburt von der Mutter ferngehalten wurden. Beides schadet der Mutter-Kind-Bindung und beeinträchtigt die Psychegesundheit des Kindes erheblich. Ich kann nur jeder werdenden Mutter raten, ihr Kind auf natürliche Weise zur Welt zu bringen und sich nicht auf Termingeburten einzulassen. Wenn der Schädel des Babys nicht den vorgesehenen "Geburtsweg" mit "Engstelle" nimmt, durch die Druck auf den Schädel ausgeübt wird, der wichtig ist, steigt die Wahrscheinlichkeit für psychische Störungen beim Kind. Außerdem entgeht der Mutter dadurch oftmals ein orgasmusähnliches Erlebnis, welches für sie lebensverändert wundervoll sein kann. Müttern, die bei der Geburt unter zu starken Schmerzmitteln stehen, kann dieses Erlebnis ebenfalls verwehrt bleiben.

    Ein Kaiserschnitt sollte ausschließlich dann in Betracht gezogen werden, wenn das Leben der Mutter oder des Kindes gefährdet ist.