Clindamycin wirkt nur gegen gram-positive Kokken wie Staphylococcus und Streptococcus , Anaerobier und Corynebacterium diphteriae. Gegen aerobe, gram-negative Bakterien wie Pseudomonas aeruginosa ist es laut DocChec wenig wirksam – also wie auch Linezolid.
Ceftriaxon ist wohl der „Standard“ für schwere Atemwegsinfektionen und Sepsis. Da war wohl schon die Eingrenzung der Infektion außer Kontrolle geraten. Mit Tazobac (Piperacillin („Breitband“) mit Tazobactam)wollte man dies wohl noch beheben. Und man ist den gängigen Weg gegangen, wie sie auch in der „Zeitschrift für Chemotherapie“ empfohlen wird: „Die kalkulierte Therapie von Infektionen, bei denen Pseudomonas aeruginosa als Erreger vermutet wird, muss sich an der lokalen Resistenzsituation orientieren. Für die Behandlung lebensbedrohlicher Infektionen kommen Piperacillin/Tazobactam, Ceftazidim, Cefepim, Imipenem oder Meropenem, gewöhnlich in Kombination mit einem Pseudomonas-wirksamen Aminoglykosid oder Fluorchinolon, in Betracht.“ Pseudomonas aeruginosa
Als Nicht-Mediziner will ich mich nicht in ein „Hoheitsgebiet“ hineinwagen. An dieser Stelle kann ich auf ein Skript von Herrn Herrn Prof. Dr. med. Rommelsheim hinweisen, das in dem Bezug sehr interessant sein könnte. Hygieneforum Siegen e.V. - Downloads
Die Frage, ob ein Antibiotikum eine Krebsform induziert hat, wird selbst in der Literatur eher schwammig beantwortet, weil man immer die Begleitumstände (Medikation, Lebensweise) in Betracht sehen muss. Die Frage wird wohl weiterhin sein, wie sich eine Langzeitbehandlung mit Antibiotika auswirkt. Aber hier mal zum blättern: Antibiotic Use in Relation to the Risk of Breast Cancer, February 18, 2004, Velicer et al. 291 (7): 827

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