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Hygiene in Krankenhäusern - was muss geändert werden?

Jährlich sterben in Deutschland viele Menschen, weil sie sich in Krankenhäusern mit Keimen angesteckt haben. Sind die Vorschriften zur Hygiene ausreichend und werden nur nicht hinreichend angewendet? Oder besteht grundsätzlich Handlungsbedarf?
  1. #440

    Zitat von krankenhaushasser Beitrag anzeigen
    Ich hoffe, dass der Obduktionsbericht das klären kann ... Aber nur, wenn nicht irgendetwas die Programmierung durcheinander bringt ;-)
    Clindamycin wirkt nur gegen gram-positive Kokken wie Staphylococcus und Streptococcus , Anaerobier und Corynebacterium diphteriae. Gegen aerobe, gram-negative Bakterien wie Pseudomonas aeruginosa ist es laut DocChec wenig wirksam – also wie auch Linezolid.

    Ceftriaxon ist wohl der „Standard“ für schwere Atemwegsinfektionen und Sepsis. Da war wohl schon die Eingrenzung der Infektion außer Kontrolle geraten. Mit Tazobac (Piperacillin („Breitband“) mit Tazobactam)wollte man dies wohl noch beheben. Und man ist den gängigen Weg gegangen, wie sie auch in der „Zeitschrift für Chemotherapie“ empfohlen wird: „Die kalkulierte Therapie von Infektionen, bei denen Pseudomonas aeruginosa als Erreger vermutet wird, muss sich an der lokalen Resistenzsituation orientieren. Für die Behandlung lebensbedrohlicher Infektionen kommen Piperacillin/Tazobactam, Ceftazidim, Cefepim, Imipenem oder Meropenem, gewöhnlich in Kombination mit einem Pseudomonas-wirksamen Aminoglykosid oder Fluorchinolon, in Betracht.“ Pseudomonas aeruginosa

    Als Nicht-Mediziner will ich mich nicht in ein „Hoheitsgebiet“ hineinwagen. An dieser Stelle kann ich auf ein Skript von Herrn Herrn Prof. Dr. med. Rommelsheim hinweisen, das in dem Bezug sehr interessant sein könnte. Hygieneforum Siegen e.V. - Downloads

    Die Frage, ob ein Antibiotikum eine Krebsform induziert hat, wird selbst in der Literatur eher schwammig beantwortet, weil man immer die Begleitumstände (Medikation, Lebensweise) in Betracht sehen muss. Die Frage wird wohl weiterhin sein, wie sich eine Langzeitbehandlung mit Antibiotika auswirkt. Aber hier mal zum blättern: Antibiotic Use in Relation to the Risk of Breast Cancer, February 18, 2004, Velicer et al. 291 (7): 827
  2. #441

    Problem Besucher

    Zitat von KPunkt Beitrag anzeigen
    Und vor allen Dingen darf man auch die Besucher nicht aus den Augen verlieren...

    Ich muss regelmäßig für ein paar Tage ein Krankenhaus aufsuchen.
    Sofort am ersten Tag wird ein Nasenabstrich gemacht ......
    Richtig, auch die Besucher muß man im Auge behalten.
    Früher dufte niemand in die Nähe von Frischoperierten, aus gutem Grund.
    Besuche müssen wieder die Ausnahme werden, im interesse der Hygiene.
  3. #442

    versicherungsfremde Leistungen

    Zitat von Softship Beitrag anzeigen
    aber auf einer Seite stehen die wirtschaftlichen Überlegungen – offensichtlich ist die Bevölkerung nicht willens mehr für das Gesundheitssystem auszugehen, andererseits sterben Menschen die hätten leben können, wenn ausreichend Ressourcen zur Verfügung stehen würden.
    Die "Bevölkerung" gibt bereits jetzt sehr viel für die Krankenversicherung aus. Die KK haben z.Zt. sogar Überschüsse.

    Nicht zu unterschätzen sind auch die versicherungsfremden Leistungen der Krankenkassen. Hier werden Menschen rundum versorgt, die nicht versichert sind.
    Vergessen wir in diesem Zusammenhang bitte auch nicht die Regierungsabkommen u.a. mit der Türkei, Marokko, Algerien.
    Hier erfolgt die medizinische Versorgung der gesamten Großfamilie, wenn auch nur ein HarzIV-Empfänger oder ein Verdiener in Deutschland lebt. Die Rechnungen für medizinische Versorgung werden nach D geschickt und von der AOK bezahlt.

    Aber zurück zur Hygiene.
    Ich schrieb schon in einem vorhergehenden Beitrag, daß mangelnde Hygiene teurer werden kann, als die Einsparung an hygienischen Leistungen; mal ganz abgesehen von dem menschlichen Leid.
  4. #443

    Zitat von Softship Beitrag anzeigen
    Und bevor Sie mir was unterstellen – auch nach fast 11 Jahren vermisse ich ihn sehr. Aber, die haben zu dem Zeitpunkt nicht gewusst, dass er einen frischen Infarkt hatte. Deswegen hat es nur geringfügig mit „Schuld“ zu tun. Denn in der Medizin muss man zwangsläufig Entscheidungen treffen – z.B. wer zuerst behandelt wird. Und manchmal sind diese Entscheidungen eben falsch. Rückblickend weiß man das, aber zu dem Zeitpunkt als die Entscheidung fällt nicht zwingend.
    Am Montag ist der fünfte Todestag meiner Mutter – vielleicht kann ich die Angelegenheit in sechs Jahren auch etwas relaxter sehen.

    Zitat von Softship Beitrag anzeigen
    Die Lunge habe ich vor knapp 10 Jahren mit knapp 50 bekommen.
    Welche Erfahrungen haben Sie in Ihrer Situation mit Krankenhauskeimen gemacht? Sie müssten doch besonders anfällig dafür sein?

    Zitat von Softship Beitrag anzeigen
    Das tatsächliche Alter spielt eine immer geringere Rolle bei der Organzuteilung – wesentlicher ist die „Restgesundheit“ und damit die prognostizierte Überlebensdauer.
    Eine geringere Rolle des tatsächlichen Alters hätte ich mir bei der Behandlung meiner Eltern auch gewünscht.

    Zitat von Softship Beitrag anzeigen
    Sehe Sie es einfach anders herum. Die Ressourcen sind knapp – es muss eine Behandlungsentscheidung getroffen werden. Was meinen Sie, wer bevorzugt behandelt werden soll? Ein 20 jähriger Mensch oder ein 80 jähriger Mensch? Welche Kriterien möchten Sie als Entscheidungshilfe zugrunde gelegt bekommen?
    Hier in der Region Hannover gibt es ausreichend Krankenhausbetten – die Auslastung liegt zwischen 70 und 80 %. Mein Vater lag ja mehrere Wochen auf der Intensivstation – er hatte wegen der Keime durchgehend ein Einzelzimmer und die Station war zu keinem Zeitpunkt voll belegt. Das kann also nicht der Grund für die widerstrebende Einstellung bei der Behandlung gewesen sein. Er hatte übrigens weder Demenz noch Metastasen.

    Zitat von Softship Beitrag anzeigen
    Aber das „Einschläfern“ mit Morphin wünsche ich mir (ist sogar in meiner PV dokumentiert), wenn ich schwere Schmerzen habe und es keine Aussicht auf das Wiedererlangen einer Geschäftsfähigkeit gibt.
    Wenn Medizin eine Wissenschaft wäre und die Fehlerquote nicht so hoch, würde ich das genauso sehen. Aber man kann sich auf die Prognosen der Ärzte zu wenig verlassen. Bei mir ist das zusätzliche Problem, dass meine Homepage und ich hier bei den Krankenhäusern bekannt sind – und zumindest die Homepage würden die gerne „einschläfern“.
  5. #444

    Zitat von TLR9 Beitrag anzeigen
    Und man ist den gängigen Weg gegangen, wie sie auch in der „Zeitschrift für Chemotherapie“ empfohlen wird:
    Das ist m. E. das größte Problem bei der Behandlung mit Antibiotika – es wird ohne Ansehen der Person (und ohne ansehen von Listen von Angehörigen) erstmal der gängige Weg gegangen. Nach dem Motto: wenn Du Hufgetrappel hörst, denk erstmal an Pferde und nicht an Zebras. Ich habe mich sowieso oft gefragt ob es richtig ist, dass bei den meisten Medikamenten ohne Berücksichtigung des Alters (jedenfalls über 15 Jahre) und des Gewichtes des Patienten dieselbe Dosierung richtig sein soll. Dass kommt ja auch in Ihrem Link zu dem Skript von Dr. Rommelsheim zum Ausdruck.

    Zitat von TLR9 Beitrag anzeigen
    Die Frage, ob ein Antibiotikum eine Krebsform induziert hat, wird selbst in der Literatur eher schwammig beantwortet, weil man immer die Begleitumstände (Medikation, Lebensweise) in Betracht sehen muss. Die Frage wird wohl weiterhin sein, wie sich eine Langzeitbehandlung mit Antibiotika auswirkt. Aber hier mal zum blättern: Antibiotic Use in Relation to the Risk of Breast Cancer, February 18, 2004, Velicer et al. 291 (7): 827
    Das war harte Arbeit, das einigermaßen zu verstehen – aber es bestätigt meine Theorie. Unten stehen ja ein paar Briefe mit dem Inhalt, dass die Richtigkeit dieser Studie angezweifelt wird. Ich überlege, ob es weitere Studien über dieses Thema gibt, die nicht veröffentlicht wurden. Der Anteil am Umsatz der Pharmakonzerne durch Antibiotika beträgt ja immerhin 13 %. Deshalb wird die Pharmaindustrie mit allen Mittel versuchen alles, was diesen Unfug mit der beliebigen Gabe von Antibiotika beenden könnte, zu verhindern.
  6. #445

    Zitat von krankenhaushasser Beitrag anzeigen
    Das war harte Arbeit, das einigermaßen zu verstehen – aber es bestätigt meine Theorie. Unten stehen ja ein paar Briefe mit dem Inhalt, dass die Richtigkeit dieser Studie angezweifelt wird. Ich überlege, ob es weitere Studien über dieses Thema gibt, die nicht veröffentlicht wurden.
    Die Autoren des Artikels geben auch an: "It cannot be determined from this study whether the use of antibiotics is causally related to breast cancer, or whether the indication for antibiotic use, overall weakened immune function, or other factors are the pertinent underlying exposures. While the implications for clinical practice will not be clear until additional studies are conducted, the results of this study support the continued need for prudent long-term use of antibiotics and the need for further studies of the association between antibiotic use and cancer risk."

    Eine Studie in den USA ohne den direkten Patientenkontakt sehe ich als relativ schwierig an. In Deutschland verschreibungspflichtige Arzneitmittel bekommt man dort im Supermarkt. Wechselwirkungen zu Substanzen, die nicht im Arztbericht aufgeführt waren, sind nicht auszuschließen.

    Ich erinnere an den Cholesterinsenker Baycol/Lipobay von Bayer, der aufgrund von Klagen in den USA vom Markt genommen wurden. In einigen Fällen wurde dieses Medikament unsachgemäß angewendet, Einige Klagen gegen Bayer wurden daher vor amerikanischen Gerichten abgewiesen.

    Rund 100 Todesfälle hatten 2002 zu einer Sammelklage wegen Lipobay geführt. Im Jahr 2001 gab es allein in Deutschland mindestens 30 bei Einnahme von Viagra Viagra-Tod: Bundesinstitut widerspricht Gesundheitsministerium - SPIEGEL ONLINE. Auf die Idee, Viagra vom Markt zu nehmen, kam man nicht.

    Nebenbei noch eine Anmerkung: "Chemotherapeutika sind synthetische, Antibiotika natürliche, von Pilzen oder Bakterien produzierte Substanzen mit antimikrobiellen Eigenschaften." Antibiotika und Chemotherapie

    Die Pharmaindustrie und das Gesundheitswesen sind aber ein riesiges Geschäft. Man würde es ungern sehen, wenn ein Produkt oder Unternehmen in den Medien steht. Und die Pharmaunternehmen können auch nur die Ärzte über Seminar die sachgemäße Anwendung von Arzneimittel vermitteln. Wie dies am Patienten angewendet wird, ist die Sache des behandelnden Arztes.

    Es ist auch schon vorgekommen, dass sich ein Mediziner bei der Dosierung verrechnet hatte. Entschädigung: Nach Überdosis: Mutter klagt gegen Charité - Aktuelle Nachrichten - Printarchiv - Berlin - Berliner Morgenpost - Berlin. Fehler halte ich für menschlich!
  7. #446

    Zitat von roswitha.lebbe Beitrag anzeigen
    Die "Bevölkerung" gibt bereits jetzt sehr viel für die Krankenversicherung aus. Die KK haben z.Zt. sogar Überschüsse.
    Die Bevölkerung erwartet aber eine Rundum-Versorgung mit Top-Medizin. Und diese Überschüsse klingen sehr mächtig. Aber 4 Milliarden sind nicht viel wenn man bedenkt, dass die Kassen ca. ein Budget von 265 Milliarden haben. Also decken diese 4 Milliarden gerade mal eine gute Woche ab.
    Zitat von roswitha.lebbe Beitrag anzeigen
    Nicht zu unterschätzen sind auch die versicherungsfremden Leistungen der Krankenkassen. Hier werden Menschen rundum versorgt, die nicht versichert sind.
    Was schlagen Sie vor – diese Menschen stattdessen sterben zu lassen?
    Zitat von roswitha.lebbe Beitrag anzeigen
    Vergessen wir in diesem Zusammenhang bitte auch nicht die Regierungsabkommen u.a. mit der Türkei, Marokko, Algerien.
    Wollen Sie, dass der Staat vertragsbrüchig wird?
    Zitat von roswitha.lebbe Beitrag anzeigen
    Aber zurück zur Hygiene.
    Gerne…
    Zitat von roswitha.lebbe Beitrag anzeigen
    Ich schrieb schon in einem vorhergehenden Beitrag, daß mangelnde Hygiene teurer werden kann, als die Einsparung an hygienischen Leistungen; mal ganz abgesehen von dem menschlichen Leid.
    Natürlich kann diese teuer werden. Wenn Sie aber bedenken wie viele Menschen tagtäglich behandelt werden, und wie oft es „gut geht“, dann ist es wirklich eine Frage was billiger ist. Und nein, auf „menschliches Leid“ will ich nicht eingehen, weil das leider für Versicherungen kein Argument ist.
  8. #447

    Mülleimer der Pharmaindustrie

    Zitat von krankenhaushasser Beitrag anzeigen
    Der Anteil am Umsatz der Pharmakonzerne durch Antibiotika beträgt ja immerhin 13 %. Deshalb wird die Pharmaindustrie mit allen Mittel versuchen alles, was diesen Unfug mit der beliebigen Gabe von Antibiotika beenden könnte, zu verhindern.
    Der bundesdeutsche Patient als Pillenmülleimer der Pharmaindustrie:
    Haut rein in ihn was geht, stopft euch die Taschen und der Gesetzgeber sorgt per Gesetzgebung schon für den S****finger – für den Patienten selbstverständlich!

    Dazu mehr: Nach Wunsch der Pharmaindustrie - Union will Medikamentenpreise geheim halten - Politik - sueddeutsche.de
  9. #448

    Zitat von krankenhaushasser Beitrag anzeigen
    Am Montag ist der fünfte Todestag meiner Mutter – vielleicht kann ich die Angelegenheit in sechs Jahren auch etwas relaxter sehen.
    Ich denke, dass „relaxter“ der falsche Begriff ist. Aber ich wünsche Ihnen, dass Sie eine Methode finden, damit fertig zu werden. Denn es hilft weder Ihnen noch Ihren Eltern, dass Sie so voller Hass sind.
    Zitat von krankenhaushasser Beitrag anzeigen
    Welche Erfahrungen haben Sie in Ihrer Situation mit Krankenhauskeimen gemacht? Sie müssten doch besonders anfällig dafür sein?
    Ich hatte hier schon geschrieben, dass ich „C. diff“ hatte – also „Clostridium difficile“. Ich war auch empört, wie damit umgegangen wurde. Da war ich auf einer Station für Transplantierte – obwohl jedes Bett über eine Blutdruck- und Sättigungsmesseinrichtung verfügt, wurden Blutdruck und Sättigung mit einem Gerät gemessen, dass von Zimmer zu Zimmer geschoben wurde. Das musste wirklich nicht sein.
    Zitat von krankenhaushasser Beitrag anzeigen
    Eine geringere Rolle des tatsächlichen Alters hätte ich mir bei der Behandlung meiner Eltern auch gewünscht.
    Wissen Sie mit Bestimmtheit, dass irgendwelche Entscheidungen darauf fußten. Oder befürchten Sie das nur? Aber Sie haben meiner Frage ausgewichen, wie Entscheidungen bei mangelnden Ressourcen gefällt werden müssten.
    Zitat von krankenhaushasser Beitrag anzeigen
    Hier in der Region Hannover gibt es ausreichend Krankenhausbetten – die Auslastung liegt zwischen 70 und 80 %. Mein Vater lag ja mehrere Wochen auf der Intensivstation – er hatte wegen der Keime durchgehend ein Einzelzimmer und die Station war zu keinem Zeitpunkt voll belegt. Das kann also nicht der Grund für die widerstrebende Einstellung bei der Behandlung gewesen sein.
    Eine 70-80% Bettenauslastung sagt noch nichts darüber aus, ob es ausreichend Personal gibt, diese zu „betreiben“.
    Zitat von krankenhaushasser Beitrag anzeigen
    Er hatte übrigens weder Demenz noch Metastasen.
    Habe ich nirgends unterstellt.
    Zitat von krankenhaushasser Beitrag anzeigen
    Wenn Medizin eine Wissenschaft wäre und die Fehlerquote nicht so hoch, würde ich das genauso sehen. Aber man kann sich auf die Prognosen der Ärzte zu wenig verlassen.
    Natürlich. Ich bin auch schon einige Male totgesagt worden. Aber lieber ganz tot als auf Dauer nur fast tot.
  10. #449

    Zitat von TLR9 Beitrag anzeigen
    In Deutschland verschreibungspflichtige Arzneitmittel bekommt man dort im Supermarkt.
    Das haben Sie nun zum 2. Mal geschrieben. Ich halte mich häufig in den USA auf. Nennen Sie bitte ein Antibiotikum, das in D verschreibungspflichtig ist, das man dort "im Supermarkt" bekommt. Aber bitte "im Supermerkt" ohne Rezept. Denn ja, viele Supermärkte haben eine angschlossene Pharmacy (Apotheke), die auch für AB Rezepte verlangen.


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