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Klimawandel - wem gehören die Bodenschätze in der Arktis?

Bisher wurden die Bodenschätze am Nordpol nur sehr zurückhaltend abgebaut. Steigende Energiepreise und steigender Bedarf wecken jedoch Begehrlichkeiten -
sollen die Reserven unter der Arktis künftig intensiver ausgebeutet werden?
  1. #1

    Wem? - Mir natürlich!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Bisher wurden die Bodenschätze am Nordpol nur sehr zurückhaltend abgebaut. Steigende Energiepreise und steigender Bedarf wecken jedoch Begehrlichkeiten -
    sollen die Reserven unter der Arktis künftig intensiver ausgebeutet werden?
    ... wollte ich spontan antworten, als ich die Überschrift las - so werden aber wohl auch die anderen 6,7 Mrd. Menschen denken, also ist es auch hier wieder nicht so einfach, wie es auf den ersten Blick scheint!

    Zu der weiteren Frage, ob diese Bodenschätze genutzt werden sollen, warum eigentlich nicht, denn eine "Sünde" (oder Verschwendung) ist nur die "Nichtnutzung! Und "Nichtnutzungsgebiete" (Naturschutzgebiete / Naturparks / Nationalparks / FFH - Schutzgebiete usw. usw.) haben wir sicher schon genug.
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Bisher wurden die Bodenschätze am Nordpol nur sehr zurückhaltend abgebaut. Steigende Energiepreise und steigender Bedarf wecken jedoch Begehrlichkeiten -
    sollen die Reserven unter der Arktis künftig intensiver ausgebeutet werden?
    Sicher wer es machen will und den Preis dafür zahlt-.. sollte es tun.
    Ein HArtz4-Job kann das dann aber nicht sein
  3. #3

    So so?

    Zitat von MarkH Beitrag anzeigen
    Sicher wer es machen will und den Preis dafür zahlt-.. sollte es tun.
    Ein HArtz4-Job kann das dann aber nicht sein
    Könnte nicht gerade die Erschließung "des Nordens" (auch) eine Chance für "Hartz IV"-er (im übertragenen Sinne) = will sagen, für alle in den heute entwickelten Gesellschaften durch Rationalisierung überflüssig gewordenen Menschen sein?

    Das Problem von "Hartz IV" ist beispielsweise doch nicht, dass alle davon Betroffenen "faul und unwillig" sind, viele einfache Tätigkeiten sind einfach wegrationalisiert worden, und "das unbesiedelte Amerika zum Auswandern" gab es im 20. Jahrhundert einfach nicht!

    Gebiete im Norden, die durch den Klimawandel "nutzbar" werden, könnten einen neuen "Westen" bedeuten, also kaufen wir dort Land und schaffen "Dörfer und Städte", wie wir sie uns vorstellen - die Menschen dazu werden freiwillig kommen, nicht nur die (nicht faulen) Hartz IV-er aus Deutschland, auch Millionen (zweit- und drittgeborene) Söhne aus allen eher feudal strukturierten Ländern der von uns verachteten "Dritten Welt"!

    Und wenn wir vernünftige Gesetzte schaffen, werden wir auch eine "zufriedene" Gesellschaft erhalten (Warum sollten wir Bierbrauen oder Schnapsbrennen verbieten, wenn unsere Kolonisten neben ihrer Nahrung dafür ausreichend Gerste und kartoffeln anbauen können?)

    Warum sollten wir den Waffeneinsatz reglementieren? Für jeden Erschossenen stehen drei potentielle Bewerber an den Grenzen?

    Warum sollten wir viele andere reglementiernde Regelungen unserer Heimat übernehmen - wir wollen nicht nur eine bessere Welt, unsere Welt im Norden soll "das Paradies auf Erden" werden!

    Aufgewacht, aber über den "Traum" sollte wirklich weiter nachgedacht werden ...
  4. #4

    Ich sage mal...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Bisher wurden die Bodenschätze am Nordpol nur sehr zurückhaltend abgebaut. Steigende Energiepreise und steigender Bedarf wecken jedoch Begehrlichkeiten -
    sollen die Reserven unter der Arktis künftig intensiver ausgebeutet werden?
    ganz plakativ Ja.

    Auch wenn diese Reserven uns natürlich nicht davon befreien nach Alternativen zu suchen.
  5. #5

    Ist doch klar...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wem gehören die Bodenschätze in der Arktis?
    Sie gehören dem der mit den meisten Kriegsschiffen dort hinfährt.
  6. #6

    Genug? Noch lange nicht.

    Zitat von Ökopit Beitrag anzeigen
    ... wollte ich spontan antworten, als ich die Überschrift las - so werden aber wohl auch die anderen 6,7 Mrd. Menschen denken, also ist es auch hier wieder nicht so einfach, wie es auf den ersten Blick scheint!

    Zu der weiteren Frage, ob diese Bodenschätze genutzt werden sollen, warum eigentlich nicht, denn eine "Sünde" (oder Verschwendung) ist nur die "Nichtnutzung! Und "Nichtnutzungsgebiete" (Naturschutzgebiete / Naturparks / Nationalparks / FFH - Schutzgebiete usw. usw.) haben wir sicher schon genug.
    Beim aktuellen sich weiter beschleunigenden Artensterben, das jedes natürlich Aussterben von Arten bei weitem in den Schatten stellt, kann von einem ausreichenden Vorhandensein von Schutzzonen nicht die Rede sein. Es reicht nicht aus, hie und da ein Fleckchen Wald stehenzulassen. Zur Erhalt von Arten gehört ein Mindestmaß von Lebensraum, anderenfalls kollabieren Populationen. Verinselungen ohne Korridore bedeuten Wanderungsbarrieren.

    Das Meer ist beispielsweise schutzlos. Wenn wir so weitermachen, können Sie Ihren Enkeln bald den Geschmack von Fisch nur noch berichten.
  7. #7

    Schlimmer Albtraum !

    Zitat von Ökopit Beitrag anzeigen

    Gebiete im Norden, die durch den Klimawandel "nutzbar" werden, könnten einen neuen "Westen" bedeuten, also kaufen wir dort Land und schaffen "Dörfer und Städte", wie wir sie uns vorstellen - die Menschen dazu werden freiwillig kommen, nicht nur die (nicht faulen) ......
    Blödsinn, trotz allen Klimawandels werden im hohen Norden (Amerikas oder Sibiriens) wegen der flachen Sonneneinstrahlung niemals klimatische Bedingungen wie im amerikanischen Westen entstehen. Mehr als eine für 5-7 Wochen im Jahr eisfreie Nordwest- oder Nordostpassage ist nicht zu erwarten, letzteres ist aber schon sehr viel bzgl. Verkürzung von Schifffahrtswegen oder Abtransport arktischer Rohstoffe.
    Der Traum vom Neuland im hohen Norden mit Zuständen wie im wilden Westen (für jeden Erschossenen gibt es drei potentielle neue Siedler, deshalb sollte der Waffengebrauch nicht reglementiert werden) bleibt bei diesem Szenario Gott sei Dank ein unrealistischer Albtraum !
    Im übrigen erinnert mich diese Rechnung mit erschossenen Siedlern versus Neuankömmlingen stark an Maos Rechnung, dass sein China der 60 er Jahre keinen Atombombenabwurf fürchten müsse, da von den ca 1 Mrd. Chinesen genug übrig bleiben würden
  8. #8

    Wem gehören Bodenschätze?

    Natürlich demjenigen der Zeit und Arbeit investiert sie sinnvoll zu bergen;(ökologisch und ökonomisch verträglich).
    Arbeit,Zeit und Materialaufwand sind die besten Mittel zur Preisbestimmung der Ausbeute natürlicher Ressourcen.

    Derjenige mit den meisten Kriegsschiffen ist nur ein Dieb und ein Preistreiber.
  9. #9

    Zitat von qbitsarentreal Beitrag anzeigen
    Natürlich demjenigen der Zeit und Arbeit investiert sie sinnvoll zu bergen;(ökologisch und ökonomisch verträglich).
    Arbeit,Zeit und Materialaufwand sind die besten Mittel zur Preisbestimmung der Ausbeute natürlicher Ressourcen.

    Derjenige mit den meisten Kriegsschiffen ist nur ein Dieb und ein Preistreiber.
    Dann gehörten sie zweifellos China und Nordkorea, denn die haben genügend Sklaven, um sie zu bergen - ökonomisch vollkommen sinnvoll und ökologisch absolut wünschenswert.








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