Kunstprojekt: Lego-Roboter umgeht Kindle-Kopierschutz

Vimeo Spielzeug versus Kopierschutz: Ein Wiener Wissenschaftler hat einen Lego-Mindstorms-Roboter so programmiert, dass er E-Books von Kindle-Readern kopieren kann. Der Vorgang ist nett anzusehen, aber alles andere als effizient.

http://www.spiegel.de/netzwelt/gadge...-a-921170.html
  1. #1

    Nette Idee. Also nicht die Kopiertechnik, sondern das ganze als „Kunstwerk“ zu präsentieren, um die Absurdität dieser DRM-Systeme vorzuführen.

    Auf die gleiche Weise hätte man übrigens auch jeden Kopierschutz von Musikdateien von Anfang an umgehen können. Einfach das Ausgangssignal der Soundkarte mit einer zweiten Soundkarte wieder digitalisieren. Ich habe daher diese ganze DRM-Debatte nie wirklich verstanden.
  2. #2

    Bah

    Kreativer wäre es, wenn der Bot, das eBook abtippen würde.
  3. #3

    Calibre

    heisst die beliebte und legale Software, mit der man eBooks auf PCs verwalten kann, und wer Calibre plus den Namen seines eBook-Readers googelt, bekommt auch schnell raus, wo es ein entsprechendes Software Update gibt (und wie man es installiert), mit dem man auf den Kindle direkt zugreifen und seine Inhalte frei lesbar machen kann.
    Natürlich nur zu persönlichen Archivzwecken; Alles andere wäre ja ... also ... quasi undenkbar,
  4. #4

    Inwiefern

    ist denn dieses Verfahren ineffizient? Dazu hätte man gerne einen Hauch einer Begründung statt der Wiederholung der Behauptung gelesen.
  5. #5

    Mit mir nicht

    Ich habe nicht vor irgendwelche Raubkopien zu verbreiten, aber ich bin altmodisch, wenn ich etwas kaufe gehört es mir und wenn ich will verschenke ich es weiter. Jedwedes Gerät oder jedwede Software, welche mir das streitig macht, kommt bei mir nicht ins Haus. Das bedeutet: Amazon wird mir nie einen Kindle verkaufen können.
  6. #6

    Zitat von ellereller Beitrag anzeigen
    ist denn dieses Verfahren ineffizient? Dazu hätte man gerne einen Hauch einer Begründung statt der Wiederholung der Behauptung gelesen.
    Es ist effektiv in dem Sinne, dass der gewünschte Effekt (eine Textdatei, die eine Kopie des eBookes ist) eintritt. Es ist aber ineffizient, weil es deutlich schnellere Methoden gibt. Man kann den Kopierschutz z.B. des Kindle-eBook-Readers auch mit entsprechenden Programmen beseitigen, was in Sekundenschnelle geht und nicht Seite für Seite durchblättern muss.
  7. #7

    Total

    bescheuert, aber ich finde es köstlich! Hut ab, Herr Künstler!
  8. #8

    optional

    Und jetzt kann man den DRM-Firmen viel Spaß wünschen, etwas gegen diesen Kopierschutz-Umgehungs-Mechanismus zu entwickeln. Dürfte ganz schön schwer werden.
  9. #9

    Zitat von Dec Beitrag anzeigen
    Und jetzt kann man den DRM-Firmen viel Spaß wünschen, etwas gegen diesen Kopierschutz-Umgehungs-Mechanismus zu entwickeln. Dürfte ganz schön schwer werden.
    Bei gedruckten Büchern hat man doch mal Farben bzw. bestimmte Farbverläufe benutzt um ein Scannen bzw. Kopieren zu verhindern oder zu erschweren.
    Ähnliches könnte man jetzt auch bei E-Books machen, allerdings braucht man dazu E-Book Reader mit farbigem E-Ink.