Bürgermeisterwahl in Moskau: Kampf der Giganten

REUTERSUm seine Herrschaft zu festigen, erlaubt Kremlchef Wladimir Putin mehr politische Konkurrenz. Der Blogger Alexej Nawalny darf bei der Wahl für das Amt zum Moskauer Bürgermeister gegen Putins besten Technokraten antreten, Oberbürgermeister Sergej Sobjanin.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-920959.html
  1. #1

    Berlin ist auch SPD regiert

    ... trotzdem hockt Merkel mit ihrer CDU im Bundestag. Was soll also diese Pressemeldung?
  2. #2

    Einverständnis

    Die Wähler/innen in Moskau haben heute die reale Chance, Putin einen schweren Schlag zu versetzen, indem sie Nawalny zu ihrem Bürgermeister wählen, nicht den amtierenden Sergej Sobjanin. Was passiert? Die Leute werden mit überwältigender Mehrheit den Mann Putins wählen und das System Putin bestätigen. In Moskau lebt der vermeintlich modernste Teil der russischen Gesellschaft, angeblich westlich orientiert, angeblich nach Reformen und Demokratie sich sehnend. Das Gegenteil wird heute Abend als Wahlergebnis herauskommen. Dies zeigt, daß alles, was Putin in den letzten Jahren unternommen hat, der Umbau Russlands zur Diktatur, mit dem Einverständnis der Mehrheit stattgefunden hat. Die russische Mehrheitsgesellschaft ist demokratieunfähig, und wird es bis auf Weiteres auch bleiben. In 20 Jahren vielleicht hat die Demokratie in Russland eine Chance, falls es bis dahin nicht schon zu spät sein wird.
  3. #3

    Befreiungskampf

    Ich würde sagen der Spiegel sollte seine Unterstützung für US-Besatzer sowohl auf russischem wie auch auf deutschem Boden unterlassen. Navalny ist genau so ein Agent der US-Besatzer in Russland wie es hier Tausende davon in Deutschland gibt, nach dem Zweiten Weltkrieg. Russland hat 1991 "Kalten Krieg" verloren und muss seit dem deutsche Schicksal teilen.
  4. #4

    Das ist sehr zu begrüßen. Die Demokratie langsam einzuführen ist sehr klug vom Putin

    und sicherlich viel besser als die Schockdemokratisierung der amerikanischen Politidioten, die sie in anderen Ländern praktiziert hatten.

    z.B. die farbigen Revolutionen in Georgien, Ukraine, Kyrgysstan, Arabischer Frühling (Tunis, Ägypten, Lybien, Syria, etc.).

    Da hat Putin viel mehr Erfolg vorzuweisen.
  5. #5

    Da bereitet der SpON die Ausreden für die absehbare Niederlage vor

    Denn mit 15% wird niemand Bürgermeister, egal wie viele Millionen investiert werden.
  6. #6

    Eigentlich

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Um seine Herrschaft zu festigen, erlaubt Kremlchef Wladimir Putin mehr politische Konkurrenz. Der Blogger Alexej Nawalny darf bei der Wahl für das Amt zum Moskauer Bürgermeister gegen Putins besten Technokraten antreten, Oberbürgermeister Sergej Sobjanin.

    Bürgermeister von Moskau: Nawalny und Sobjanin von Putins Gnaden - SPIEGEL ONLINE
    hatte ich ja erhofft, dass ohne den Namen Bidder endlich mal was geschreiben wird, was uns Deutschen die Russen etwas näher bringt.

    Stattdessen - das Übliche.

    Es wäre doch sehr sinnvoll, wenn Autoren mal verinnerlichen, dass man die eigenen Masstäbe in anderen Nationen NICHT anlegt. Ich habe kurioserweise in den russischen Nachrichten keine Nachrichten lesen können, in denen die "Wahl" des deutschen Bundespräsidenten als vorab durch 5 Parteiführer ausgekegeltes Schauspiel bezeichnet wurde - und das war es ja wohl.

    Was Herrn Putin und seine Art das Land zu regieren betrifft, so haben die Russen in anscheinend doch lieber aus den westabhänigen Vorgänger, unter dessen Ägide westliche Berater den massiven Ausverkauf des Landes betrieben und eine Massenverlendung verursachten.

    Wäre, ja wäre der Autor nur irgendwie bemüht, dann würde ihm bekannt sein, dass Herr Nawalny unter unseren Gesetzen wegen Volksverhetzung einsitzen würde zum einen, und zum anderen ein Verfahren läuft, dass ihm die Finanzierung seines Wahlkampfes aus dem Ausland ankreidet. Das wäre der sofortige Ausschluss von der Wahl, auch hier im Lande.

    Und wer in unserem Lande gegen Parteiöbere aufmuckt, wird ja bekanntermassen auch schnell ausgeschaltet. Man schaue nur, wie Frau Merkel jeden Widersacher in ihrer Partei behandelte - auch einen Herrn Merz.

    Wer sich ein Bild machen will, der sollte doch lieber Medien vom Schauplatz nutzen.
  7. #7

    "Giganten"

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Um seine Herrschaft zu festigen, erlaubt Kremlchef Wladimir Putin mehr politische Konkurrenz. Der Blogger Alexej Nawalny darf bei der Wahl für das Amt zum Moskauer Bürgermeister gegen Putins besten Technokraten antreten, Oberbürgermeister Sergej Sobjanin.

    Bürgermeister von Moskau: Nawalny und Sobjanin von Putins Gnaden - SPIEGEL ONLINE
    Sie meinen nicht Alexej Nawalny, oder
  8. #8

    optional

    Wieder so ein völlig von der Realität abweichender Artikel. Nawalny soll der Spitzenkandidat der Opposition sein?
    Wer ist denn die Opposition? Sind nicht auch die anderen Kandidaten Opposition? Sind das hergelaufene Putinfreunde?
    Der Beitrag ist eine Hetztirade, die die menschen verdummen soll.
    Die Realität ist folgende:
    Laut den WZIOM-Angaben ist Nawalny dabei nicht der bekannteste Oppositionelle in Russland. Lediglich 53 Prozent können mit seinem Namen etwas anfangen, während den Politiker Boris Nemzow 78 Prozent kennen. Auch die Kreml-Gegner Garri Kasparov (76 Prozent Bekanntheit) und Michail Kasjanow (68 Prozent) sind bekannter als der Anti-Korruptions-Blogger.
  9. #9

    Lustig

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Um seine Herrschaft zu festigen, erlaubt Kremlchef Wladimir Putin mehr politische Konkurrenz. Der Blogger Alexej Nawalny darf bei der Wahl für das Amt zum Moskauer Bürgermeister gegen Putins besten Technokraten antreten, Oberbürgermeister Sergej Sobjanin.

    Bürgermeister von Moskau: Nawalny und Sobjanin von Putins Gnaden - SPIEGEL ONLINE
    Ähnlich hilflos wie im epischen Schöneborn-Putin-Interview wird der Schreiberling vom Interviewten faktenmäßig brutalst abgewatscht und in die Schmollecke gestellt:

    Russland: Interview mit Kulturminister Sergej Kapkow - SPIEGEL ONLINE