Deutschlands erster Angelprofessor: "Fische kennen keinen Schmerz wie wir"

Robert ArlinghausDie Hirnstrukturen für das bewusste Schmerzempfinden fehlen Fischen, sagt Ökologe Robert Arlinghaus. Stress für die Tiere sollte man dennoch vermeiden. Im Interview erklärt Deutschlands erster Angelprofessor, was einen guten Fang ausmacht.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...-a-920546.html
  1. #1

    optional

    Wird hier vielleicht unter dem Deckmantel der Wissenschaftlichkeit nach Argumenten gesucht, die Fischerei als harmlos erscheinen zu lassen? Und auf der versteckten Agenda steht vielleicht die Rechtfertigung und Protektion der Fischerei?
  2. #2

    Vögel haben auch keinen Neocortex

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Hirnstrukturen für das bewusste Schmerzempfinden fehlen Fischen, sagt Ökologe Robert Arlinghaus. Stress für die Tiere sollte man dennoch vermeiden. Im Interview erklärt Deutschlands erster Angelprofessor, was einen guten Fang ausmacht.

    Angelprofessor Robert Arlinghaus über den Schmerz der Fische - SPIEGEL ONLINE
    ...sind aber genauso zu kognitiven Handlungen befähigt wie Säugetiere. Das Schmerzzentrum der Vögel ist im Nidopallium lokalisiert.

    Die Tatsache, dass die Gehirne der Fische bzw. Vögel in wesentlichen Strukturen von Säugetieren abweichen, ist kein Beweis für ein evtl. fehlendes Schmerzempfinden.
  3. #3

    Abstand

    Wissenschaftler müssen einen gewissen Abstand zu ihrem Versuchsobjekt waren. Wenn man Angeln als Hobby und Passion betreibt, dann fehlt dem Angelprofessor diese nötige Neutralität. Er sucht nur nach Rechtfertigungen für sein perverses Freizeitvergnügen. Schmerzen haben in der Evolution eine wichtige grundlegende Bedeutung. Sie schützen die Lebewesen vor unnötigen Verletzungen und Erkrankungen. Tiere wie Menschen lernen durch Schmerzen. Warum sollten gerade Fische keine Schmerzen empfinden können?
  4. #4

    Tierschutz

    Wenn wir denn diese Ethik zum Tierschutz in unserer menschlichen Welt verbreitet haben, sollten wir mit gehoerigem missionarischen Eifer diesen auch in der Tierwelt einfuehren ... schliesslich kann es nicht angehen, dass Killerwale Walbabies toeten und fressen und auch die Loewenmaenner die Nachkommen ihrer Vorgaenger toeten und vertilgen.
  5. #5

    Einfach zu durchsichtig

    Ein Angler gibt sich Mühe seine Passion zu legitimieren, mehr ist das nicht. Ich betreibe seit 40 Jahren Aquaristik auf höchstem Niveau und habe dabei gelernt, dass Fische Freude, Angst, Schmerz sehr wohl empfinden. Die Diskussion, die Arlinghaus anstoßen möchte, bewegt sich auf dem Niveau auf dem man Vögeln und Säugetieren nur instinktgesteuertes Handeln zutraute. Darüber sind wir hinaus und sollten bei Fischen nicht den Fehler wiederholen. Es sind Lebewesen, die Empfinden. Wir hingegen sind die tumben Geschöpfe auf dieser Welt, die unsere Mitgeschöpfe unterschätzen.
  6. #6

    So richtig glauben kann ich das nicht

    Hier vergleicht ein Prof die Strukturen aus dem menschlichen Körper mit denen von Fischen und macht daraus Schlüsse. Mag sein dass der Fisch andere Schmerzstrukturen hat, aber worum muss man daraus "menschliche" Schlüsse ziehen dass er den Schmerz weniger wahrnimmt? Mir scheint es eher dass er das Angeln verharmlosen will, und natürlich glauben alle das sofort denn es ist ein Prof und er irrt sich niemals, alles Wisschenschafliche wird sofort religiös ohne zu hinterfragen geglaubt, das ist das was für Deutschland typisch ist.
    Fische zapeln richtig rum wenn sie verletzt werden, sie empfinden mit Sicherheit den Schmerz.
  7. #7

    Eine Einschränkung des Fischens ...

    ... wäre schon zu befürworten. Und damit meine ich nicht Herrn Arlinghaus, der in seiner Freizeit hin und wieder mal seine Angel auswirft. Es ist allerdings für einen Omnivoren wie den Menschen mindestens ebenso unnatürlich TÄGLICH und praktisch zu JEDER Mahlzeit tierische Proteine zu sich zu nehmen. Ein paar fleisch- und fischfreie Tage dürfen schon sein. Wenn sich alle Menschen daran halten würden, wären wir in Punkto Arten- und Klimaschutz schon einen Riesenschritt weiter. Deshalb stört es mich ein wenig, wenn Herr Arlinghaus auch die Beschränkung des Fischens als etwas schlechtes darstellt.
  8. #8

    Pseudowissenschaftler

    Dieser Herr Professor will wohl wegdiskutieren, dass es dem Fisch weh tut, wenn er an der Angel zappelt, weil er wenig 'C-Nozizeptoren' hat. Genausogut könnte ich diesem Pseudowissenschaftler absolutes Lustdefizit unterstellen, weil er nicht mit dem Schwanz wedeln kann, wie jeder normale Hund.
  9. #9

    Klar, der Hecht liebt es,

    wenn er mit einem Stahlhaken im Maul an der Leine zappelt.

    Tolle Wurst, der Professor.