Thema Jugendgewalt bei Günther Jauch: Zusammenprall mit der Realität

DPADer Bundesinnenminister, ein Jugendrichter, ein leibhaftiges Opfer: Eigentlich war es eine spannende Runde, die bei Günther Jauch zum Talk über Jugendgewalt erschienen war. Wenn es nur einen Moderator gegeben hätte, der dem Gespräch eine Linie gibt.

http://www.spiegel.de/kultur/tv/guen...-a-921100.html
  1. #1

    Passt wie die.....

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Bundesinnenminister, ein Jugendrichter, ein leibhaftiges Opfer: Eigentlich war es ein
    ....Faust auf´s Auge!

    Im Wahlkampfendspurt das Thema innere Sicherheit thematisieren, vor allem mit Friedrich in der talk-Runde, kommt immer gut an beim Wähler. Jauch ist jeden cent "wert"!
  2. #2

    ....

    ach der stramm SPD - nahe Herr Jauch,
    wir hätten gern eine Sendung zum Einsatz der USA in Syrien gehabt, Jugendgewalt hatten wir schon so oft und mir liegt im Moment der Konflikt etwas näher. Könnte ja sein, wir betrauern nachher unsere Jugendlichen ( in der Bundeswehr) die bei einem Flächenbrand ihr Leben lassen müssen.
  3. #3

    ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Bundesinnenminister, ein Jugendrichter, ein leibhaftiges Opfer: Eigentlich war es ein
    Jauch ist halt untauglich für dieses Format!
  4. #4

    optional

    "Die Statistik spricht ohnehin eine eindeutige Sprache: Seit fünf Jahren geht die Zahl der von Jugendlichen verübten Gewalttaten zurück."
    Die Statistik in der Sendung verdeutlichte aber auch, dass die Straftaten, die sich seit 1992 bis 2008 verdreifacht hatten nunmehr immer noch doppelt so häufig verzeichnet sind. Entwarnung kann ohnehin nicht gegeben werden, denn selbst der Stand von 1992 war ja hoch genug, um sich aktive Maßnahmen zu überlegen. Richter "Gnadenlos" (warum eigentlich?) verlangte ein breiteres Instrumentarium und schnellere Wege bis zur Verurteilung...nichts Neues, denn das ist seit dem immer langsameren Mahlen der Mühlen ein Dauerthema. Das geeignetste Mittel wäre sicher, junge Menschen, die auffällig werden, früher als bisher aus ihrem Umfeld in ein geordneteres zu überführen und nicht abzuwarten, bis sich die Straftaten weiter anhäufen. Schnellere Inobhutnahme durch das Jugendamt und geeignete Betreuungsformen lassen sicher in einigen Fällen vermeiden, dass aus Tätern Intensivtäter werden.
  5. #5

    ARD-Obere

    An jeden Sonntagabend, an dem ich mir Jauch antue, frage ich mich, welcher Teufel die ARD-Oberen geritten hat, dieses an sich anspruchsvolle Format einen einfach, besser einfältig strukturierten Quizonkel anzuvertrauen.
  6. #6

    Jugendgewalt gedeiht in der Anonymität

    Je mehr Stellen abgebaut und Vorgänge automatisiert werden, desto stärker steigt die Jugendgewalt.
    Heutzutage gibt es in der Straßenbahn keine Aufsichtsperson mehr - nur noch den Fahrer, gut abgeschirmt in seinem Führerstand.
    Auf den Bahnsteigen der S- und U-Bahnen sucht man lange nach jenen Menschen mit der roten Mütze, die früher Auskunft gaben und Ansprechpartner waren.
    In der Stadtbibliothek werden gerade Personen durch Rückgabe-Automaten ersetzt.

    Schöne neue Welt ?
    Ist also Jugendgewalt eine Folge von zu viel "Kapitalismus" (im weitesten Sinne) ?
    Wenn man diese Frage mit "JA" beantworten muß, ist der Innenminister nicht nur als Vertreter der Ordnungsmacht gefragt..
    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Bundesinnenminister, ein Jugendrichter, ein leibhaftiges Opfer: Eigentlich war es ein
  7. #7

    kein Wunder - Jauch

    Jauch soll seine Unterhaltungsshows machen, zu mehr ist diese blasse Gestalt nicht in der Lage.
  8. #8

    Friedrich ...

    möge doch das Thema Jugendgewalt einfach für beendet erklären, dann gibt es auch kein Problem mehr. Das funktionierte ja bei Zensursula von der Leyen auch schon: Stop-Schild aufstellen und die Welt ist wieder gut. Ach ja, bitte die Killerspiele unbedingt verbieten, nicht dass die Killerspielespieler plötzlich alle in den örtlichen Schützenverein eintreten möchten ...
  9. #9

    Der Beitrag verschweigt, dass es der Justiz seit Jahren an personeller und sachlicher Ausstattung fehlt. Er setzt sich auch nicht mit der Tatsache auseinander, dass den Richtern insgesamt und den Jugendrichtern im besonderen zu wenig Zeit zur Bearbeitung der ihnen übertragenen Verfahren zur Verfügung steht. Hierauf ist der Jugendrichter in.der Sendung eingegangen, ohne dass dies bei den anderen Teilnehmern auf Interesse gestoßen wäre. Gute Urteile gibt's nun mal nicht zum Nulltarif.