Sollte es nicht heißen: "...ist die Wissenschaft von Zeit und Raum bereits mit Albert Einstein, Planck und Heisenberg an Ihre Grenzen gestoßen?" ;-)Zitat von sysop
1)Ja, die Ideen kann ich nachvollziehen und 2)Nein, ich glaube nicht an die Existenz kompletter Parallelwelten. Ich verstehe dies vielmehr als mikrokosmisches Weltmodell, welches man nicht so einfach auf das ganze Universum übertragen kann.
Man darf nicht außer Acht lassen, dass all dies Vorstellungs- und Rechenmodelle sind, die hinsichtlich der Überprüfbarkeit weit jenseits der Ideen von Einstein, Planck, Heisenberg und anderen liegen. Es ist "gefährlich", ein hochkomplexes mathematisches Modell erst halbwegs verständlich zu vereinfachen (Populärwissenschaftliche Bücher und Zeitschriften) und dann dieses auch noch auf Objekte anzuwenden, für die das Originalmodell nie erdacht worden ist.
Beispiel: "Beamen" von Photonen. Dieses Experiment (http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,346122,00.html) beschäftigt sich mit Quanten und ihren ganz spezifischen Eigenschaften. Es ist derzeit noch vorstellbar, statt mit Photonen das Experiment für "massebehaftete" Elementarteilchen oder Elektronen durchzuführen - dies ist aber für ein ganzes Atom auch derzeit noch jenseits der vorstellbaren Machbarkeit, von makroskopischen Objekten mal zu schweigen. Trotzdem liest man Kommentare wie "Beamen bald möglich" etc.
Also - als mathematisch-physikalische Erklärungsversuche der "Grenzwelt" im Kleinen sind die neuen Modelle interpretierbar, Konsequenzen im Alltag wie Zeitreisen oder Erkundung von Paralleluniversen (Stårgate) sind für mich an den Haaren herbeigezogen.
Grüße Stefan


