Forum: Wissenschaft
Menopause - Medizinisches Leiden oder Erfindung der Pharmaindustrie?
Mit der Menopause einhergehende Beschwerden wie Hitzewallungen sind hinlänglich bekannt. Seit hunderten von Jahren durchleben Frauen diese Phase. Sind diese Beschwerden wirklich ein medizinisches Leiden, das mit Medikamenten behandelt werden muss oder hat die Pharmaindustrie dies erfunden?
- #1 02.07.2011 16:35 von
- #2 02.07.2011 16:39 von
In einem gesunden Körper lebt ein gesunder Geist.
Was steckt dahinter? Der menschliche Körper funktioniert auf grund des Zusammenspiels physikalischer und chemischer Funktionsweisen. Nerven übertragen ihre Informationen mittels chemischer Elemente und elektrischer Potenziale über die Synapsen, s. g. Transmitterstoffe, die vom Körper synthetisiert, also hergestellt werden müssen. Sind diese Kreisläufe gestört, durch Krankheit, exogene Umstände, oder hormonelle Veränderungen im Alter, kann es zu z. B. Depressionen oder krankheitsähnlichen Symptomen kommen. Der körper braucht eine Zeit, um sich an die im alter stattfindenden Stoffwechselveränderungen anzupassen, das system neu zu justieren. Ihm in dieser Zeit mit Präparaten zu helfen, entlastet und führt im Biofeedback zur Stressreduktion und Steigerung des Wohlbefindens, wobei ein direkter Eingriff in die hormonellen Abläufe strikt zu vermeiden wäre!. Außerdem ist es immer auch eine Frage des Umgangs des Individuums wie auf die Herausforderungen des Alters zu reagieren ist.
Dahinter eine Erfindung der Pharmaindustrie zu vermuten, halte ich für Spökenkiekerei. - #3 04.07.2011 09:12 von
placebo-leiden
die psychatrie hat aus profitgier auch psychische störungen erfunden, die im prinzip menschliche und genetisch bedingte grund-stimmungen sind. so ist ja liebeskummer auch nicht gleich eine depression.
- #4 04.07.2011 18:55 von
Definition
„Gesundheit ist ein Zustand vollkommenen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht allein das Fehlen von Krankheit und Gebrechen.“(WHO-Def.)
Krankheit ist immer abhängig von der Disposition des Einzelnen. So gesehen kann es eigentlich überhaupt keine Krankheit geben. Erst durch den Aspekt des Leidens materialisiert die Psyche eine Dysfunktion zur Krankheit. Solange uns nichts fehlt, merken wir gar nicht, dass wir möglicherweise krank sind. Jetzt kommt aber auch noch der Aspekt der Intensität hinzu: starke Schmerzen bspw. lassen eher den Krankheitseindruck entstehen. Daher führt das gerne häufig eingeworfene Shmerzmittel auch ganz leicht zu Krankheitsverschiebungen, die dann chronifizieren können. Also: jemand mit sehr starkem Liebeskummer kann durch aus so sehr leiden, dass er/sie psychisch erkrankt. Erst gestern lief auf ARTE im Themenabend: Wahnsinnig Lieben, also die zwangsneurotisch verstärkte, krankhafte, weil falsch verstandene Liebe. Die Psychiatrie hat sicher im jahrhunderte dauernden Verlauf ihrer bisherigen Geschichte viele Irrtümer durchlaufen, aber zu behaupten, sie erfände Krankheiten, trifft nicht zu! - #5 04.07.2011 19:15 von
- #6 04.07.2011 23:10 von
- #7 05.07.2011 12:58 von
Stimmt
Das trägt auch den internationalen Namen: Hipochondrie:
http://de.wikipedia.org/wiki/Hypochondrie - #8 05.07.2011 13:09 von Manfred_Behrendt
- #9 05.07.2011 19:19 von
Unmündigkeit
Der zweite Vorname des Patienten ist aber "Opferlamm", und der Dritte "Herr Doktor, machen Sie mit mir was Sie wollen."
So lange die Patienten ihre Krankheiten und deren Behandlung in fremde Hände abgeben, wobei der heutige Patient ja noch nicht einmal die Vorstellung des Arztes als Dienstleister hat, so lange wird sich da nichts ändern, fürchte ich. Aber wer kennt auch alle evidenzbasierten Daten/Grenzwerte/Normalwerte(statistisch!)- Doktores erfinden auch nicht jedes Mal das Rad auf's Neue! Der statistisch angenommene Normalruhepuls, gemessen im Liegen, bspw. liegt beim Erwachsenen zw. 60-80 BpM. Miguel Indurain hatte in seiner austrainiertesten Phase einen Ruhepuls von 48 BpM!
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