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Hygiene in Krankenhäusern - was muss geändert werden?

Jährlich sterben in Deutschland viele Menschen, weil sie sich in Krankenhäusern mit Keimen angesteckt haben. Sind die Vorschriften zur Hygiene ausreichend und werden nur nicht hinreichend angewendet? Oder besteht grundsätzlich Handlungsbedarf?
  1. #40

    [QUOTE=GinaBe;6617544]Mit m e h r Hygiene bzw. Desinfektionsmitteln wird nicht viel erreicht, außer, daß entsprechende Erreger immun werden und stets neu mutieren.
    Bin mir selbst gerade nicht sicher, aber ein gutes Desinfektionsmittel tötet soweit ich weiss zuverlässig alle Bakterien und zum Teil Viren, sofern man es wie vorgeschrieben lange genug einwirken lässt. Da können die Baktierien munter rauf und runter mutieren, der Alkohol und die sonstigen Bestandteile des Steriliums wirken immer. Falls ich aber ganz falsch liege, bitte ich um eine Belehrung. :)
  2. #41

    Holländische Erreger mutieren nicht?

    Zitat von GinaBe Beitrag anzeigen
    Mit m e h r Hygiene bzw. Desinfektionsmitteln wird nicht viel erreicht, außer, daß entsprechende Erreger immun werden und stets neu mutieren.
    Zitat von Seplolol Beitrag anzeigen
    Bin mir selbst gerade nicht sicher, aber ein gutes Desinfektionsmittel tötet soweit ich weiss zuverlässig alle Bakterien und zum Teil Viren, sofern man es wie vorgeschrieben lange genug einwirken lässt. Da können die Baktierien munter rauf und runter mutieren, der Alkohol und die sonstigen Bestandteile des Steriliums wirken immer. Falls ich aber ganz falsch liege, bitte ich um eine Belehrung. :)
    Die Niederlande hatten ganz ähnliche Infektionszahlen wie die Krankenhäuser in der Bundesrepublik.

    Man griff dort durch und erfand unter anderem den Hygienebeauftragten. Heute liegen die Zahlen der Infektionen mit krankenhausspezifischen Keimen in den Niederlanden bei etwa einem Fünftel der der Bundesrepublik.

    Auch bei uns führte man die Institution des Hygienebeauftragten ein. Allerdings nur halbherzig. die schauen jetzt den meist türkischen Putzkolonnen bei ihrem Marsch durchs Krankenhaus zu. Durchs Zusehen ändert sich nichts. Die Zahlen sind bis auf die in ganz wenigen Häusern unverändert.

    Noch Fragen?
  3. #42

    Zitat von berndschlüter Beitrag anzeigen
    Die Niederlande hatten ganz ähnliche Infektionszahlen wie die Krankenhäuser in der Bundesrepublik.

    Man griff dort durch und erfand unter anderem den Hygienebeauftragten. Heute liegen die Zahlen der Infektionen mit krankenhausspezifischen Keimen in den Niederlanden bei etwa einem Fünftel der der Bundesrepublik.

    Auch bei uns führte man die Institution des Hygienebeauftragten ein. Allerdings nur halbherzig. die schauen jetzt den meist türkischen Putzkolonnen bei ihrem Marsch durchs Krankenhaus zu. Durchs Zusehen ändert sich nichts. Die Zahlen sind bis auf die in ganz wenigen Häusern unverändert.

    Noch Fragen?
    Was nützen Hygienebeauftragte, wenn sie nicht weisungsungebunden handeln können, und wenn nicht bei Hygieneverletzungen Sanktionen gegen die Schlamper eingeleitet werden können. Hier geht es schließlich um Körperverletzung mit evtl. Todesfolge.
    Was sagt das Strafgesetz dazu?
  4. #43

    Zitat von Internetnutzer Beitrag anzeigen
    Was sagt das Strafgesetz dazu?
    Daß die mangelhafte Beachtung der Hygienevorschriften zunächst einmal keine Körperverletzung mit Todesfolge ist.
  5. #44

    Mehr Hygiene wäre nicht schlecht!

    Eigentlich ist es doch klar, dass man sich im Krankenhaus mehr dazuholt als kuriert. Menschen mit verschiedensten Krankheiten, teils auch Hochansteckend, warten vorerst im Wartezimmer und husten/schnäuzen/niesen sich voll. Dagegen kann leider kein Krankenhaus etwas machen.
    Es wäre vielleicht ganz gut, wenn man tatsächlich alle Patienten auf ansteckendes überprüfen würde, aber es gibt sooo viele Krankheiten, die man eben nicht alle prüfen kann.
    Und man muss doch wirklich sagen, die meisten Krankenhäuser sind hygienisch wirklich okay und dass dort eben Keime rum"machen", ist auch klar.
  6. #45

    Janee?

    [QUOTE=Seplolol;6627796]
    Zitat von GinaBe Beitrag anzeigen
    Mit m e h r Hygiene bzw. Desinfektionsmitteln wird nicht viel erreicht, außer, daß entsprechende Erreger immun werden und stets neu mutieren.
    Bin mir selbst gerade nicht sicher, aber ein gutes Desinfektionsmittel tötet soweit ich weiss zuverlässig alle Bakterien und zum Teil Viren, sofern man es wie vorgeschrieben lange genug einwirken lässt. Da können die Baktierien munter rauf und runter mutieren, der Alkohol und die sonstigen Bestandteile des Steriliums wirken immer. Falls ich aber ganz falsch liege, bitte ich um eine Belehrung. :)
    Wat'n nu: Desinfektion Ja, oder Nein? Das Ursächliche ist ja auch nicht die mangelnde Hygiene oder die Durchschlagskraft der Desinfektionsmittel. Das Grundübel ist der inflationäre Umgang mit Antibiotika, wodurch erst die Keime gezwungen werden zu mutieren, da sie als Lebewesen auch ums Überleben kämpfen. Die daraus hervorgehenden Keime haben die Resistenz entwickelt gg. dies spezifische Antibiotikum. Hah, hat man nachgedacht und die Breitspektrumsantibiose entwickelt. Uups, denken die Keime, da müssen wir aber noch resistenter werden, und schwuppdiwupp entsteht der Superkeim, gg. den es keine Antibiose gibt. Zufällig heißt der heute mal ehEc (enterohämorrhagisches Escherichia coli Bakterium), ein eigentlich latent im Darm von Säugetieren als E. coli Bakterium vorkommender Darmflorakeim, der durch die unsinnig übertriebene und teils prophylaktische Antibiose bei Schlachtvieh in die Gülle gerät, und anschließend auf unsere Felder. Ursache ist also die extensive Landwirtschaft mit ihrem Kostendruck und Ertragsmaximierungszwang.
    Übersehen wird aber auch die Kostenbremse in den Krankenhäusern, wodurch Putzkolonnen eingespart werden, die Umrüstung metallener Türbeschläge hin zu schönen kunterbunten aus Kunststoff, die angeblich pflegeleichter seien. Sind sie aber nicht, auf dem Kunststoff können Keime viel besser siedeln, sind schlechter zu entfernen, und tragen so zur Massenverbreitung bei! Zeitdruck beim Personal führt häufig dazu, dass ungenügend Hygiene beachtet wird. Also. alles hausgemacht!
  7. #46

    :::::

    in der Chirurgie ist es heute noch fast flächenddeckend üblich, intra- oder/und postoperativ eine Antibiotikaprophylaxe durchzuführen, meist werden dabei
    Cephalosporine eingesetzt.
    Dadurch konnten aber die Infektionsraten bei Wudinfektionen auf den chirurgischen Stationen in keiner Weise gesenkr werden.
    Hygienefachkräfte kämpfen einen oft aussichtslosen Kampf und Hygieniker sind den meisten Krankenhäusern einfach zu teuer, obwohl diese sicher wesentlich mehr Autorität geniessen würden als 'einfache Schwestern oder Pfleger'.
  8. #47

    Hygiene in Krankenhäusern - was muß geändert werden?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Jährlich sterben in Deutschland viele Menschen, weil sie sich in Krankenhäusern mit Keimen angesteckt haben. Sind die Vorschriften zur Hygiene ausreichend und werden nur nicht hinreichend angewendet? Oder besteht grundsätzlich Handlungsbedarf?
    Alles, die Krankenhäuser in Berlin sind derart dreckig und leider auch die Konfessionellen. Mein Mann hat anläßlich einer Gallenoperation sich durch die dreckige Ärztin oder Schwester, die ohne Handschuhe anzuhaben, die Bauchschläuche
    an der offenen großen Wunde (nachdem schon vorher versagt wurde und doppelt operiert werden mußte), sich eine schwere Bauchinfektion - und das 3 mal - zugezogen. Der Professor sagte vor der Operation in meiner Gegenwart , in 6 Tagen haben alles gut überstanden - aus den 6 Tagen sind 9 Wochen geworden , davon gute 3 Wochen auf der Intensivstation , ich wurde im Dienst angerufen, sofort zu kommen, mein Mann läge im Sterben und benötige sofort Bluttransfusionen. Noch nie im Leben habe ich soviel die Krankenhaustoilette desinfiziert und geputzt - schweinische Schwestern ,die lieber rauchend in ihrem Zimmer saßen und ein großes Schild an der Tür hatten:" Bitte nicht stören , Schwesterwechsel" damit sie beim rauchen nicht gestört wurden.
    und das auf der Chirurgischen. Jeden Tag kam eine Reinigungkraft, die hat den einen Lappen sowohl für die Toilette als auch a n s c h l i ß e n d für das Handwaschbecken genommen. Genau das Gleiche passierte im letzten Jahr in meinem "Stammkrankenhaus" Erst wird das Klo geputzt und mit demselben lappen anschließend das Handwaschbecken.
    Als 2., wir haben einen Klimatechnikermeister in der Familie, der bei einer großen Klimabude beschäftigt ist mit der Aufgabe , seit 30 Jahren u.a. in den Operationssälen die Kimafilter auszuwechseln. Diese starren häufig vor Dreck und das genau über dem Operationstisch. Hygiene in Krankenhäusern in Berlin , Fehlanzeige! Sauställe !

    Als ich vor 6 Jahren im Helios in Buch lag (das ehemalige Stasikrankenhaus - da habe ich gestaunt, dass einzige mir bekannte Krankenhaus, in dem noch eigene Reinigungskräfte - alle sehr sauber - fest beschäftigt waren - hygienisch
    einwandfrei - also , ein ganz dickes Lob an die Reinigung-kräfte. Das waren offensischtlich gelernte Kräfte und dort wurden auch nicht , wie im Benjamin Franklin gesehen, die benutzten Betten gemeinsam mit den sterilen Betten im Aufzug transportiert. Dann kann man sich das mit dem Sterilisieren schenken. Ein Saustall!

    In der Verbindung denke ich auch, dass im Hamburger Großmarkt ggf. Kühlflüssigkeit oder ähnliches ausgelaufen ist und es diese dümmliche SPD-Gesundheitsministerin mit ihrer vorschnellen Behauptung, die Spanier wären es gewesen,
    einen Schaden von 20 Milliarden Euro an Schadenersatz in Europa angerichtet hat. Diese Bauern tun mit sehr leid.
    Man sollte die Frau rauswerfen.

    Übrigens kenne ich schon von meiner Mutter, als Gemüse ohne Chemie hergestellt wurde nur, Gurken sauber abschälen und in der Mitte teilen ,sonst werden die bitter, Mohrrüben und Äpfel immer schälen , obwohl die Schale sehr gut wäre, wenn nicht die Vögel raufpinkeln würden etc. und Tomaten kurz überbrühe, löst die Schale.
    Wenn ich die Fernsehköche sehe, bekomme ich schon Brechanfälle - bei der fehlenden Hygiene.
  9. #48

    Moderne

    Zitat von chirin Beitrag anzeigen
    gekürzt.
    Übrigens kenne ich schon von meiner Mutter, als Gemüse ohne Chemie hergestellt wurde nur, Gurken sauber abschälen und in der Mitte teilen ,sonst werden die bitter, Mohrrüben und Äpfel immer schälen , obwohl die Schale sehr gut wäre, wenn nicht die Vögel raufpinkeln würden etc. und Tomaten kurz überbrühe, löst die Schale.
    Wenn ich die Fernsehköche sehe, bekomme ich schon Brechanfälle - bei der fehlenden Hygiene.
    Sicher richtig, was Sie ausführen. Aber lassen Sie mich einen Punkt aufgreifen, der mir persönlich sehr wichtig ist:
    Äpfel werden NIENIENIE geschält!!!!Direkt unter der Apfelschale sind sämtliche Vitamine versammelt, die so ein Apfel aufzubringen vermag. Wer es sich nicht leisten kann oder will, Obst beim Biobauern zu kaufen, sollte Äpfel mit einem trockenen Tuch kräftig abreiben-das genügt!
    Mohrrüben benötigen eigentlich nur eine Wasserwäsche. Dazu haben leider Düngemittel, Antihastenichgesehenspritzmittel und Güllen beigetragen. Ich wette, zu aktiven Zeiten Ihrer Mutter war das Abschrammeln der Möhrenschale eigentlich noch unnötig.
  10. #49

    Äpfel und Möhren kann man ohne Schälen verzehren

    aber nur, wenn sie nicht gegüllt oder Toilettenaushub gedüngt sind.
    Ein syrischer Arzt liegt mir schon lange damit in den Ohren, wie wenig in Deutschland auf Hygiene im Bereich Toilette, Stall und auch Krankenhaus geachtet wird.
    mich selbst hat es auf heftigste Weise im dafür bekannten "Dominikus-Krankenhaus" in Düsseldorf erwischt.
    Lateinischer Name: Streptococcus aureus neuerdings auch MRSA genannt, in seiner beonders virulenten "Dominikus"-Form.
    Mit katholisch und evangelisch hat das nichts zu tun, das Bakterium ist in deutschland ubiquär und die Nachoperationen wegen der von diesem Baktrerium verursachten Verwachsungen erfolgten, bisher erfolgreich, ebenfalls in katholischen Krankenhäusern.
    Wer auf den Pfaden der türkischen Putzkolonnen im nämlichen Krankenhaus wandelt, erfährt in kürzester Zeit, auf welchen Wegen die Keime in den Operationsbereich gelangen.

    Eine Versündigung an der Menschheit ist auch die bundesdeutsche Güllekultur. Schon manchen Landwirt packte das Grausen, wenn er an gewisse Kreisläufe denkt, die in Deutschland nicht einmal von der hierzulande üblichen Toilettenkultur unterbrochen werden.
    Biologische Landwirtschaft erlaubt das Recycling menschlicher und tierischer Ausscheidungen nicht, die daraus resultierenden Preise sind dann allerdings gesalzen.
    Bei Moslems geht die im Koran verankerte Trennung zwischen Speisen und Ausscheidungen so weit, dass man nicht einmal beide Hände gleichzeitig verwenden darf. Nicht nur Moslems verhalten sich so.
    Es gibt Tiere, die sich in Ausscheidungen aalen. Sie gelten deshalb als unrein. Aale sind auch solche Tiere.
    Bei uns verzehrt man beides, zusammen mit gegülltem Gurkensalat, mit Genuss und Ehec.


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