Tja, was hilft? Eine rationale Analyse dieses angestaubten Oldies aus den tiefsten Siebziger Jahren.
Sehr viele Menschen werden heute zunächst unter "Nichtstress" leiden, also nicht genug positive Anreize von außen empfangen, die aktivierende Wirkung haben, zum Beispiel keine Arbeit oder keine anderen Menschen, für die man sich verantwortlich fühlt.
Die Umwelt ist optional, ein Riesenmenü, aus dem man seine Auswahl treffen kann. Im besten Fall baut man sich seine Umwelt selber so, dass in dieser die richtigen Reizpegel vorhanden sind.
Im schlechtesten Fall sorgt man permanent dafür, sich alle Möglichkeiten offenzulassen, zappt sich durch die Menüs, geht mal hier hin und mal dort und klagt über "Stress".
Wem das als modischer Zugewinn nicht ausreicht, der sollte sich gleich das "Burnout" gönnen, klingt vielleicht noch beeindruckender.



